Das Secret der App-Registrierung laeuft in Entra ab. Bisher hiess das: jemand
mit SSH-Zugang aendert die .env und startet den Dienst neu - und niemand sieht
vorher, wann es soweit ist. Laeuft es aus, stehen Anmeldung UND
Postfachabgleich still, denn beide haengen an derselben Registrierung.
Neu unter Einstellungen > Anmeldung: Secret eintragen, Ablaufdatum hinterlegen,
Restlaufzeit ablesen. Ab 30 Tagen vor dem Ablauf bekommen Administratoren ueber
jeder Ansicht ein Hinweisband, das direkt dorthin fuehrt; nach dem Ablauf wird
es rot. Der Hinweis reist mit /api/badges mit, das die App ohnehin bei jedem
Laden abruft.
Bewusst so entschieden:
- Das Secret muss dafuer in die Datenbank, entgegen der bisherigen Regel
"keine Geheimnisse in crm_settings". Es liegt deshalb AES-256-GCM-
verschluesselt dort; der Schluessel kommt aus CRM_ENCRYPTION_KEY, ersatz-
weise JWT_SECRET, und steht damit nie im selben Dump.
- Vor dem Speichern holt das CRM mit dem eingegebenen Wert ein Token bei
Microsoft. Ein Tippfehler wird gar nicht erst uebernommen.
- Gelesen wird Datenbank vor .env; der .env-Wert bleibt Rueckfallebene, und
"Hinterlegtes Secret verwerfen" schaltet dorthin zurueck.
- Passt der Schluessel nicht mehr, meldet die Oberflaeche das ausdruecklich,
statt still auf die .env zurueckzufallen - sonst sucht man den Fehler an
der falschen Stelle.
- Das Ablaufdatum wird von Hand eingetragen. Aus Entra lesen braeuchte
Application.Read.All, die die App bewusst nicht hat.
MAIL_CONFIGURED und SSO_CONFIGURED sind dadurch von Konstanten zu den
Funktionen mailConfigured() und ssoConfigured() geworden - die Pruefung muss
jetzt in die Datenbank sehen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
OpenID Connect mit Authorization Code Flow und PKCE, vollstaendig
serverseitig - der Browser sieht weder Tenant- noch Client-ID. Genutzt wird
dieselbe App-Registrierung wie die Postfachanbindung, also kein zweites
Secret; delegiert statt app-only.
Nach dem Token-Tausch beweist ein Aufruf von /me bei Graph, dass das
Zugriffstoken gilt, und liefert die Objekt-ID. Sie landet in der neuen Spalte
crm_users.entra_oid und ist danach die stabile Verknuepfung - die E-Mail-
Adresse eines Menschen kann sich aendern, die Objekt-ID nicht.
Bewusst so entschieden:
- Es werden keine Konten angelegt. Wer kein CRM-Konto mit derselben Adresse
hat, wird abgewiesen; Zugriff vergibt weiter die Nutzerverwaltung.
- Die Anmeldung mit Benutzername und Passwort bleibt fuer alle bestehen -
Notzugang, falls Entra oder das Secret ausfaellt.
- Das CRM-Token kommt als Einmal-Ticket zurueck, nicht in der Adresszeile:
die Rueckleitung ist ein GET und stuende sonst in Browserverlauf und
Apache-Log.
- Keine Signaturpruefung des ID-Tokens und damit keine JWKS-Bibliothek. Es
kommt ueber TLS direkt vom Token-Endpunkt (OIDC Core 3.1.3.7); geprueft
werden aud, tid, nonce und exp, und der Graph-Aufruf belegt den Rest.
Ohne MS_SSO_ENABLED=true bleibt alles aus und die Anmeldemaske sieht aus wie
bisher.
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Drei Aenderungen aus dem Alltagsgebrauch:
- Der Kalender heisst jetzt "Interviews" - dafuer wird er benutzt. Der Wert in
ViewState wandert mit, damit Menue und Kopfzeile nicht auseinanderlaufen.
Sichtbare Reste ("Kalenderfarbe") heissen jetzt Terminfarbe.
- Mails haben einen Papierkorb, der unter dem Menuepunkt aufklappt. Loeschen
heisst dabei ausschliesslich: im CRM. Im Postfach crm@perinco.de bleibt die
Mail unberuehrt - Schreibrechte darauf hat die Anwendung nicht. Damit der
Delta-Abgleich geloeschte Mails nicht wieder einliest, bleibt nach dem Leeren
eine leere Zeile als Merker stehen (crm_purged); runMailSync() ueberspringt
alles, was im CRM geloescht ist. Zurueckholen und Leeren darf jeder
Angemeldete, Leeren nach einer Warnung.
- Der Kontaktstatus (Neu .. Verloren) wird zur Kontaktart: Recruiter, Partner,
Endkunde. Die Spalte heisst jetzt kind, weil "Status" das Feld falsch
benannte. migrateLeadKind() stellt bestehende Datenbanken um und setzt alle
vorhandenen Kontakte auf Recruiter - welche Art jemand ist, sagt der alte
Status nicht (so mit dem Nutzer entschieden).
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Der Dateibaum im README und in 05/08, die Kommentare hinter # in den
Beispielbefehlen und die Beschriftungen in Mermaid-Sequenzdiagrammen sind
Lesetext, stehen aber in Codeblöcken - die erste Runde hat sie deshalb
übersprungen.
Die Befehle selbst und alle Bezeichner bleiben unverändert: ersetzt wurde
nur hinter "# ", hinter den zwei Leerzeichen des Dateibaums und hinter
": " in Mermaid-Nachrichten. ER-Labels wie bewertet_fuer sind Bezeichner
und bleiben, "systemctl daemon-reload" ebenfalls.
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893 Stellen in Fliesstext, Tabellen und Mermaid-Beschriftungen. Dazu die
sichtbaren ss-Fälle (ausschließlich, groß, außen, schließt, heißt,
draußen, weiße, anstoßen, Straße).
Nicht angetastet, damit die Doku weiter beschreibt, was wirklich in der
Datenbank steht:
- Codeblöcke und Code-Spans - dort stehen Bezeichner, SQL, Enum-Werte
und Dateinamen: `mail_pool`, `'uebernommen'`, `extract.js`
- in Mermaid nur der Text in Anführungszeichen; Knotennamen, Pfeile und
Werte wie source = 'Mail' bleiben, wie sie sind
- `empfaenger` im ER-Diagramm von crm_mail_contact_candidates: die
Aufzählung dort nennt die Datenbankwerte, nicht die Anzeige
Die Menü-Skizze in der Benutzeranleitung zeigt jetzt die aufgeklappten
Kontakte mit "Aus Mails" samt Zähler.
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Der Postfachabgleich hat gefundene Personen bisher direkt in den
Kontaktbestand geschrieben. Damit wächst eine gepflegte Liste ungefragt
mit jeder Adresse aus jeder Mail - genau daran ist das Altsystem
gescheitert.
Funde landen jetzt in einem Vorbereich (crm_leads.mail_pool = 1), der als
Unterpunkt "Aus Mails" unter dem Menüpunkt Kontakte aufklappt. Der
Kontaktbestand bleibt unberührt, bis dort jemand entscheidet; in
Opportunities, Kalender und Netzwerk tauchen die Funde nicht auf.
Eine Spalte statt einer zweiten Tabelle, weil crm_mail_links und
crm_mail_contact_candidates per Fremdschlüssel auf crm_leads zeigen - so
behält der Vorbereich seine Mailbezüge.
Übernehmen kennt zwei Wege:
- neue Person: Kopie mit mail_pool = 0, die Mailverknüpfungen wandern mit
- Dublette (Adresse, sonst voller Name): gold markiert, abweichende
Felder mit altem und neuem Wert; die Feldauswahl schreibt sie in den
vorhandenen Kontakt. Vorausgewählt sind nur Lücken - ein Wert aus einer
alten Signatur soll nichts Gepflegtes stillschweigend ersetzen.
db.js verschiebt beim ersten Start die vorhandenen Kontakte mit
source = 'Mail' in den Vorbereich, einmalig über den Merker
leads_mail_pool_migrated in crm_settings.
Die Sidebar-Gruppe ist dabei generisch geworden (MenuGroup) - Kontakte
und Scanner benutzen jetzt denselben Code.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Lehnt Graph den Serverfilter ab, laeuft der Erstabgleich ohne Filter - und zieht
sich dann ueber mehrere Laeufe. Der Merker dafuer galt nur im ersten Lauf, in
allen folgenden waere der Rest des Postfachs trotz eingestellter Grenze
hereingekommen. Die Grenze wird jetzt immer geprueft, und zwar nur fuer noch
unbekannte Mails: eine bereits gespiegelte Mail soll auch dann aktualisiert
werden, wenn sie aus dem Zeitfenster gelaufen ist.
insertCandidates() gibt die Zeilen jetzt in der Form der Datenbank zurueck. Die
Umformung an der Aufrufstelle waere bei jedem neuen Feld still auseinandergelaufen
und haette es bei der automatischen Uebernahme verloren.
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Spiegelt das Vertriebspostfach ueber Microsoft Graph ins CRM. Aus jeder Mail
entstehen Kontakt-Vorschlaege, und jede Mail laesst sich an Opportunities und
Kontakte haengen.
Uebernommen ist die Idee aus dem Altsystem KeepTrack, nicht die Umsetzung:
- Delta Query statt "$filter=isRead eq false" mit anschliessendem PATCH. Damit
genuegt die Anwendungsberechtigung Mail.Read, es braucht keinen Schreibzugriff
auf das Postfach, und eine vorher in Outlook geoeffnete Mail geht nicht
verloren. Der Fortschritt liegt als delta_link in der Datenbank und ueberlebt
Neustarts; ein Lauf ist gedeckelt und fortsetzbar.
- Tenant- und Client-ID kommen aus der .env, nicht aus dem Browser. Im
Altsystem konnte jeder Angemeldete das Server-Secret gegen einen fremden
Tenant verwenden.
- Kontaktdaten werden aus den Graph-Feldern und der Signatur gelesen, ohne
Sprachmodell. Mailinhalte verlassen den Server nicht.
- Ein Vorschlag ohne E-Mail-Adresse wird nicht mit einer erfundenen Adresse
angelegt, sondern bleibt zur Durchsicht liegen. Ist die Adresse schon als
Kontakt vorhanden, werden nur leere Felder ergaenzt.
- Mails haengen als eigene Verknuepfung an Opportunity und Kontakt, nicht als
Text im Notizfeld - loesbar und mehrfach moeglich.
- Fremdes Mail-HTML wird serverseitig entschaerft und in einem iframe mit
sandbox="" gezeigt. Externe Bilder sind per CSP gesperrt, damit das Oeffnen
dem Absender nichts meldet.
- Der Verbindungstest prueft Anmeldung und tatsaechlichen Postfachzugriff und
benennt den wahrscheinlichen Grund. Der alte Test holte nur ein Token.
Fehlen die MS_*-Werte, startet das CRM normal; die Einstellungen nennen die
fehlende Variable. Neue Tabellen: crm_mail_messages, crm_mail_links,
crm_mail_contact_candidates, crm_mail_sync_state, crm_settings.
Uebernommene Kontakte tragen source = 'Mail'; die Kontaktliste hat dafuer einen
Herkunftsfilter.
Nicht enthalten: Senden, Antworten, Weiterleiten, Anhaenge und die automatische
Zuordnung zu Opportunities.
npm test im Verzeichnis server prueft Kontaktextraktion und Graph-Client
(47 Pruefungen, ohne Framework und ohne Datenbank).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>