# 03 Projekt Scanner Der Scanner durchsucht Projektbörsen nach Aufträgen und bewertet jeden Fund mit OpenAI gegen die Lebensläufe der Berater. Er ist eine vollständige Portierung der eigenständigen App, die er seit dem 09.09.2026 ersetzt ([Rückbau](#rückbau-der-alten-app---09092026)). ## Ein Suchlauf ```mermaid sequenceDiagram participant C as node-cron
jede Minute participant P as Pipeline participant PW as Playwright participant B as Projektboersen participant DB as perinco_scanner participant AI as OpenAI gpt-4o-mini participant M as SMTP C->>P: fällig? (Intervall, Mo-Fr, 07-22 Uhr, Sperrfrist) P->>P: läuft schon einer? dann abbrechen P->>DB: aktive Agenten laden P->>P: Keywords aller Agenten zusammenfuehren P->>DB: Portal-Sessions laden loop je Portal P->>PW: Chromium starten, Cookies setzen PW->>B: Suchseite je Keyword B-->>PW: Projektkarten PW-->>P: Projekte (Titel, Beschreibung, Ort, Rate, URL) end loop je Projekt x Agent P->>DB: Treffer schon vorhanden? dann weiter P->>P: Ausschlussbegriff im Text? dann weiter P->>AI: Lebenslauf vs. Projektbeschreibung AI-->>P: { matchPercentage, pros[], cons[] } P->>DB: Treffer speichern alt Prozent >= Benachrichtigungs-Schwelle P->>M: E-Mail an Agent oder Standardempfaenger end end opt Abgleich aktiv, Projekt hat Treffer, noch nicht geprüft P->>P: Akquise und Opportunities der letzten N Tage laden P->>AI: gpt-5.6-luna: Projekt vs. CRM-Einträge AI-->>P: { matches: [{ type, id, reason }] } P->>DB: already_applied, applied_refs, applied_check_at end ``` Zwei Sparmassnahmen stecken bewusst **vor** dem OpenAI-Aufruf: der vorhandene Treffer (Unique-Key `agent_id, project_id`) und die Ausschlussbegriffe. Ein Projekt, das „Arbeitnehmerüberlassung" enthält, kostet damit keinen Cent. ## Bewertungsprompt Den Systemprompt der Bewertung Lebenslauf gegen Projekt enthält `services/matchingEngine.js`. Seit dem 24.09.2026 gilt eine neue Fassung. Die alte liegt wörtlich in `server/src/scanner/prompts/matching-backup-2026-09-24.txt`. Zum Zurückstellen setzt man sie wieder als `systemPrompt` ein. **Warum er ersetzt wurde.** Lisa und Ariane (Marketing, Kommunikation, PMO) bekamen bei rund 1700 Bewertungen keinen Wert über 80 %. Bei einer Anzeigeschwelle von 85 % erschienen sie also nie im Dashboard. Zwei Ursachen im alten Prompt: - **Abgeschriebenes Beispiel.** Das JSON-Beispiel enthielt den Con „Berater listet Deutsch nur auf B2-Niveau". Das Modell hat ihn in 1584 von rund 10 000 Bewertungen übernommen, auch bei Lebensläufen, die Deutsch ohne Niveau nennen. So kostete eine erfundene Lücke jedes Mal Punkte. - **Knappe Beschreibungen.** Freelancermap liefert im Schnitt 99 Zeichen, also praktisch nur den Titel. Ohne Regel dafür bewertete das Modell vorsichtig niedrig. Profile mit einem klaren Technik-Schlagwort (etwa „M365") kamen damit noch durch, allgemeinere Profile nicht. **Was der neue Prompt festlegt:** - nur, was in Lebenslauf und Beschreibung steht. Sprache, Reisen, Zertifikate nennt das Modell nur, wenn das Projekt sie ausdrücklich fordert - eine Sprache ohne Niveau gilt als vorhanden - bei knapper Beschreibung wird die Rolle aus dem Titel bewertet, fehlende Details sind kein Minuspunkt - eine feste Skala in fünf Stufen (90-100 genau passend bis 0-29 anderes Fach) - das Profil wird nach seinem eigenen Fach bewertet, nicht nach technischer Tiefe - Platzhalter im Schema statt Beispielinhalt, leere Cons sind erlaubt Stichprobe vor dem Rollout (33 Paare aus Lisa, Ariane und Tobias, gespeicherter Wert gegen neuen Prompt, gleiches Modell): passende Rollen stiegen von 80 auf 85-90 (Ariane: Change Manager Kommunikation, Marketing & Communications). Fachfremde Projekte fielen von 30-60 auf 0-30. Tobias' M365-Treffer blieben bei 90-95. Bereits gespeicherte Treffer werden **nicht** neu bewertet (Unique-Key `agent_id, project_id`). Die neue Skala gilt für Projekte, die nach dem Deployment gefunden werden. ## Abgleich „bereits beworben!" Dieselbe Ausschreibung kommt oft mehrfach: über zwei Börsen, über mehrere Vermittler, mit anderem Titel und anderem Link. Damit niemand ein Projekt ein zweites Mal anbietet, gleicht `services/appliedCheck.js` jeden Fund mit der **Akquise-Liste** (`crm_acquisitions`) und den **Opportunities** (`crm_opportunities`) ab. Steht er dort schon, trägt der Treffer im Dashboard, unter *Unpassend* und im Detail die Markierung **bereits beworben!**; das Detail nennt die passenden Einträge samt Begründung. ```mermaid flowchart TD A["Projekt im Lauf verarbeitet"] --> B{"applied_check_active?"} B -->|nein| X["nichts tun"] B -->|ja| C{"schon geprüft?
applied_check_at"} C -->|ja| X C -->|nein| D{"mindestens ein Treffer?"} D -->|nein| X D -->|ja| E["Kandidaten laden:
Akquise found_at, Opportunities created_at
der letzten N Tage, ohne Papierkorb"] E --> F{"Kandidaten?"} F -->|nein| N["nicht beworben"] F -->|ja| G{"gleicher Link?"} G -->|ja| Y["bereits beworben"] G -->|nein| H["gpt-5.6-luna, reasoning_effort low"] H -->|Treffer mit bekannter Id| Y H -->|keine| N N --> S["am Projekt speichern"] Y --> S ``` | Einstellung | Vorgabe | Bedeutung | | --- | --- | --- | | `applied_check_active` | `true` | Schalter in *Einstellungen → Scanner* | | `applied_check_days` | `14` | Zeitraum zurück, in Tagen (Oberfläche: Tage oder Wochen), höchstens 365 | Entscheidungen dahinter: - **Eigenes Modell.** Die Bewertung CV gegen Projekt nutzt als Vorgabe `gpt-4o-mini`, der Abgleich `gpt-5.6-luna` - beide umstellbar unter *Einstellungen → KI* (siehe [14 KI](14-ki.md)). Der Abgleich muss umformulierte Ausschreibungen als dieselbe erkennen und ähnliche Rollen bei anderem Kunden auseinanderhalten - das ist ein Urteil, kein Textvergleich. Der Schlüssel ist derselbe `openai_api_key`. - **Einmal je Projekt, nur mit Treffer.** Die Börsen liefern bei jedem Lauf dieselben Projekte erneut; `applied_check_at` verhindert, dass sie jedes Mal bezahlt werden. Projekte ohne Treffer zeigt die Oberfläche nie an. - **Gleicher Link braucht keine KI.** Verglichen wird ohne Protokoll, `www`, Query und Schrägstrich am Ende. - **Nur Ids, die wir geschickt haben.** Nennt das Modell eine unbekannte Id, zählt sie nicht. - **Fehler setzen aus, nicht ab.** Scheitert der Aufruf (Schlüssel, Quote, Netz), bleibt der Abgleich für den Rest des Laufs aus und das Projekt ungeprüft - der nächste Lauf versucht es wieder. Die Bewertung läuft davon unberührt weiter. - **Momentaufnahme.** Geprüft wird beim Fund. Wird die Bewerbung erst danach in der Akquise erfasst, holt *Auf Bewerbung prüfen* im Detail den Abgleich von Hand nach (`POST /projects/:id/applied-check`, auch bei abgeschaltetem Automatismus). Die drei Spalten an `projects` legt `initScannerDatabase()` per `ALTER TABLE ... ADD COLUMN IF NOT EXISTS` an - `sync()` ohne `alter` tut das in bestehenden Tabellen nicht. ## Wann läuft er ```mermaid flowchart TD T["Cron-Tick, jede Minute"] --> A{"scanning_active?"} A -->|nein| STOP1["nichts tun"] A -->|ja| B{"Intervall geändert?"} B -->|ja| RE["neu planen"] B -->|nein| C{"Sperrfrist
nur beim allerersten Start"} C -->|noch aktiv| STOP2["nichts tun"] C -->|abgelaufen| D{"Mo-Fr?"} D -->|nein| STOP3["nichts tun"] D -->|ja| E{"07:00-21:59?"} E -->|nein| STOP4["nichts tun"] E -->|ja| S["last_scan_at aus der DB lesen
(fängt manuelle Läufe mit ein)"] S --> F{"Intervall seit
letztem Lauf um?"} F -->|nein| STOP5["nichts tun"] F -->|ja| G["Pipeline starten"] G --> W["last_scan_at = Beginn des Laufs"] ``` Geschrieben wird der **Beginn** des Laufs, nicht sein Ende. Das Intervall ist ein Takt: mit dem Endzeitpunkt kam die Laufzeit von drei bis vier Minuten jedes Mal obendrauf, aus 15 Minuten wurden 19 - rund ein Fuenftel weniger Durchgaenge pro Tag, und die Trefferliste der Boersen zeigt nur die neuesten Projekte. Die **Sperrfrist** war die Antwort auf ein konkretes Problem des Parallelbetriebs: beide Instanzen benutzten dieselben Portal-Cookies. Beim ersten Start zogen sonst beide gleichzeitig los, was Rate-Limits und CAPTCHAs provozierte - und zwei Chromium gleichzeitig belasten den Speicher doppelt. Seit dem Rückbau der alten App steht `SCANNER_SCHEDULER_OFFSET` auf 0; die Mechanik bleibt im Code, weil sie bei jedem Erststart einer weiteren Instanz wieder greift. Der Zeitpunkt des letzten Laufs steht in `settings.last_scan_at`. Das ist kein Luxus, sondern nach zwei beobachteten Fehlern nötig: > **Erster Fehler:** Der Versatz war über einen vorgealterten `lastRunTime` > gebaut. Ein Zeitstempel kann einen Lauf aber nur **vorziehen**, nie verzögern - > bei Intervall 15 und Versatz 30 lief er sofort. Seither eine eigene Frist > (`notBefore`). > > **Zweiter Fehler:** Diese Frist begann bei **jedem** Neustart von vorn. Zwei > Deployments im Abstand von zehn Minuten haben den fälligen Lauf zweimal um eine > halbe Stunde verschoben - er fand nie statt. Wer öfter als alle 30 Minuten > deployt, hätte einen Scanner, der nie automatisch sucht. Deshalb liegt der > Zeitpunkt jetzt in der Datenbank, und der Versatz greift nur, solange dort noch > nichts steht. Der gespeicherte Zeitpunkt wird auch **im Tick** gelesen: ein manueller Scan aus der Oberfläche schreibt ihn, weiß aber nichts von der Variablen im Scheduler. Ohne den Abgleich könnte der Scheduler direkt hinter einem manuellen Lauf noch einmal losziehen. ## Ein Lauf zur Zeit Zwei Aufrufer können die Pipeline starten: der Cron-Tick und der Knopf "Jetzt scannen" (`POST /api/scanner/scan`). Keiner von beiden weiß vom anderen, und der Tick prüft nur die verstrichene Zeit - nicht, ob der vorige Lauf noch arbeitet. Ein voller Lauf dauert länger als das Intervall (43 Suchbegriffe über mehrere Börsen), also überholen sich die Läufe und stapeln sich auf. Deshalb hält `pipeline.js` ein Modul-Flag. Beide Aufrufer teilen es, weil beide dasselbe Modul importieren: ```js let pipelineRunning = false; let pipelineStartedAtMs = null; const PIPELINE_MAX_RUNTIME_MS = 60 * 60 * 1000; export const runMatchingPipeline = async () => { if (pipelineRunning) { /* ... überspringen ... */ } pipelineRunning = true; pipelineStartedAtMs = Date.now(); try { return await executePipeline(); } finally { pipelineRunning = false; // zwingend im finally pipelineStartedAtMs = null; } }; ``` Das `finally` ist der wichtigste Teil. Würde das Flag am Ende des `try`-Blocks zurückgesetzt, bliebe es nach einer Ausnahme für immer `true` - der Scanner würde bis zum nächsten Neustart des Dienstes nie wieder suchen. Das wäre schlimmer als die Überlappung, gegen die die Sperre da ist. Die Route fragt zusätzlich `isPipelineRunning()` ab und antwortet mit **409**, statt einen Start zu melden, den die Sperre gleich darauf verwirft. > **Warum das nötig ist - der Vorfall vom 26.08.2026.** Die alte App > (`scanner.perinco.de`) hatte diese Sperre nicht. Gemessen an diesem Tag: fünf > Pipeline-Starts in 16 Minuten, zwei davon zehn Sekunden auseinander. Jeder Lauf > startet eigene Chromium-Instanzen, jede mit rund fünf Unterprozessen - in > Summe **31 `chrome-headless-shell`-Prozesse** und **1,62 GB RSS** im Dienst, > nach 2 Monaten 23 Tagen ohne Neustart. Auf einer Box mit 4 Kernen und 7,7 GiB > RAM ergab das **Load Average 126**, 168 MB freien Speicher und einen zu 100 % > gefüllten Swap. Die Maschine war im Thrashing und nahe am OOM-Killer; selbst > `systemctl` und SSH brauchten Minuten. Ein Neustart brachte Load 0,87 und > 277 MB RSS zurück. > > Wichtig für die Fehlersuche: die Chromium-Prozesse waren **kein Leck**. Alle > Scraper schließen ihren Browser in einem `finally`. Die 31 Prozesse waren > schlicht fünf gleichzeitige Läufe mal mehrere Börsen - die Sperre allein > behebt das. Die Sperre schützt gegen Überholen, nicht gegen einen Lauf, der gar nicht zurückkommt. Hängt ein Browser oder steht eine Verbindung, läuft das `finally` nie. Dagegen das **Notventil** `PIPELINE_MAX_RUNTIME_MS`: läuft die Sperre länger als eine Stunde, gibt der nächste Aufruf sie frei und startet neu. So erholt sich der Scanner selbst, statt auf ein Deployment zu warten. ## Rückbau der alten App - 09.09.2026 Der Scanner lief seit dem Rollout am 06.08.2026 **parallel** zur eigenständigen Vorgänger-App unter `scanner.perinco.de`. Diese ist am 09.09.2026 vollständig zurückgebaut. Verschwunden sind: | Weg | War | | --- | --- | | Unit `project-scanner-backend` | Express auf `0.0.0.0:5005` | | Vhosts `scanner.perinco.de(.conf/-le-ssl.conf)` | eigener Apache-Vhost, Basic Auth | | Zertifikat `scanner.perinco.de` | eigenes Let's-Encrypt-Zert samt Renewal-Config | | `/var/www/Projekt Scanner` | 486 MB Code, `node_modules`, 19 CV-PDFs | | Datenbank `project_scanner` | 16,2 MB; Dump liegt unter `/root/backups/project_scanner_20260909-173447.sql.gz` | | `LEGACY_*` in `server/.env` | Quelle des Importskripts | | `server/src/scanner/importLegacy.js` | `npm run scanner:import` | **Was bewusst stehen geblieben ist:** `/root/.cache/ms-playwright` (641 MB, Build `chromium-1223`). Der Cache stammt aus der Installation der alten App, aber `PLAYWRIGHT_BROWSERS_PATH` ist nirgends gesetzt - **beide** Apps haben ihn benutzt, und `playwright` ist im CRM auf exakt `1.60.0` gepinnt, damit es genau dieser Build bleibt. Wer den Cache mit dem alten Verzeichnis löscht, nimmt dem CRM-Scanner den Browser. Der Ordner `/var/www/Projekt Scanner/backend/.playwright` war dagegen toter Ballast einer Installation mit gesetztem `PLAYWRIGHT_BROWSERS_PATH` und ist mit dem Verzeichnis mitgegangen. Was der Rückbau ändert: - **Kosten:** Beide Instanzen haben dieselben Projekte unabhängig voneinander bewertet, die OpenAI-Kosten fielen doppelt an. Faktisch war das schon am 09.09.2026 um 08:49 vorbei - da wurde `scanning_active` in der alten Oberfläche auf `false` gesetzt, letzter Lauf dort 09:02. - **Portal-Sessions:** Beide Instanzen benutzten dieselben Cookies der Projektbörsen. Der Grund für `SCANNER_SCHEDULER_OFFSET` fällt damit weg, der Wert steht jetzt auf 0. Rate-Limits und CAPTCHAs durch zwei gleichzeitig scrapende Chromium-Sätze sind Geschichte. - **Speicher:** rund 200 MB RSS und ein zweiter Playwright-Satz weniger auf einer Box mit 7,7 GiB. - **Daten:** Nicht übernommen wurden 13380 Treffer, die es nur in der alten Datenbank gab, darunter 92 als *reviewed* und 5 als *applied* markierte. Ein nachträglicher Import war nicht sinnvoll: das Importskript vergibt die Original-Ids und wäre mit den vorhandenen Ids in `perinco_scanner` kollidiert. Der Bestand war ohnehin flüchtig - der Aufräumjob hält nur die jüngsten Tage. Wer doch etwas sucht, greift auf den Dump zurück. Die Domain `scanner.perinco.de` zeigt weiter auf den Server, hat aber keinen eigenen Vhost mehr: HTTP landet beim ersten aktivierten Vhost, HTTPS gibt eine Zertifikatswarnung. Der DNS-Eintrag muss beim Anbieter gelöscht werden. ## Oberfläche | Reiter | Datei | Inhalt | | --- | --- | --- | | Dashboard | `ScannerDashboard.tsx` | Kennzahlen, Filter, Trefferliste, *Jetzt scannen*, Ton bei neuen Treffern | | Unpassend | `ScannerRejected.tsx` | Treffer mit Status `rejected` | | Suchagenten | `ScannerAgents.tsx` | Beraterprofile, CV-Upload | | Börsen-Konten | `ScannerPortals.tsx` | Verbindungsstatus, Zugangsdaten, Cookie-Import | | Einstellungen | `settings/ScannerSettings.tsx` | Intervall, Schwellenwerte, Abgleich mit Akquise/Opportunities, Ton, E-Mail (Schlüssel und Modelle: `settings/AiSettings.tsx`) | **Wichtig zum Ton:** Er hängt an der Dashboard-Komponente. Wer auf einen anderen Menüpunkt wechselt, hört nichts - die Komponente wird ausgebaut und die 30-Sekunden-Abfrage endet. In einem anderen Browsertab bleibt der Ton dagegen aktiv, nur langsamer (Chrome bremst Timer versteckter Tabs auf etwa einmal pro Minute) und nur, wenn zuvor irgendwo auf der Seite geklickt wurde (Autoplay-Regel). Browserunabhängig meldet nur die E-Mail. **Schwellen pro Benutzer:** *Anzeige ab %* und *Hinweis ab %* im Dashboard gehören dem angemeldeten Benutzer (`crm_users.scanner_display_threshold`, `scanner_match_threshold`, gelesen und geschrieben über `/my-thresholds`). `NULL` heißt: der globale Wert aus den Scanner-Einstellungen gilt. Die Schwelle für die E-Mail bleibt global (`match_threshold`), weil die Pipeline ohne Benutzer läuft. Die KI-Suche filtert Scanner-Treffer mit der Anzeigeschwelle des Suchenden. ## Endpunkte Alle unter `/api/scanner`, alle hinter `requireAuth`: | Methode | Pfad | Zweck | | --- | --- | --- | | GET | `/agents` | Liste ohne `cvText` (Nutzlast) | | POST/PUT | `/agents[/:id]` | anlegen/ändern, `multipart` mit CV | | DELETE | `/agents/:id` | Agent samt CV-Datei | | GET | `/agents/:id/cv` | PDF als Stream | | GET | `/portals` | Status ohne Geheimnisse | | POST | `/portals/credentials` | Zugangsdaten, AES-verschlüsselt | | POST | `/portals/sync-session` | Cookie-Import, normalisiert für Playwright | | POST | `/portals/test-connection/:id` | Mini-Scrape bzw. Session-Prüfung | | GET | `/matches` | Filter: `status`, `agentId`, `minPercentage`, `limit` | | PUT/DELETE | `/matches/:id` | Status setzen, löschen | | POST | `/projects/:id/applied-check` | Abgleich „bereits beworben!" von Hand wiederholen | | GET/POST | `/settings` | Geheimnisse maskiert | | GET/PUT | `/my-thresholds` | eigene Schwellen des angemeldeten Benutzers, `null` = Standard | | POST | `/scan` | Lauf starten, `409` wenn schon einer läuft | | GET | `/status` | läuft ein Lauf, Scheduler an, Datenbankname |