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perinco-CRM/docs/11-postfach.md
T
Sascha WolfandClaude Opus 5 59080019d2 docs: Umlaute auch im erklaerenden Text der Codebloecke
Der Dateibaum im README und in 05/08, die Kommentare hinter # in den
Beispielbefehlen und die Beschriftungen in Mermaid-Sequenzdiagrammen sind
Lesetext, stehen aber in Codeblöcken - die erste Runde hat sie deshalb
übersprungen.

Die Befehle selbst und alle Bezeichner bleiben unverändert: ersetzt wurde
nur hinter "# ", hinter den zwei Leerzeichen des Dateibaums und hinter
": " in Mermaid-Nachrichten. ER-Labels wie bewertet_fuer sind Bezeichner
und bleiben, "systemctl daemon-reload" ebenfalls.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 09:48:11 +02:00

17 KiB

11 Postfachanbindung (Microsoft 365)

Das gemeinsame Vertriebspostfach crm@perinco.de wird lesend in das CRM gespiegelt. Aus jeder Mail entstehen Kontakt-Vorschläge, und jede Mail lässt sich an eine Opportunity und an Kontakte hängen.

Vorbild ist die gleiche Funktion im Altsystem KeepTrack. Übernommen wurde die Idee, nicht die Umsetzung - die Unterschiede stehen unten unter Was anders ist als im Altsystem und sind der Grund für mehrere Entwurfsentscheidungen.

Überblick

flowchart LR
    subgraph M365["Microsoft 365"]
        ENT["Entra ID<br/>App-Registrierung"]
        GR["Microsoft Graph<br/>graph.microsoft.com"]
        MB[("Postfach<br/>crm@perinco.de")]
        GR --- MB
    end

    subgraph Server["perinco CRM Backend"]
        SCH["mail/scheduler.js<br/>node-cron, Minutentakt"]
        SY["mail/sync.js<br/>Delta Query"]
        EX["mail/extract.js<br/>Kontakte lesen"]
        ST["mail/store.js"]
        CO["mail/contacts.js<br/>Übernahme"]
        API["routes/mail.js<br/>/api/mail"]
    end

    DB[("perinco_CRM<br/>crm_mail_*")]
    SPA["Ansicht Mails"]

    SCH --> SY
    SY -->|"Token: client_credentials"| ENT
    SY -->|"GET .../messages/delta"| GR
    SY --> EX
    EX --> ST
    ST --> DB
    EX --> CO
    CO --> DB
    SPA -->|"/api/mail/..."| API
    API --> DB
    API --> SY

Was in Microsoft 365 eingerichtet sein muss

Genau eine Berechtigung, ein Zustimmungsklick, eine Zugriffsrichtlinie. Kein Schreibrecht, kein Redirect-URI, kein interaktiver Login.

  1. App-Registrierung in Entra (Name z. B. perinco CRM), Kontotyp „nur dieses Verzeichnis", Redirect-URI leer lassen. Anwendungs-ID und Verzeichnis-ID notieren.

  2. Client-Geheimnis anlegen und den Wert sofort kopieren.

  3. API-Berechtigung Microsoft Graph → Anwendungsberechtigungen → Mail.Read, danach Administratorzustimmung erteilen. Mail.ReadBasic genügt nicht, es liefert keinen Mailtext.

  4. Zugriff auf dieses eine Postfach begrenzen. Anwendungsberechtigungen gelten tenant-weit; ohne Richtlinie darf die App jedes Postfach lesen:

    Connect-ExchangeOnline -UserPrincipalName adm.sascha.wolf@perinco.onmicrosoft.com
    
    New-ApplicationAccessPolicy -AppId <APP-ID> `
      -PolicyScopeGroupId crm@perinco.de `
      -AccessRight RestrictAccess `
      -Description "perinco CRM: nur crm@perinco.de"
    
    Test-ApplicationAccessPolicy -Identity crm@perinco.de         -AppId <APP-ID>  # Granted
    Test-ApplicationAccessPolicy -Identity sascha.wolf@perinco.de -AppId <APP-ID>  # Denied
    

Add-MailboxPermission ist hier wirkungslos - das ist der Weg für delegierten Zugriff bzw. EWS-Impersonation. Bei App-only zählt allein die Zugriffsrichtlinie.

Der Server muss ausgehend login.microsoftonline.com und graph.microsoft.com auf 443 erreichen.

Umgebungsvariablen

Zugangsdaten stehen ausschließlich in server/.env - nie in der Datenbank und nie in einer API-Antwort. Ein Datenbank-Dump enthält damit keine Geheimnisse.

Variable Pflicht Bedeutung
MS_TENANT_ID ja Verzeichnis-ID des Tenants
MS_CLIENT_ID ja Anwendungs-ID der App-Registrierung
MS_CLIENT_SECRET ja Client-Geheimnis
MS_MAILBOX ja abzugleichendes Postfach, Vorgabe crm@perinco.de
MS_MAIL_FOLDER nein Ordner, Vorgabe inbox
MAIL_SYNC nein false schaltet den Hintergrundlauf hart ab
MAIL_MAX_PAGES nein Delta-Seiten je Lauf, Vorgabe 20
MAIL_MAX_BODY_CHARS nein Obergrenze je Mailtext, Vorgabe 400 000

Fehlt einer der Pflichtwerte, startet das CRM normal. Der Hintergrundlauf bleibt aus, und die Einstellungen nennen die fehlende Variable beim Namen. Genau wie beim Scanner soll eine unfertige Teilfunktion den Betrieb nicht verhindern.

Verstellbares liegt dagegen in crm_settings und ist unter Einstellungen → Postfach erreichbar: mail_sync_active, mail_sync_interval, mail_auto_contacts, mail_since_days, mail_internal_domains.

Abgleich per Delta Query

sequenceDiagram
    participant S as scheduler.js
    participant Y as sync.js
    participant G as Graph
    participant D as MariaDB

    S->>D: last_run_at, has_more
    Note over S: fällig? sonst nichts tun
    S->>Y: runMailSync()
    Y->>D: delta_link lesen
    alt erster Lauf
        Y->>G: /mailFolders/inbox/messages/delta?$filter=receivedDateTime ge ...
    else spaeter
        Y->>G: gespeicherter delta_link
    end
    G-->>Y: Seite mit Metadaten + nextLink/deltaLink
    loop je Nachricht
        Y->>D: bekannt? Text vorhanden?
        Note over Y: unbekannt und älter als die Grenze? dann weiter
        opt Text fehlt
            Y->>G: /messages/{id}?$select=body
        end
        Y->>D: upsert crm_mail_messages
        opt neue Mail
            Y->>D: Kontakt-Vorschläge anlegen
            opt gesichert und Automatik an
                Y->>D: Kontakt anlegen bzw. ergänzen
            end
        end
    end
    Y->>D: delta_link + has_more sichern

Wesentliche Eigenschaften:

  • Kein Schreibzugriff. Der Fortschritt steht im delta_link in der Datenbank, nicht im isRead-Kennzeichen des Postfachs. Deshalb genügt Mail.Read, und deshalb geht keine Mail verloren, wenn ein Mensch sie vorher in Outlook öffnet.
  • Fortsetzbar. Nach jeder Seite wird der Verweis gesichert. Ein Absturz oder ein Deployment mitten im Erstabgleich kostet höchstens eine Seite.
  • Gedeckelt. MAIL_MAX_PAGES begrenzt einen Lauf. Ist danach noch etwas offen, setzt der nächste Lauf nach 15 Sekunden fort (has_more), statt das normale Intervall abzuwarten.
  • Selbstheilend. Antwortet Graph mit 410 Gone bzw. resyncRequired, wird der Verweis verworfen und beim nächsten Lauf neu aufgebaut. Vorhandene Mails werden am SHA-256 der Graph-ID wiedererkannt, es entstehen keine Doppelten.
  • Nur Metadaten in der Delta-Abfrage. Der Mailtext wird einzeln nachgeholt und nur, wenn er fehlt. Ein reines Metadaten-Update (etwa ein geändertes Gelesen-Kennzeichen) löscht den gespeicherten Text nicht.
  • Zeitgrenze doppelt. Der Erstabgleich versucht $filter=receivedDateTime ge ...; die Filterunterstützung in Delta-Abfragen ist eng begrenzt, bei einem 400 läuft er ohne Filter weiter. Der Filter ist deshalb nur eine Ersparnis - geprüft wird die Grenze immer beim Speichern, und zwar nur für noch unbekannte Mails. Ein an den ersten Lauf gebundener Merker wäre hier falsch: ein ungefilterter Erstabgleich zieht sich über mehrere Läufe, und in den folgenden käme der Rest des Postfachs trotz Grenze herein.

Im Postfach gelöschte Mails werden mit is_deleted = 1 gekennzeichnet, nicht entfernt: eine an eine Opportunity gehängte Mail soll nicht aus dem CRM verschwinden, weil jemand sein Postfach aufräumt.

Kontakte aus Mails

Die Extraktion arbeitet ohne Sprachmodell. Mailinhalte verlassen den Server nicht.

flowchart TD
    M["Mail"] --> A["Absender<br/>from (Graph)"]
    M --> E["Empfänger<br/>to, cc, bcc (Graph)"]
    M --> S["Signaturblock<br/>Text nach der Grussformel"]
    M --> T["Fliesstext<br/>Anrede + Name + Rufnummer"]

    A --> F{"Filter"}
    E --> F
    S --> F
    T --> F

    F -->|"eigene Domain"| X1["verworfen"]
    F -->|"info@, no-reply@, ..."| X2["verworfen"]
    F -->|"Person"| C["Vorschlag mit Zuversicht"]

    C --> Z{"E-Mail vorhanden<br/>und Zuversicht &ge; 70?"}
    Z -->|ja, Automatik an| N["Eintrag in 'Aus Mails'<br/>mail_pool = 1"]
    Z -->|"Adresse dort schon"| G["Eintrag ergänzen"]
    Z -->|nein| R["bleibt zur Durchsicht"]

Zuversicht je Herkunft: Absender 90 (95, wenn die Signatur die Adresse bestätigt), Empfänger 78, weitere Adresse aus der Signatur 55, im Text genannte Person 35.

Aus dem Signaturblock kommen Telefon und Mobil (nach Beschriftung unterschieden), Firma (an der Rechtsform erkannt), Position, Straße, PLZ, Ort, Website und LinkedIn-Profil.

Zwei Entscheidungen, die die Trefferqualität tragen:

  • Im Fliesstext ist eine Anrede Pflicht („Herrn Max Mustermann Tel. …"). Ohne diese Bedingung liest der Musterabgleich jede Folge großgeschriebener Wörter als Namen; „Zweiter Ansprechpartner" landete so als Kontakt. Ein verpasster Treffer ist harmloser als ein falscher - eine Durchsichtsliste voll Unsinn schaut niemand an.
  • Der Anzeigename schlägt die Adresse. Bei „Müller" plus k.mueller@… wird der Vorname aus der Adresse genommen, der Nachname aber aus dem Anzeigenamen - dort stehen die Umlaute richtig.

Vorbereich „Aus Mails"

Der Hintergrundlauf schreibt nicht in den Kontaktbestand. Was er findet, landet in einem Vorbereich: crm_leads.mail_pool = 1. Die Kontaktansicht zeigt nur mail_pool = 0, der Vorbereich steht als Unterpunkt Aus Mails unter dem Menüpunkt Kontakte.

Der Grund ist Pflegbarkeit: die Kontaktliste ist eine gepflegte Liste, an der Opportunities, Kalender und Netzwerk hängen. Ein Abgleich, der ungefragt jede Adresse aus jeder Mail hineinschreibt, macht sie unbrauchbar - genau daran ist das Altsystem gescheitert. Deshalb sind Funde aus Mails Rohmaterial, bis jemand entscheidet.

Eine Spalte statt einer zweiten Tabelle, weil crm_mail_links und crm_mail_contact_candidates per Fremdschlüssel auf crm_leads zeigen: der Vorbereich behält damit seine Mailbezüge, ohne dass es zwei Wege gibt, eine Person mit einer Mail zu verbinden.

flowchart LR
    P["Aus Mails<br/>mail_pool = 1"] --> D{"Person schon<br/>in den Kontakten?"}
    D -->|nein| NEU["In Kontakte übernehmen<br/>Kopie mit mail_pool = 0"]
    D -->|"ja - Adresse oder Name"| GOLD["gold markiert<br/>Abweichungen hervorgehoben"]
    GOLD --> M["Felder einzeln in den<br/>vorhandenen Kontakt übernehmen"]
    GOLD --> N2["trotzdem neu anlegen"]
    P --> W["entfernen"]

Der Abgleich gegen die Kontakte läuft im Browser (mailPool.ts): erst über die E-Mail-Adresse, sonst über den vollen Namen. Telefonnummern werden dabei über ihre Ziffern verglichen, damit „0221 123-4" und „02211234" nicht als Abweichung erscheinen.

Beim Übernehmen sind nur die Lücken vorausgewählt - Felder, in denen der Kontakt noch nichts hat. Werte, die einen gepflegten Eintrag ersetzen würden, sind als überschreibt gekennzeichnet und müssen bewusst angehakt werden: der Mailfund kann aus einer alten Signatur stammen.

Übernommene Kontakte tragen weiterhin crm_leads.source = 'Mail' - die Kontaktliste hat dafür den Herkunftsfilter Aus Mails übernommen.

Bestandsumstellung: db.js verschiebt beim ersten Start alle vorhandenen Kontakte mit source = 'Mail' in den Vorbereich. Das läuft genau einmal, festgehalten im Merker leads_mail_pool_migrated in crm_settings - sonst wanderten übernommene Kontakte bei jedem Neustart zurück.

Anzeige des Mailtexts

Fremdes HTML läuft in einem <iframe sandbox=""> ohne jedes allow-Flag. Das Dokument bekommt eine eigene, undurchsichtige Origin und kann weder Skripte ausführen noch auf die Anwendung zugreifen.

allow-same-origin wäre hier ein Fehler: ein srcDoc-Dokument erbt damit die Origin der Anwendung und könnte localStorage lesen - also das Anmeldetoken. Weil die Höhe des Inhalts ohne dieses Flag nicht auslesbar ist, hat der Rahmen eine feste Höhe mit eigenem Rollbalken und einen Schalter „Größer".

Zusätzlich entfernt das Backend beim Speichern Skripte, eingebettete Rahmen, Formulare, Ereignis-Attribute und gefährliche URL-Schemata (mail/html.js, sanitizeHtml).

Externe Bilder sind per Content-Security-Policy im eingebetteten Dokument gesperrt und lassen sich pro Mail freigeben - andernfalls meldet jedes Öffnen dem Absender, dass die Mail gelesen wurde.

Endpunkte

Alle unter /api/mail, alle hinter requireAuth.

Methode Pfad Rolle Zweck
GET /status alle Betriebszustand, Zähler, letzter Fehler
GET /messages alle Liste; search, filter, limit, offset
GET /messages/:id alle Mail mit Text, Zuordnungen, Vorschlägen
POST /messages/:id/links alle an Kontakt und/oder Opportunity hängen
DELETE /links/:id alle Zuordnung lösen
GET /candidates alle Kontakt-Vorschläge, status wählbar
POST /candidates/:id/adopt alle Kontakt anlegen bzw. ergänzen; target: 'pool' legt in „Aus Mails" ab
POST /candidates/:id/reject alle Vorschlag verwerfen

Der Vorbereich hängt an den Kontakten und hat seine Endpunkte deshalb unter /api/leads:

Methode Pfad Zweck
GET /leads/mail-pool/sources Herkunft je Eintrag: Mailanzahl, letzter Betreff, Zuversicht
POST /leads/mail-pool/promote mehrere Einträge als neue Kontakte anlegen
POST /leads/:id/promote einen Eintrag übernehmen; mit target_lead_id und fields in einen vorhandenen Kontakt

keep_pool: true behält den Eintrag in „Aus Mails"; ohne das verschwindet er dort, sobald er als Kontakt geführt wird. In beiden Fällen wandern die Mailverknüpfungen mit an den Zielkontakt. | GET | /settings | admin | verstellbare Einstellungen | | POST | /settings | admin | Einstellungen speichern | | POST | /test | admin | Anmeldung und Postfachzugriff prüfen | | POST | /sync | admin | Abgleich anstoßen, {"reset":true} von vorn |

Lesen ist für jeden Angemeldeten frei - crm@perinco.de ist ein gemeinsames Vertriebspostfach. Konfigurieren, Testen und Anstossen sind Administratoren vorbehalten.

filter in der Liste: unlinked (noch nirgends zugeordnet - die Arbeitsliste), candidates (offene Kontakt-Vorschläge), linked (bereits zugeordnet).

Was anders ist als im Altsystem

Thema KeepTrack perinco CRM
Fortschritt $filter=isRead eq false, danach PATCH isRead Delta Query mit gespeichertem delta_link
Berechtigung Schreibzugriff nötig Mail.Read genügt
Der Haken daran PATCH ging auf /me/… - unter App-only gibt es kein /me. Der Aufruf lief in einen 400, die Antwort wurde nicht geprüft. Mails blieben ungelesen und wurden bei jedem Lauf erneut durch das Sprachmodell geschickt. entfällt
Tenant-/Client-ID kamen vom Browser mit; jeder Angemeldete konnte das Server-Secret gegen einen fremden Tenant verwenden serverseitig aus der .env, nie im Browser
Kontakte ohne Adresse Platzhalter name@kontakt-aus-email.local erfunden, um eine Datenbankbedingung zu erfüllen Kontakt ohne Adresse; Vorschlag bleibt zur Durchsicht liegen
Vorhandener Kontakt wurde übersprungen leere Felder werden ergänzt, gepflegte bleiben
Kontaktdaten lesen kompletter Mailtext an OpenAI, auch für Daten, die Graph strukturiert liefert Graph-Felder plus Signaturauswertung, kein externer Dienst
Mail am Deal Text in das Freitextfeld notizen vorangestellt eigene Tabelle crm_mail_links, lösbar, mehrfach möglich
Verbindungstest prüft nur, ob ein Token kommt prüft Token und Postfachzugriff, mit Hinweis je Fehlercode
Paging @odata.nextLink ignoriert, $top=50 fest Seiten werden gefolgt, je Lauf gedeckelt, fortsetzbar
HTML-Anzeige ungefiltert serverseitig entschärft, sandbox="", externe Bilder gesperrt
Zeitangaben gemischt durchgehend UTC in der Datenbank, Umrechnung im Frontend

Was noch nicht drin ist

  • Senden, Antworten, Weiterleiten. Braucht Mail.ReadWrite und Mail.Send und damit eine erneute Administratorzustimmung.
  • Anhänge. has_attachments wird geführt und angezeigt, die Dateien selbst werden nicht geholt.
  • Automatische Zuordnung zu Opportunities. Die Zuordnung erfolgt per Hand; der Dialog schlägt anhand der Mailadressen Kontakt und Opportunity vor. Eine Bewertung durch ein Sprachmodell wäre der nächste Schritt - dann bitte mit dem Schutz gegen Prompt-Injection, der im Altsystem in mail-sync fehlte.
  • Echtzeit statt Intervall. Graph Change Notifications brauchen einen öffentlich erreichbaren Endpunkt (haben wir) und eine Erneuerung der Subscription etwa alle drei Tage.

Störungssuche

Beobachtung Ursache und Abhilfe
Einstellungen melden fehlende Variablen server/.env ergänzen, Dienst neu starten - die Werte werden beim Start gelesen
Test scheitert „bei der Anmeldung" Tenant-ID, Client-ID oder Geheimnis falsch, oder das Geheimnis ist abgelaufen
Test scheitert „beim Postfachzugriff", ErrorAccessDenied Administratorzustimmung fehlt, oder die ApplicationAccessPolicy erlaubt dieses Postfach nicht
Test scheitert mit ResourceNotFound MS_MAILBOX zeigt auf ein Postfach, das es nicht gibt
„Erstabgleich läuft noch" bleibt stehen Log auf [Mail] prüfen; MAIL_MAX_PAGES erhöhen, wenn es zu langsam vorangeht
Keine Kontakt-Vorschläge stehen alle Absender auf einer eigenen Domain? mail_internal_domains prüfen
Doppelte Kontakte tritt nicht auf: Abgleich erfolgt über die Adresse in Kleinschreibung; bei Treffer wird ergänzt statt angelegt
Zähler und Liste weichen ab die Liste blendet im Postfach gelöschte Mails aus, der Zähler in den Einstellungen ebenfalls - Zuordnungen bleiben trotzdem erhalten