1. Aufnahmenliste: bei schmaler Spalte schob ein langer Titel die Knoepfe aus
der Zeile, der Papierkorb-Knopf war nicht mehr erreichbar. Flex-Kinder haben
min-width: auto, der Textblock schrumpft also nie unter seine Inhaltsbreite.
Mit der dritten Schaltflaeche (Stecknadel) reichte der Platz nicht mehr.
2. 23 sichtbare Aufnahmen = 46 Dateien, im Ordner lagen 152: 106 verwaiste mit
242 MB, Rueckstand des alten deleteRecording, das nur die DB-Zeile entfernte.
Einmalig geraeumt (Gegenprobe: keine der 106 stand in einer Zeile, danach
fehlt keine benoetigte Datei) und sweepOrphans haelt es sauber -- laeuft hinter
sweepTrash beim Start und taeglich, mit 2-h-Altersgrenze, weil eine Aufnahme
erst verschoben und dann in die DB geschrieben wird.
Die Papierkorb-Kette selbst war korrekt, mit einer Wegwerf-Zeile nachgewiesen:
loeschen -> Papierkorb (Dateien bleiben), endgueltig -> Zeile und beide Dateien
weg.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Der erste Reiter hieß fest "Ordner" und trägt jetzt einen frei wählbaren
Namen. Er steht in der neuen Spalte projects.root_tab_name (NULL = "Ordner")
statt als Zeile in project_tabs: die Ordner-Ebene ist kein echter Reiter --
es gibt sie immer, sie hat keine eigene id und ist nicht löschbar. Eine
eigene Zeile hätte eine id gebraucht, die in project_pins.tab_id landen
müsste, womit die "0 = Ordner-Ebene"-Regel und damit der UNIQUE-Index
gefallen wären.
PATCH /api/projects/:id/tabs/0 fängt die 0 ab und schreibt ins Projekt;
leerer Name setzt auf "Ordner" zurück. Ebenen-Auswahl im Pin-Dialog und die
Liste bestehender Anheftungen zeigen den Namen mit.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Neuer Reiter neben "Aufnahmen": Projektordner bündeln Aufnahmen zweistufig
(Ordner + Unterreiter), auf beiden Ebenen anheftbar. Anheften geht aus dem
Projekt heraus (Dropdown mit Filter) oder über den 📌-Knopf in der
Aufnahmenliste, der Ordner und Ebene abfragt, neue Ordner anlegt und
bestehende Anheftungen zum Lösen zeigt. Klick auf eine angeheftete Aufnahme
springt in die Aufnahmen-Ansicht.
Ein Pin ist eine Referenz, kein Besitz: die Aufnahme bleibt unverändert in
der Liste und darf in mehreren Ordnern hängen.
project_pins.tab_id ist INT NOT NULL DEFAULT 0 (0 = Ordner-Ebene) statt NULL,
weil MariaDB NULL von UNIQUE-Indizes ausschließt — sonst ließe sich dieselbe
Aufnahme mehrfach auf dieselbe Ebene anheften. So macht INSERT IGNORE das
Anheften idempotent.
purgeRecording räumt project_pins mit ab; getProject blendet Aufnahmen im
Papierkorb aus, ohne deren Pin zu löschen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Aufgefallen beim Nachsehen, warum die GUI bei 29:32 Audio 2h34min Analysezeit zeigte.
1. Ein systemctl restart SIGKILLt alle Kindprozesse, die DB-Zeile blieb aber auf
analysis_status=pending mit gesetztem analysis_started_at. Die GUI zaehlte dadurch
ewig hoch fuer Arbeit, die es nicht mehr gab. db.failStaleJobs() setzt beim Start
pending/transcribing auf error - zum Startzeitpunkt kann kein Job legitim laufen.
2. /api/search/answer lud rkllm und gab es nie frei: 1h48min lang 82,6% RAM belegt,
nur 237 MB verfuegbar. Genau der Zustand, den analyzeRecording und rediarize mit
llm.stopServer() bewusst vermeiden, weil der TitaNet-Helfer daneben an OOM stirbt
(auf #71 seinerzeit 48 Rohsprecher). stopServer() jetzt im finally der Route.
Drei vom Nutzer angeforderte Funktionen.
Titel umbenennen: PATCH /api/recordings/:id/title. Neue Spalte recordings.title_locked,
damit eine spaetere KI-Analyse einen von Hand gesetzten Titel nicht wieder ueberschreibt.
Papierkorb: DELETE setzt nur noch deleted_at, nichts wird angefasst. Wiederherstellen,
endgueltig loeschen, Aufraeumlauf beim Boot und taeglich (Boot-Lauf, weil das Board oft
tagelang aus ist). Behebt nebenbei einen Altfehler: das bisherige Loeschen liess die
words-Zeilen verwaist in der DB und die WAV/MP3-Dateien auf der Karte zurueck.
Inhaltssuche: neue Tabelle passages (1689 Zeilen aus 22 Aufnahmen) mit Sprecher und
Zeitfenster je Passage. Trefferliste kommt aus SQL in Millisekunden, die formulierte
Antwort mit Belegen [1][2] wird nachgereicht (Qwen3-4B, ~140 s) - deshalb zweistufig.
Hybrid: MariaDB FULLTEXT + Passage-Embedding + Dokument-Embedding aus Titel/Zusammenfassung
(multilingual-e5-small, ONNX/CPU, taskset A55). Ohne Modell degradiert die Suche sauber
auf Volltext statt auszufallen.
Gemessene Grenzen sind dokumentiert statt geschoent: e5-small trennt auf verrauschtem
ASR-Text schwach (Kosinus-Spanne aller Passagen nur 0,8085-0,8560; eine irrelevante
Passage schlug die richtige Antwort). Dokument-Ebene und IDF-Wertung heben die richtige
Passage auf Rang 11 von 296, aber nicht in die Top-8, die das LLM liest. Naechster Hebel
waere multilingual-e5-base.
Relative Datumsangaben werden deterministisch aufgeloest, nicht vom LLM - ein falsches
Kalenderfenster waere schlimmer als gar keins.
Neu: app/search.js, app/emb.js, app/inference/embed_text.py, docs/09-suche-und-verwaltung.md
Board-Backups: .bak-search
speaker_labels speichert das Label jedes Clusters im LLM-Text; relabelAnalysis()
ersetzt beim Umbenennen wortgenau in summary/todos/transcript_clean und baut die
Teilnehmerliste neu. #74: keine 'Sprecher N' mehr.
#74 (22 Teilnehmer) ergab automatisch 44 Sprecher, dieselbe Stimme mehrfach.
Ursache gemessen: ein Zentroid pro sherpa-Cluster aus max. 3 Schnitten, fester
Kosinus auf rohen Embeddings (Kreuz-Turn-Kosinus ~0,4 = keine Trennschaerfe).
v2: sherpa liefert nur Turn-Grenzen, Identitaet aus 3-s-Fenster-Embeddings,
Mittelwert-Zentrierung, Average-Linkage-AHC, Weak-Fold, Schwelle pro Aufnahme
per 2-Gauss-EM gelernt. Validiert: #74 44->20, #70 ->4, #68 ->2.
Live-Namensmarker: Namen waehrend der Aufnahme tippen; Zeitstempel benennt
spaeter den Cluster und dient als must-/cannot-link-Zwangsbedingung.