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perinco-CRM/docs/05-frontend.md
T
Sascha WolfandClaude Opus 5 6fd713497d feat(postfach): crm@perinco.de lesend anbinden, Kontakte aus Mails
Spiegelt das Vertriebspostfach ueber Microsoft Graph ins CRM. Aus jeder Mail
entstehen Kontakt-Vorschlaege, und jede Mail laesst sich an Opportunities und
Kontakte haengen.

Uebernommen ist die Idee aus dem Altsystem KeepTrack, nicht die Umsetzung:

- Delta Query statt "$filter=isRead eq false" mit anschliessendem PATCH. Damit
  genuegt die Anwendungsberechtigung Mail.Read, es braucht keinen Schreibzugriff
  auf das Postfach, und eine vorher in Outlook geoeffnete Mail geht nicht
  verloren. Der Fortschritt liegt als delta_link in der Datenbank und ueberlebt
  Neustarts; ein Lauf ist gedeckelt und fortsetzbar.
- Tenant- und Client-ID kommen aus der .env, nicht aus dem Browser. Im
  Altsystem konnte jeder Angemeldete das Server-Secret gegen einen fremden
  Tenant verwenden.
- Kontaktdaten werden aus den Graph-Feldern und der Signatur gelesen, ohne
  Sprachmodell. Mailinhalte verlassen den Server nicht.
- Ein Vorschlag ohne E-Mail-Adresse wird nicht mit einer erfundenen Adresse
  angelegt, sondern bleibt zur Durchsicht liegen. Ist die Adresse schon als
  Kontakt vorhanden, werden nur leere Felder ergaenzt.
- Mails haengen als eigene Verknuepfung an Opportunity und Kontakt, nicht als
  Text im Notizfeld - loesbar und mehrfach moeglich.
- Fremdes Mail-HTML wird serverseitig entschaerft und in einem iframe mit
  sandbox="" gezeigt. Externe Bilder sind per CSP gesperrt, damit das Oeffnen
  dem Absender nichts meldet.
- Der Verbindungstest prueft Anmeldung und tatsaechlichen Postfachzugriff und
  benennt den wahrscheinlichen Grund. Der alte Test holte nur ein Token.

Fehlen die MS_*-Werte, startet das CRM normal; die Einstellungen nennen die
fehlende Variable. Neue Tabellen: crm_mail_messages, crm_mail_links,
crm_mail_contact_candidates, crm_mail_sync_state, crm_settings.

Uebernommene Kontakte tragen source = 'Mail'; die Kontaktliste hat dafuer einen
Herkunftsfilter.

Nicht enthalten: Senden, Antworten, Weiterleiten, Anhaenge und die automatische
Zuordnung zu Opportunities.

npm test im Verzeichnis server prueft Kontaktextraktion und Graph-Client
(47 Pruefungen, ohne Framework und ohne Datenbank).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 00:06:01 +02:00

5.7 KiB

05 Frontend

Eine einzige React-Anwendung ohne Router: App.tsx haelt die aktuelle Ansicht in einem Zustand und rendert sie. Das genuegt, weil die App hinter einer Anmeldung sitzt und keine tiefen Links braucht.

Menue und Ansichten

flowchart TD
    SB["Seitenleiste"] --> K["Kategorien"]
    K --> O["Opportunities<br/>(Startansicht)"]
    K --> C["Kalender"]
    K --> L["Kontakte"]
    K --> M["Mails"]
    M --> M1["Postfach"]
    M --> M2["Kontakt-Vorschlaege"]
    K --> SC["Scanner"]
    SC --> SC1["Dashboard"]
    SC --> SC2["Unpassend"]
    SC --> SC3["Suchagenten"]
    SC --> SC4["Boersen-Konten"]
    SB --> E["Einstellungen"]
    E --> E1["Nutzerverwaltung (admin)"]
    E --> E2["Mein Konto"]
    E --> E3["Postfach (admin)"]
    E --> E4["Scanner (admin)"]
    E --> E5["Whisper"]

Postfach und Kontakt-Vorschlaege sind Reiter innerhalb der Ansicht Mails, keine Menuepunkte - sie gehoeren zusammen und wechseln oft hin und her.

Der Menuepunkt Scanner klappt seine Unterpunkte auf; Scanner selbst ist das Dashboard. Bei eingeklappter Leiste (Symbolbreite) erscheinen nur die Symbole, die Unterpunkte kommen mit den Beschriftungen zurueck.

Zustand und Datenfluss

flowchart TB
    subgraph Kontexte["Kontexte in main.tsx"]
        TH["ThemeProvider<br/>hell/dunkel/System"]
        TO["ToastProvider"]
        AU["AuthProvider<br/>JWT, Benutzer"]
        WH["WhisperProvider<br/>Modell, Worker"]
    end

    APP["App.tsx<br/>currentView, settingsTab, focusLeadId"]
    NAV["NavigationProvider<br/>goTo(view, {tab, leadId})"]
    DATA["loadData()<br/>leads, connections, events, users, opportunities"]

    Kontexte --> APP
    APP --> NAV
    APP --> DATA
    DATA --> V1["Opportunities"]
    DATA --> V2["Kalender"]
    DATA --> V3["Kontakte"]
    DATA --> V4["Mails<br/>leads + opportunities fuer den Zuordnungsdialog"]
    NAV --> DF["DictationField<br/>springt nach Whisper"]
    NAV --> ML["Mails<br/>springt zum Kontakt einer Zuordnung"]

    SCV["Scanner-Ansichten"] -->|"laden selbst"| API["/api/scanner"]
    MV["Mailansicht"] -->|"laedt selbst"| MAPI["/api/mail"]

Die CRM-Daten werden einmal zentral geladen und als Props durchgereicht; die Scanner- und Mailansichten laden ihre eigenen Daten selbst - der Scanner, weil er eine andere Datenbank und eine Auffrischung im 30-Sekunden-Takt hat; die Mails, weil sie blaettern, suchen und filtern und dabei nicht die ganze Liste im Speicher halten sollen. Kontakte und Opportunities bekommt die Mailansicht dagegen als Props: der Zuordnungsdialog braucht sie beide zum Vorschlagen.

goTo('Kontakte', { leadId }) ist der Sprung aus einer Mailzuordnung zum Kontakt. App.tsx haelt die Id in focusLeadId, die Kontaktansicht oeffnet den Kontakt und meldet mit onFocusHandled() zurueck - der Effekt haengt an leads und wartet damit auf einen gerade erst angelegten Kontakt.

reload={() => loadData(true)} laedt still nach - ohne Ladeanzeige, damit ein Speichern im Dialog nicht die ganze Liste flackern laesst.

Komponentenkarte

src/
  App.tsx                     Layout, Datenladen, Ansichtswechsel
  types.ts                    Gemeinsame Typen, Farbpalette, Rechenhilfen
  lib/
    api.ts                    Fetch-Wrapper (JWT, 401-Behandlung) + CRM-Endpunkte
    scannerApi.ts             Typisierte Endpunkte unter /api/scanner
    mailApi.ts                Endpunkte unter /api/mail, UTC-Datumshelfer
    auth.tsx                  Anmeldung, Benutzer, Rolle
    theme.tsx                 Hell/Dunkel/System
    navigation.tsx            Ansichtswechsel fuer tiefe Komponenten
    whisper.tsx               Modell, Worker-Lebenszyklus
    dictation.tsx             Aufnahme-Hook
    audio.ts                  Aufnahme zu 16-kHz-Mono-PCM
    imageCompress.ts          Bilder vor dem Upload verkleinern
  components/
    Sidebar.tsx               Menue inkl. aufklappbarer Scanner-Gruppe
    Header.tsx                Titel, Untertitel, Dark-Mode-Schalter
    opportunities/            Kachel, Liste, Pipeline (Drag & Drop), Formular
    calendar/                 Monat/Woche/Tag, Termine (Drag & Drop), @-Mentions
    leads/                    Kachel, Liste, Netzwerkdiagramm (d3-force)
    mail/                     Postfachliste, Detail, Zuordnung, Kontakt-Vorschlaege
    scanner/                  Dashboard, Unpassend, Suchagenten, Boersen-Konten
    settings/                 Reiter: Nutzerverwaltung, Konto, Postfach, Scanner, Whisper
    whisper/                  Einrichtung der Spracherkennung
    ui/                       Modal, Avatare, Diktatfeld

Dark Mode ohne dark:-Varianten

Die Klasse dark auf <html> tauscht in src/index.css nur die Werte der Variablen canvas, surface, ink-*, brand-* und der getoenten Statusfarben. Die Komponenten benutzen durchgaengig diese Skalen und folgen damit automatisch - kein dark: im Markup.

flowchart LR
    T["Umschalter im Header"] --> P["localStorage<br/>perinco_crm_theme"]
    P --> H["class 'dark' auf html"]
    H --> V["Variablen in index.css<br/>canvas, surface, ink-*, brand-*"]
    V --> U["Utility-Klassen der Komponenten"]
    SYS["Systemeinstellung"] -.->|"ohne eigene Wahl"| H

Ein Inline-Skript in index.html setzt die Klasse vor dem ersten Frame, sonst blitzt beim Laden die helle Variante auf. Drei Werte bleiben in beiden Modi gleich: ink-950 (liegt nur unter Dialog-Overlays), text-white (steht immer auf farbigen Flaechen) und brand-500 (das CI-Gruen der Buttons).

Eine bewusste Ausnahme: der Mailinhalt bleibt auch im Dunkelmodus auf weissem Grund. Fremdes Mail-HTML bringt seine eigenen Farben mit; ein dunkler Hintergrund darunter macht schwarze Schrift auf schwarzer Flaeche. Der Rahmen liest sich damit wie ein Blatt Papier im dunklen Fenster - gewollt.