Drei Verbesserungen an den Kontakten: * Beim Anlegen ist der angemeldete Benutzer voreingestellt zustaendig. Bisher stand dort der erste Benutzer der Liste - fast immer falsch. * Wird eine LinkedIn-Adresse hinterlegt, holt das CRM das oeffentliche Profilfoto und setzt es als Kontaktfoto: beim Verlassen des Feldes einmal je Adresse, solange kein Foto gesetzt ist, und auf Klick ueber den Knopf daneben. Der Abruf laeuft ueber das Backend (server/src/linkedinPhoto.js, POST /api/leads/linkedin-photo), weil ihn die Same-Origin-Policy im Browser verhindert. Gelesen wird die Open-Graph-Vorschau der Profilseite; Herkunft, Groesse und Antwortzeit des Bildes werden geprueft, Platzhalter-Silhouetten abgewiesen. Schlaegt der Abruf fehl, steht der Grund unter dem Feld. * In der Netzwerkansicht hebt ein Klick auf freie Flaeche die Auswahl auf - das Diagramm sieht danach aus wie beim Wechsel in die Ansicht. Ein Ziehen des Hintergrunds (ab 4 px) laesst die Auswahl stehen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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01 Architektur
Bausteine
Drei Teile, keiner davon spricht direkt mit einem anderen ausser über HTTP bzw. SQL:
| Teil | Technik | Wo |
|---|---|---|
| Frontend | React 19, TypeScript, Tailwind 4, Vite | statisches Build in /var/www/perinco_CRM/dist |
| Backend | Express 4, mysql2 (CRM), Sequelize (Scanner) | /var/www/perinco_CRM/server, 127.0.0.1:5006 |
| Datenbank | MariaDB 10.11 | perinco_CRM und perinco_scanner |
Der Browser spricht nie direkt mit MariaDB - deshalb überhaupt ein Backend.
Das Backend bindet ausschließlich auf 127.0.0.1 und ist von außen nur über
den Apache-Reverse-Proxy erreichbar.
Topologie
flowchart LR
U(("Browser")) -->|"HTTPS"| A["Apache :443<br/>pcrm.perinco.de"]
A -->|"/"| D["dist/<br/>SPA, FallbackResource"]
A -->|"/api"| E["Express :5006"]
E --> C[("perinco_CRM")]
E --> S[("perinco_scanner")]
Der Scanner im CRM hängt unter /api/scanner und braucht damit keine eigene
Apache-Regel: alles läuft über den bestehenden /api-Proxy. Dasselbe gilt für
die Postfachanbindung unter /api/mail (siehe
11 Postfachanbindung).
Ausgehende Verbindungen
Das Backend spricht von sich aus mit vier fremden Diensten. Alle sind optional - fehlen die Zugangsdaten oder ist das Ziel nicht erreichbar, läuft die Anwendung ohne den jeweiligen Teil weiter.
| Ziel | Wofür | Ausgelöst von |
|---|---|---|
| Projektbörsen | Scraping der Projektangebote | Scanner-Scheduler |
api.openai.com |
Bewertung Lebenslauf gegen Projekt | Scanner-Pipeline |
login.microsoftonline.com, graph.microsoft.com |
Postfach crm@perinco.de lesen |
Mail-Scheduler |
linkedin.com, media.licdn.com |
Profilfoto zu einem Kontakt holen | Benutzer im Kontaktformular |
Der LinkedIn-Abruf ist der einzige, den ein Benutzer direkt auslöst: Er liest die
öffentliche Vorschau (og:image) einer Profilseite und lädt das Bild vom
LinkedIn-CDN. Keine Anmeldung, kein Zugriff auf geschützte Inhalte - schlägt der
Abruf fehl, bleibt es beim Hochladen von Hand.
Die Postfachanbindung schickt keine Mailinhalte an Dritte: Kontaktdaten werden auf dem Server aus Graph-Feldern und Signaturen gelesen, ohne Sprachmodell.
Anfrageweg mit Anmeldung
sequenceDiagram
actor B as Browser
participant A as Apache
participant E as Express
participant M as MariaDB
B->>A: POST /api/auth/login
A->>E: weiterleiten
E->>M: SELECT crm_users WHERE username
M-->>E: Zeile mit bcrypt-Hash
E->>E: bcrypt.compare
E-->>B: { token (JWT, 12 h), user }
Note over B: Token im localStorage
B->>A: GET /api/scanner/matches<br/>Authorization: Bearer ...
A->>E: weiterleiten
E->>E: requireAuth: JWT pruefen
E->>M: SELECT crm_users WHERE id (ist der noch aktiv?)
E->>M: SELECT matches JOIN agents, projects
M-->>E: Treffer
E-->>B: JSON
Bei 401 löscht das Frontend das Token und springt zurück auf den
Anmeldeschirm (setUnauthorizedHandler in src/lib/api.ts). Das Token wird bei
jeder Anfrage neu gegen die Datenbank geprüft - ein deaktivierter Benutzer ist
sofort draußen, ohne auf den Ablauf des Tokens zu warten.
Rollen
flowchart TD
L["Anmeldung"] --> R{"Rolle"}
R -->|admin| A["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Nutzerverwaltung, Mein Konto, Akquise, Postfach, Scanner, Whisper"]
R -->|user| U["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Mein Konto, Akquise, Whisper"]
Bei den Mails darf jede Rolle lesen und zuordnen - crm@perinco.de ist ein
gemeinsames Vertriebspostfach. Einrichten, Verbindungstest und manueller Abgleich
sind Administratoren vorbehalten.
Die Rollenprüfung sitzt doppelt: das Menü blendet aus, was nicht erlaubt
ist, und das Backend weist Zugriffe zusätzlich mit 403 ab (requireAdmin).
Ausnahme ist GET /api/users/directory - die Benutzerliste brauchen alle Rollen
für Netzwerkdiagramm, Zuständigkeiten, @-Mentions, Teilnehmerauswahl und
Terminfarben. Passwort-Hashes liefert der Endpunkt nie.
Ein Sicherheitsnetz im Backend verhindert, dass der letzte aktive Administrator degradiert, deaktiviert oder gelöscht wird.
Belegte Ports auf dem Server
Der Rechner hostet weitere Dienste (n8n, Docker, ~15 Apache-Vhosts). Vor jeder
Portbelegung ss -tlnp prüfen. Relevant hier:
| Port | Dienst |
|---|---|
| 5006 | perinco CRM Backend (nur 127.0.0.1) |
| 3000 | weitere Vite-App |
| 5678 | n8n |