Die eigenstaendige Vorgaenger-App unter scanner.perinco.de ist auf dem Server entfernt: Unit project-scanner-backend (Port 5005), beide Apache-Vhosts, das Let's-Encrypt-Zertifikat samt Renewal-Config, /var/www/Projekt Scanner (486 MB) und die Datenbank project_scanner (Dump unter /root/backups). Damit entfallen die LEGACY_*-Variablen und das Importskript, dessen Quelle es nicht mehr gibt. /root/.cache/ms-playwright bleibt bewusst stehen: der Cache stammt aus der Installation der alten App, liegt aber ausserhalb beider Verzeichnisse und wird vom CRM-Scanner benutzt - playwright ist auf 1.60.0 gepinnt, damit es genau dieser Build (chromium-1223) bleibt. Der Hinweis steht jetzt in README und docs/06-betrieb.md, damit ihn beim naechsten Aufraeumen niemand mitnimmt. SCANNER_SCHEDULER_OFFSET geht auf 0: der Versatz sollte verhindern, dass beide Instanzen mit denselben Portal-Cookies gleichzeitig losziehen. Ohne zweite Instanz hat er keinen Zweck mehr, die Mechanik bleibt fuer kuenftige Erststarts im Code. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
4.1 KiB
01 Architektur
Bausteine
Drei Teile, keiner davon spricht direkt mit einem anderen ausser über HTTP bzw. SQL:
| Teil | Technik | Wo |
|---|---|---|
| Frontend | React 19, TypeScript, Tailwind 4, Vite | statisches Build in /var/www/perinco_CRM/dist |
| Backend | Express 4, mysql2 (CRM), Sequelize (Scanner) | /var/www/perinco_CRM/server, 127.0.0.1:5006 |
| Datenbank | MariaDB 10.11 | perinco_CRM und perinco_scanner |
Der Browser spricht nie direkt mit MariaDB - deshalb überhaupt ein Backend.
Das Backend bindet ausschließlich auf 127.0.0.1 und ist von außen nur über
den Apache-Reverse-Proxy erreichbar.
Topologie
flowchart LR
U(("Browser")) -->|"HTTPS"| A["Apache :443<br/>pcrm.perinco.de"]
A -->|"/"| D["dist/<br/>SPA, FallbackResource"]
A -->|"/api"| E["Express :5006"]
E --> C[("perinco_CRM")]
E --> S[("perinco_scanner")]
Der Scanner im CRM hängt unter /api/scanner und braucht damit keine eigene
Apache-Regel: alles läuft über den bestehenden /api-Proxy. Dasselbe gilt für
die Postfachanbindung unter /api/mail (siehe
11 Postfachanbindung).
Ausgehende Verbindungen
Das Backend spricht von sich aus mit drei fremden Diensten. Alle drei sind optional - fehlen die Zugangsdaten, läuft die Anwendung ohne den jeweiligen Teil weiter.
| Ziel | Wofür | Ausgelöst von |
|---|---|---|
| Projektbörsen | Scraping der Projektangebote | Scanner-Scheduler |
api.openai.com |
Bewertung Lebenslauf gegen Projekt | Scanner-Pipeline |
login.microsoftonline.com, graph.microsoft.com |
Postfach crm@perinco.de lesen |
Mail-Scheduler |
Die Postfachanbindung schickt keine Mailinhalte an Dritte: Kontaktdaten werden auf dem Server aus Graph-Feldern und Signaturen gelesen, ohne Sprachmodell.
Anfrageweg mit Anmeldung
sequenceDiagram
actor B as Browser
participant A as Apache
participant E as Express
participant M as MariaDB
B->>A: POST /api/auth/login
A->>E: weiterleiten
E->>M: SELECT crm_users WHERE username
M-->>E: Zeile mit bcrypt-Hash
E->>E: bcrypt.compare
E-->>B: { token (JWT, 12 h), user }
Note over B: Token im localStorage
B->>A: GET /api/scanner/matches<br/>Authorization: Bearer ...
A->>E: weiterleiten
E->>E: requireAuth: JWT pruefen
E->>M: SELECT crm_users WHERE id (ist der noch aktiv?)
E->>M: SELECT matches JOIN agents, projects
M-->>E: Treffer
E-->>B: JSON
Bei 401 löscht das Frontend das Token und springt zurück auf den
Anmeldeschirm (setUnauthorizedHandler in src/lib/api.ts). Das Token wird bei
jeder Anfrage neu gegen die Datenbank geprüft - ein deaktivierter Benutzer ist
sofort draußen, ohne auf den Ablauf des Tokens zu warten.
Rollen
flowchart TD
L["Anmeldung"] --> R{"Rolle"}
R -->|admin| A["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Nutzerverwaltung, Mein Konto, Akquise, Postfach, Scanner, Whisper"]
R -->|user| U["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Mein Konto, Akquise, Whisper"]
Bei den Mails darf jede Rolle lesen und zuordnen - crm@perinco.de ist ein
gemeinsames Vertriebspostfach. Einrichten, Verbindungstest und manueller Abgleich
sind Administratoren vorbehalten.
Die Rollenprüfung sitzt doppelt: das Menü blendet aus, was nicht erlaubt
ist, und das Backend weist Zugriffe zusätzlich mit 403 ab (requireAdmin).
Ausnahme ist GET /api/users/directory - die Benutzerliste brauchen alle Rollen
für Netzwerkdiagramm, Zuständigkeiten, @-Mentions, Teilnehmerauswahl und
Terminfarben. Passwort-Hashes liefert der Endpunkt nie.
Ein Sicherheitsnetz im Backend verhindert, dass der letzte aktive Administrator degradiert, deaktiviert oder gelöscht wird.
Belegte Ports auf dem Server
Der Rechner hostet weitere Dienste (n8n, Docker, ~15 Apache-Vhosts). Vor jeder
Portbelegung ss -tlnp prüfen. Relevant hier:
| Port | Dienst |
|---|---|
| 5006 | perinco CRM Backend (nur 127.0.0.1) |
| 3000 | weitere Vite-App |
| 5678 | n8n |