Web-GUI auf Port 80 (ohne Portnummer aufrufbar)
Die Unit startet Node als User=callrec (uid 1000) und konnte darum keinen privilegierten Port binden - daher bisher :3000. Mit AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE bindet der unprivilegierte Prozess jetzt Port 80 direkt, ohne Reverse-Proxy (nginx haette 20-40 MB RAM gekostet, die neben dem residenten rkllm nicht frei sind). Kein Code-Eingriff noetig: server.js liest process.env.PORT, das Frontend nutzt relative API-Pfade. :3000 ist bewusst tot, alte Lesezeichen muessen angepasst werden. Dazu: Doku-IPs auf aime.local/192.168.1.48 korrigiert (192.168.1.200 war veraltet) und die Geisteranzeige-Diagnose vom 26.08. in Kapitel 03 + Changelog festgehalten (verwaister Browser-Reiter zaehlt ewig weiter, fmt() ohne Stunden). Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -3,6 +3,61 @@
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Chronik der Entwicklungsschritte. **Regel: jede zukünftige Änderung bekommt hier einen Eintrag** (Datum,
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Was, Warum, betroffene Dateien/Backups).
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## 2026-08-26 — Web-GUI auf Port 80 (Aufruf ohne Portnummer)
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**Wunsch:** „Kann man es nicht über Port 80 laufen lassen? Dann müsste man nur die IP bzw. Aime in den
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Browser eingeben ohne die Portnummer."
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**Warum es vorher 3000 war:** die Unit startet Node als `User=callrec` (uid 1000). Ports unter 1024 sind
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privilegiert (`net.ipv4.ip_unprivileged_port_start = 1024`), ein unprivilegierter Prozess darf sie nicht
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binden. 3000 war also reine Bequemlichkeit, kein technischer Zwang. Port 80 war frei — kein nginx/Apache
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auf dem Board (`ss -tlnp`: nur 22, 3000, 3306, 53/5355).
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**Was geändert wurde**
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- `/etc/systemd/system/callrec.service`: `Environment=PORT=80` statt `3000`, dazu
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**`AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE`** — damit darf der `callrec`-Prozess den privilegierten
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Port binden, ohne als root zu laufen. Kein Reverse-Proxy: nginx hätte 20–40 MB RAM gekostet, die neben
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dem residenten rkllm (~6,5 GB von 7,74 GB) nicht frei sind (siehe OOM-Historie in Kapitel 05).
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- Kein Code-Eingriff nötig: `server.js:941` liest `process.env.PORT`, und das Frontend spricht die API
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ausschließlich über relative Pfade (`/api/...`) an. Einziger `:3000`-Rest im Code ist der Dev-Proxy in
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`web/vite.config.js` (betrifft nur `npm run dev`).
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**Gegenprobe:** `callrec listening on :80`, `ss -tlnp` zeigt `0.0.0.0:80 node`, vom PC aus liefern
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`http://192.168.1.48/` und `http://aime.local/` je **200**, `/api/health` antwortet. `:3000` ist bewusst
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tot (Entscheidung des Nutzers: keine Parallel-Weiterleitung) — **alte Lesezeichen mit `:3000` müssen
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angepasst werden.**
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**Nebenbefund (nicht gefixt):** die Doku führte das Board noch unter `192.168.1.200`; aktuell hat es per
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DHCP `192.168.1.48` (WLAN), LAN-Kabel steckt nicht. README und Kapitel 07 nennen jetzt `aime.local`
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als stabilen Weg.
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**Dateien/Backups:** `/etc/systemd/system/callrec.service.bak-port3000` auf dem Board.
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`systemctl daemon-reload` + `restart callrec`; vorher `analysis_status='pending'` geprüft (leer) und
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`/api/health` auf `recording:false` (Regel: kein Neustart während einer Analyse).
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## 2026-08-26 — Diagnose: „Aufnahme läuft seit tausenden Minuten" war eine Geisteranzeige
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**Meldung:** Morgens stand in der GUI eine laufende Aufnahme mit vierstelliger Minutenzahl.
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**Befund: es lief nichts.** `/api/health` → `recording:false`, kein `arecord`/`ffmpeg`-Prozess, letzter
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Journal-Eintrag von `callrec` war 25.08. 10:00:53, neueste Datei in `recordings/` war
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`rec_1787648427247.wav` vom 25.08. 09:21, neueste DB-Zeile #123 (25.08., 21,5 min, `done/done`). Kein
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Datenverlust, kein Plattenverbrauch.
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**Ursache, zwei Teile in `web/src/main.js`:**
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1. Die Aufnahmeuhr läuft rein im Browser (`setInterval` auf `Date.now() - state.recStart`, Zeile ~304).
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Der Serverzustand wird **nur einmal beim Laden** geprüft (`rehydrateRecording()`, Zeile ~1951);
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während „Aufnahme läuft" pollt die GUI `/api/health` nie und es gibt keinen Abgleich zwischen Tabs.
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Ein Reiter, der den Stop nicht selbst ausgelöst hat (zweites Gerät, zweiter Tab), zählt darum ewig
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weiter.
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2. `fmt()` (Zeile 33) kennt nur `MM:SS`, keine Stunden — 21 h Geisterlauf erscheinen als `1280:34` und
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lesen sich wie „1280 Minuten".
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**Offener Vorschlag (vom Nutzer noch nicht beauftragt):** `recording` auf dem bestehenden 5-s-`sysmon`-
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Tick mitliefern, damit ein verwaister Reiter sich selbst aufräumt, und `fmt()` um Stunden erweitern.
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## 2026-08-20 — Stop-Knopf reagiert sofort (MP3-Encode in den Hintergrund)
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**Meldung:** „Wenn ich eine laufende Aufnahme stoppen will, passiert auf der GUI nichts. Ich muss den
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