Alles lag auf der SD (System, DB, Aufnahmen, Modelle), die verloetete eMMC lag ungenutzt daneben. SD-Karten sterben im Dauerbetrieb meist ohne Vorwarnung, und Aime schreibt bei jeder Aufnahme WAV + MP3 plus DB und Suchindex. Die eMMC meldet ihren Verschleiss: life_time 0x01, pre_eol 0x01 = unter 10 % verbraucht. Vorher vollstaendige Sicherung der SD gezogen und verifiziert (94.501 Eintraege = find / -xdev, SHA-256-Stichprobe). Drei Erkenntnisse: 1. mkfs.ext4 (e2fsprogs 1.47) setzt orphan_file, was das Incompat-Merkmal orphan_present mitbringt -- U-Boots ext4-Leser verweigert dann das Lesen. Vor dem ersten Start entfernt: tune2fs -O ^orphan_file,^metadata_csum_seed. 2. U-Boot liest boot.scr und armbianEnv.txt von der SD, solange sie steckt -- nachgewiesen, indem die SD-Konfiguration testweise wieder auf die SD-Root zeigte und das Board prompt das alte System hochfuhr. 3. Daher aime-bootsync.service: spiegelt /boot beim Start und beim Herunterfahren auf die SD. Sonst liefe ein Kernel-Update auseinander (neue Module auf der eMMC, alter Kernel von der SD). Faellt die SD aus, greift die vollstaendige eMMC-Bootkette. Ergebnis: / = mmcblk0p1 (aime-emmc), keine fehlgeschlagene Unit, dieselben fuenf Dienste aktiv wie vorher, HTTP 200, NPU v0.9.8, Suchindex 1799/1799. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
3.5 KiB
3.5 KiB
01 — Hardware
Board: Youyeetoo R1
| Komponente | Detail |
|---|---|
| SoC | Rockchip RK3588S — 4× Cortex-A76 (max 2,256 GHz) + 4× A55, NPU 6 TOPS (3 Kerne) |
| RAM | 8 GB |
| OS | Armbian, Kernel 6.1.115 — System auf der eMMC (seit 2026-08-03, siehe 07 – Betrieb) |
| Speicher | eMMC 58 GB (mmcblk0p1, Label aime-emmc) = / · SD-Karte 119 GB (mmcblk1p1, Label armbi_root) = Bootdateien + Rückfallebene, sonst nicht eingehängt |
| Netz | WLAN 192.168.1.200 (primär, auto-join) / LAN 192.168.1.50 |
| Funk | Intel AX210 M.2: BT über USB (hci0, Name "Aime") + WiFi über PCIe (wlP4p65s0). Alter RTL8821CU-USB-Dongle entfernt. |
| Kühlung | Lüfterlos (harte Anforderung). Lüfter am roten POWER-Port war unregelbar (Konstantspannung) und wurde entfernt; echter PWM-Header (FAN 2-Pin, hwmon7) bleibt ungenutzt. |
Audio-Hardware
flowchart TB
subgraph PC["Windows-PC"]
TEAMS["Teams / Medien-Wiedergabe"]
end
subgraph BOARD["Youyeetoo R1"]
UAC2["USB-C: UAC2-Audio-Gadget<br/>(Board erscheint am PC als Headset)"]
H390["USB-A: Logitech H390 Headset<br/>ALSA card3, 046d:0a8f"]
ES(("ES8323 3,5mm<br/>DEFEKT"))
AX["AX210 Bluetooth<br/>'Aime' = BT-Headset fürs iPhone"]
end
IPHONE["iPhone 'Skynet16'"]
TEAMS <--> UAC2
IPHONE <-->|"HFP/eSCO (mSBC)"| AX
H390 --- BOARD
- Logitech H390 USB-Headset = Mikrofon + Hörer des Nutzers. Ersetzt den defekten ES8323-3,5mm-Pfad (Mikrofonverstärkung stand fest auf −42,14 dB, Treiberdefekt; S16-Modus zusätzlich verbuggt → Umstieg 2026-07-07).
- USB-C zum PC = UAC2-Gadget: Der PC sieht das Board als USB-Headset. PC-Audio kommt als ALSA-Capture
alsa_input.platform-fc000000.usb...ins Board; Richtung Board→PC (alsa_output.platform-fc000000.usb) hört die Gegenseite den Nutzer. - Headset-Inline-Tasten (Vol +/−, Mute) = HID-Events auf
/dev/input/event5→ Daemonaime-headset-keys.service→pactl-Sink-Volume. - Windows-Lautstärkeregler wirkt nicht auf den Datenstrom, sondern kommt als UAC2-Mixer-Wert (
amixer -c UAC2Gadget numid=7) →aime-volbridge-headset.shpollt und setzt die Headset-Sink-Lautstärke.
NPU-Nutzung
| Aufgabe | Engine | Modell |
|---|---|---|
| Whisper-Encoder | RKNN (NPU) | turbo-encoder-fp16.rknn (selbst konvertiert, Kosinus-Ähnlichkeit 0,9998 zur CPU-Referenz) |
| LLM-Analyse | rkllm 1.3.0 (NPU) | gemma3-4b-w8a8g128-16k.rkllm |
| Diarization | CPU (sherpa-onnx) | bewusst CPU: RTF 0,194 ≈ NPU-Referenzwert |
Thermik (lüfterlos!)
Whisper/Diarization auf allen A76-Kernen bei Volltakt → bigcore critical temp → Hardware-Schutzabschaltung
(zweimal passiert, Aufnahmen schienen „verschwunden“). Gegenmaßnahmen:
flowchart LR
START["transcribeWav() startet"] --> CAP["A76-Takt kappen<br/>2256 → 1608 MHz<br/>(aime-cpucap.sh, sudoers NOPASSWD)"]
CAP --> WORK["Whisper + Diarization<br/>(~72 °C statt >90 °C)"]
WORK --> GUARD{"Temp > 90 °C?"}
GUARD -- ja --> STOPP["SIGSTOP Whisper<br/>bis < 78 °C, dann SIGCONT"]
GUARD -- nein --> WORK
WORK --> FIN["finally: Takt zurück auf 2256 MHz"]
- Cap umschließt die ganze
transcribeWav(Whisper und Diarization) — Absturz #2 kam, weil die Diarization nach Whisper wieder mit Volltakt lief. - 1,8 GHz wurde getestet und verworfen (~90 °C, Guard-Flattern). 1,6 GHz ≈ 72 °C stabil.
- Seit Whisper-Encoder auf NPU: Transkription 90 °C → 59 °C; Cap kostet nur noch ~7 % Gesamtzeit.