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Aime/docs/08-changelog.md
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SaschaandClaude Opus 5 fae5a9e5d0 GUI: Aufnahmedatum und -uhrzeit im Kopf der Detailansicht
Neuer Helfer recStamp(r) formatiert created_at als
"Di., 29.09.2026, 14:23 Uhr" und zeigt die Zeile in der .status-line
vor der Analysezeit. Wer aus der Inhaltssuche, einem Projekt-Pin oder
per Direktlink in die Detailansicht springt, hat in der linken Liste
keine markierte Zeile und sah den Aufnahmezeitpunkt bisher nirgends.

Keine Server-/DB-Änderung: /api/recordings/:id liefert created_at
bereits mit. Doku: Changelog 2026-09-29 + Notiz in Kapitel 03.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-29 08:29:23 +02:00

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# 08 — Changelog
Chronik der Entwicklungsschritte. **Regel: jede zukünftige Änderung bekommt hier einen Eintrag** (Datum,
Was, Warum, betroffene Dateien/Backups).
## 2026-09-29 — Aufnahmezeitpunkt in der Detailansicht
**Wunsch:** „Wenn man eine Aufzeichnung geöffnet hat, soll neben der Analysezeit auch das Datum und
Uhrzeit der Aufzeichnung stehen. Denn wenn man z. B. aus der Suche heraus eine Aufzeichnung öffnet, sieht
man links im Menü nicht wann diese aufgenommen wurde, da diese dort nicht ausgewählt wurde.“
**Warum es fehlte:** der Zeitpunkt stand bisher nur in der linken Aufnahmenliste (Tagesgruppe + Uhrzeit,
`main.js:1134/1156`). Wer über die Inhaltssuche (Kap. 09), über einen Projekt-Pin (Kap. 10) oder über einen
Direktlink in die Detailansicht springt, hat dort keine markierte Zeile — der Kopf der Detailansicht zeigte
Titel, Player und höchstens „⏱ Analysezeit“, aber nie, wann das Gespräch stattfand.
**Was geändert wurde** (`web/src/main.js`, Backup `main.js.bak-rectime`)
- Neuer Helfer `recStamp(r)` neben `anaTimeSpan(r)`: formatiert `r.created_at` als
`Di., 29.09.2026, 14:23 Uhr` (`toLocaleDateString`/`toLocaleTimeString` mit `de-DE`, Wochentag kurz).
Leerer String bei fehlendem oder unparsbarem Datum → die Zeile fällt dann einfach weg.
- In der `.status-line` der Detailansicht steht die Zeile **vor** der Analysezeit:
`🗓 <Datum, Uhrzeit>` / `⏱ Analysezeit: …`.
- Keine Server- oder DB-Änderung nötig: `GET /api/recordings/:id` liefert `created_at` bereits mit.
**Gegenprobe:** `npx vite build` → Bundle `index-DtL7bqdT.js` (enthält `rec-time`), `curl http://127.0.0.1/`
liefert genau dieses Bundle. `md5sum` von `web/src/main.js` auf dem Board und `app/web/src/main.js` im Repo
identisch. Kein `systemctl restart` (reiner Frontend-Build).
## 2026-09-09 — GUI-Hinweis „A76-Takt gegen Überhitzung gedrosselt“ entfernt
**Wunsch:** „Kannst du bitte den Hinweis nicht mehr anzeigen lassen“ (Screenshot des Klammerzusatzes
`(A76-Takt gegen Überhitzung gedrosselt)`).
**Was geändert wurde**
- `web/src/main.js:1378`: der Wartetext während `status=transcribing` lautet jetzt nur noch
„📝 Transkription läuft… lange Aufnahmen dauern.“ — der Klammerzusatz zum Takt-Cap ist weg.
Der Hinweis selbst bleibt stehen, weil er die Wartezeit erklärt.
- **Nur Anzeige, keine Technik:** das Takt-Cap (`aime-cpucap.sh`, 2256 → 1608 MHz) läuft unverändert für
alle drei schweren Pfade weiter (Kap. 01 und 03) — es wird nur nicht mehr in der GUI erwähnt.
- Backup auf dem Board: `web/src/main.js.bak-throttlehint`.
**Build-GOTCHA:** `npx vite build` als `callrec` scheiterte mit `EACCES: permission denied, unlink
'/opt/callrec/web/dist/assets/index-DAWZGY3G.js'` — `dist/assets` gehörte **root** (ein früherer Build lief
als root), und vite leert `outDir` vor dem Schreiben. Fix: `chown -R callrec:callrec /opt/callrec/web/dist`,
danach Build als `callrec` → neues Bundle `index-C_J2NgHg.js`.
**Gegenprobe:** `grep -c 'A76-Takt'` im neuen Bundle = 0, `curl http://127.0.0.1/` liefert
`index-C_J2NgHg.js`. Kein `systemctl restart` nötig (reiner Frontend-Build).
## 2026-08-26 — Web-GUI auf Port 80 (Aufruf ohne Portnummer)
**Wunsch:** „Kann man es nicht über Port 80 laufen lassen? Dann müsste man nur die IP bzw. Aime in den
Browser eingeben ohne die Portnummer."
**Warum es vorher 3000 war:** die Unit startet Node als `User=callrec` (uid 1000). Ports unter 1024 sind
privilegiert (`net.ipv4.ip_unprivileged_port_start = 1024`), ein unprivilegierter Prozess darf sie nicht
binden. 3000 war also reine Bequemlichkeit, kein technischer Zwang. Port 80 war frei — kein nginx/Apache
auf dem Board (`ss -tlnp`: nur 22, 3000, 3306, 53/5355).
**Was geändert wurde**
- `/etc/systemd/system/callrec.service`: `Environment=PORT=80` statt `3000`, dazu
**`AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE`** — damit darf der `callrec`-Prozess den privilegierten
Port binden, ohne als root zu laufen. Kein Reverse-Proxy: nginx hätte 20–40 MB RAM gekostet, die neben
dem residenten rkllm (~6,5 GB von 7,74 GB) nicht frei sind (siehe OOM-Historie in Kapitel 05).
- Kein Code-Eingriff nötig: `server.js:941` liest `process.env.PORT`, und das Frontend spricht die API
ausschließlich über relative Pfade (`/api/...`) an. Einziger `:3000`-Rest im Code ist der Dev-Proxy in
`web/vite.config.js` (betrifft nur `npm run dev`).
**Gegenprobe:** `callrec listening on :80`, `ss -tlnp` zeigt `0.0.0.0:80 node`, vom PC aus liefern
`http://192.168.1.48/` und `http://aime.local/` je **200**, `/api/health` antwortet. `:3000` ist bewusst
tot (Entscheidung des Nutzers: keine Parallel-Weiterleitung) — **alte Lesezeichen mit `:3000` müssen
angepasst werden.**
**Nebenbefund (nicht gefixt):** die Doku führte das Board noch unter `192.168.1.200`; aktuell hat es per
DHCP `192.168.1.48` (WLAN), LAN-Kabel steckt nicht. README und Kapitel 07 nennen jetzt `aime.local`
als stabilen Weg.
**Dateien/Backups:** `/etc/systemd/system/callrec.service.bak-port3000` auf dem Board.
`systemctl daemon-reload` + `restart callrec`; vorher `analysis_status='pending'` geprüft (leer) und
`/api/health` auf `recording:false` (Regel: kein Neustart während einer Analyse).
## 2026-08-26 — Diagnose: „Aufnahme läuft seit tausenden Minuten" war eine Geisteranzeige
**Meldung:** Morgens stand in der GUI eine laufende Aufnahme mit vierstelliger Minutenzahl.
**Befund: es lief nichts.** `/api/health` → `recording:false`, kein `arecord`/`ffmpeg`-Prozess, letzter
Journal-Eintrag von `callrec` war 25.08. 10:00:53, neueste Datei in `recordings/` war
`rec_1787648427247.wav` vom 25.08. 09:21, neueste DB-Zeile #123 (25.08., 21,5 min, `done/done`). Kein
Datenverlust, kein Plattenverbrauch.
**Ursache, zwei Teile in `web/src/main.js`:**
1. Die Aufnahmeuhr läuft rein im Browser (`setInterval` auf `Date.now() - state.recStart`, Zeile ~304).
Der Serverzustand wird **nur einmal beim Laden** geprüft (`rehydrateRecording()`, Zeile ~1951);
während „Aufnahme läuft" pollt die GUI `/api/health` nie und es gibt keinen Abgleich zwischen Tabs.
Ein Reiter, der den Stop nicht selbst ausgelöst hat (zweites Gerät, zweiter Tab), zählt darum ewig
weiter.
2. `fmt()` (Zeile 33) kennt nur `MM:SS`, keine Stunden — 21 h Geisterlauf erscheinen als `1280:34` und
lesen sich wie „1280 Minuten".
**Offener Vorschlag (vom Nutzer noch nicht beauftragt):** `recording` auf dem bestehenden 5-s-`sysmon`-
Tick mitliefern, damit ein verwaister Reiter sich selbst aufräumt, und `fmt()` um Stunden erweitern.
## 2026-08-20 — Stop-Knopf reagiert sofort (MP3-Encode in den Hintergrund)
**Meldung:** „Wenn ich eine laufende Aufnahme stoppen will, passiert auf der GUI nichts. Ich muss den
Reiter wechseln und zurück, dann kann ich nochmal auf Stopp klicken und dann geht's."
**Gemessene Ursache:** `POST /api/record/stop` wartete auf den kompletten `loudnorm`-MP3-Encode —
**~1,4 s pro aufgenommener Minute** (#114: 35,5 min → 50,9 s; #118: 30,8 min → 43,8 s; berechnet aus
`wav_file`-Zeitstempel + `duration_ms` gegen `created_at`). Die GUI zeigte dabei nur einen ausgegrauten
Knopf. Der Reiterwechsel löst `render()` aus, das den Knopf frisch und klickbar aufbaut, obwohl
`state.recording` noch `true` ist → der zweite Klick schickte einen zweiten Stop, der an
`not recording` scheiterte (`stopAndSave()` setzt `current` in seiner ersten Zeile auf `null`). **Nicht**
die Kontextnotiz vom 2026-08-17: die Wartezeit gab es vorher genauso (#113 am 14.08.: 44,9 s).
**Was geändert wurde**
- `recorder.js`: `stopAndSave()` verschiebt das WAV und startet `encodeMp3()` **ohne `await`**. Der Encode
schreibt nach `<name>.mp3.part` und benennt erst danach um (nie eine halbe Datei im Player).
`MP3_ARGS` bekam **`-f mp3`** — ohne das leitet ffmpeg den Muxer aus `.part` ab und bricht mit
`Error initializing the muxer … Invalid argument` ab (erster Testlauf: MP3 fehlte komplett, beide
Encode-Zweige waren still gescheitert).
- `web/src/main.js`: `state.stopping` überlebt `render()` → Knopf bleibt über Reiterwechsel hinweg
gesperrt (⏳ + „speichert…"), Uhr friert ein, Live-Karte sagt „Aufnahme wird gespeichert…", Toast nennt
die geschätzte Wartezeit, zweiter Klick wird verworfen, `not recording` ist kein roter Fehler mehr.
Dazu lädt der Player nach (`#mp3wait`, `error`-Ereignis → `audio.load()` alle 5 s, Abbruch nach 5 min).
- `server.js`: `sweepOrphans` erkennt `rec_*.mp3.part`, damit eine beim Absturz liegengebliebene
Halbdatei nach `ORPHAN_MIN_AGE_MS` mit weggeräumt wird.
**Gegenprobe:** Stop antwortet in **0,033 s / 0,044 s** (12- und 15-s-Testclips #119/#120, danach in den
Papierkorb), `mp3 fertig: …` erscheint ~2 s später im Journal, Datei ist 64 kbit CBR / 48 kHz / mono ohne
Xing-Tabelle, `/media/…` liefert 200.
**Dateien/Backups:** `recorder.js.bak-stopfast`, `server.js.bak-stopfast`, `main.js.bak-stopfix`,
`main.js.bak-mp3wait`. Backend geändert ⇒ Neustart, vorher `analysis_status='pending'` geprüft (leer).
Der Vite-Build wurde bis zum Ende der laufenden Analyse #118 aufgeschoben: bei 816 MB freiem RAM neben
dem residenten rkllm (~6,5 GB) hätte er den OOM-Killer auf genau diese Analyse gezogen. Kapitel 03
aktualisiert (neuer Abschnitt „Der Stop-Knopf" mit Vorher/Nachher-Sequenzdiagramm).
## 2026-08-17 (Nachtrag 6) — Diagramme zur Systemanzeige
Kapitel 07 nachgerüstet: ein Sequenzdiagramm für den Abfrageweg (GUI-Poll → `/api/sysstat` →
`sysstat.js` → `/proc`/`statfs`, dazu der 60-s-Puffer des `recordings/`-Scans und der 2-s-Ticker für
die CPU-Differenz) und ein Flussdiagramm für die beiden Rechenwege (Ring = Aufnahmen / (frei +
Aufnahmen); Ventilator = Drehstufe aus CPU-%, Ampel aus dem schlimmsten Wert von CPU, RAM,
CPU-Temperatur). Damit erfüllt die Änderung die Hausregel „neue Abläufe als Mermaid-Diagramm“.
## 2026-08-17 (Nachtrag 5) — „CPU-Temperatur“ statt Zonenname in Klammern
Die Zeile heißt jetzt „CPU-Temperatur“ und zeigt nur noch `46,2 °C`; der Zonenname in Klammern
(`littlecore-thermal` o. ä.) ist weg. Damit die Beschriftung auch stimmt, filtert `sysstat.js` die
Zonen enger: nur `soc-thermal`, `bigcore0/1-thermal`, `littlecore-thermal` — GPU-, NPU- und
Center-Zone fielen vorher unter „wärmste Zone“ und hätten den Wert stellen können, obwohl daran
„CPU“ steht. Feld `temp.zone` bleibt in der API (fürs Debuggen), die GUI zeigt es nicht mehr.
Backend geändert ⇒ Neustart nach Prüfung `pending=0`.
## 2026-08-17 (Nachtrag 4) — Erklärtext und Partitionszeile aus der Speicherkarte
Endstand der Klappkarte: Titel, „Aufnahmen“ (GB + Dateizahl) mit Balken, „Noch frei“, „Gesamt für
Aufnahmen“. Der Erklärtext zur 100-%-Bezugsgröße und die Fußzeile „Partition gesamt“ sind gestrichen —
die Bezugsgröße ergibt sich aus den drei Zeilen selbst. `/api/sysstat` liefert `partPct`/`totalBytes`
unverändert weiter, die GUI zeigt sie nur nicht mehr. Nur Frontend + Vite-Build.
## 2026-08-17 (Nachtrag 3) — Karte wieder vollständig, dafür umbruchfrei
Der vermeintlich „fehlende Wert“ war ein **Zeilenumbruch**: bei „Gesamt für Aufnahmen 27,5 GB“ rutschte
die Einheit allein in die nächste Zeile. Also alles wieder rein (Balken, „Noch frei“, „Gesamt für
Aufnahmen“, Erklärtext, Partitions-Fußzeile) und stattdessen der Umbruch abgestellt:
`.sys-row { white-space: nowrap }` + `.sys-pop-disk { min-width: 285px }`, der Erklärtext darf als
einziger weiter umbrechen. Die in Nachtrag 2 entfernte Media-Query bleibt entfernt — die Prozentzahl am
Ring war unter 900 px Fensterbreite ausgeblendet, das soll sie nicht sein.
Nur Frontend (`main.js`, `style.css` + Vite-Build), kein Dienstneustart.
## 2026-08-17 (Nachtrag 2) — Speicherkarte kurzzeitig auf eine Zeile gekürzt
Auf Zuruf alles unterhalb der GB-Zeile entfernt (Balken, „Noch frei“, „Gesamt für Aufnahmen“,
Erklärtext, Partitions-Fußzeile) und die Media-Query
`@media (max-width: 900px) { .sys-val { display: none } }` gestrichen, die bei schmalem Fenster die
Prozentzahl neben dem Ring ausblendete. Die Kürzung wurde in Nachtrag 3 wieder zurückgenommen, das
Entfernen der Media-Query bleibt.
## 2026-08-17 (Nachtrag) — Ventilator statt Turbine, Speicher relativ zum Aufnahme-Vorrat
**Zwei Korrekturen des Nutzers am selben Tag:**
1. **Icon soll wie ein Ventilator aussehen.** Der erste Entwurf (fünf schmale Tropfen ohne Gehäuse) las
sich als Kleeblatt. Jetzt: vier gebogene Pinwheel-Flügel in einem feststehenden Gehäusering; nur die
Flügelgruppe dreht. Die Form wurde vor dem Ausrollen ohne Browser geprüft — die Bézier-Segmente der
Kandidaten wurden mit einem kleinen Python/Pillow-Skript abgetastet, rotiert und als PNG gerendert
(`lab/preview_fan.py`), weil die Chrome-Anbindung an diesem Tag nicht verfügbar war.
2. **Prozentzahl soll den Aufnahme-Vorrat messen, nicht die Partition.** Neue Bezugsgröße:
`100 % = freier Platz + Summe aller Audiodateien unter recordings/`, belegt = die Audiodateien.
Das ist genau der Platz, den ein frisch aufgesetztes System dieser Ausbaustufe für Aufnahmen hätte;
System, Modelle und `node_modules` fallen aus Zähler **und** Nenner heraus. Der `df`-Wert bleibt als
Fußzeile („Partition gesamt“) in der Klappkarte.
**Umsetzung:** `sysstat.js` scannt `recordings/` mit rekursivem `readdir` + `stat` (nur Audio-Endungen,
kein `du`-Prozess) und puffert das Ergebnis 60 s; nur der allererste Aufruf wartet auf den Scan, sonst
zeigte die Anzeige direkt nach dem Start einmal 0 %. Neue Felder `recBytes`, `recFiles`, `budgetBytes`,
`partPct`; `usedPct` = `recBytes / budgetBytes`. `status()` ist dadurch `async` → die Route läuft jetzt
über `wrap()`. GUI: Balken + Datei-Anzahl in der Karte, erklärende Fußnote, Fußzeile mit dem
Partitionswert. Gegenprobe: Scan meldet 1 957 445 371 Bytes, `du -sb` sagt exakt dasselbe (103 Dateien,
52 mp3 + 51 wav) ⇒ 1,96 GB von 29,6 GB Vorrat = **6,6 %** (Partition dagegen 52 %).
## 2026-08-17 — Systemanzeige in der Kopfzeile: Speicherring + Turbine
**Wunsch:** zwischen dem Bluetooth-Tab und dem Hell/Dunkel-Schalter eine Anzeige, die den belegten
Speicherplatz in Prozent zeigt, dazu ein zweites Symbol, das bei Mauskontakt CPU-Last, RAM und
Temperatur aufklappt — als Turbine, die sich mit steigender Last schneller dreht.
**Umsetzung:**
- Neues Modul `sysstat.js` mit `status()`: Platte über `fs.statfsSync` (gemessen wird die Partition mit
den Aufnahmen, Prozentwert wie `df` inklusive root-Reserve), RAM aus `/proc/meminfo`
(`MemAvailable`, nicht `MemFree`), CPU-% aus der Differenz zweier `/proc/stat`-Messpunkte, Temperatur
als wärmste SoC-/Core-/Center-/GPU-/NPU-Zone (WLAN-Zone `iwlwifi_1` ausgeschlossen).
Eigener 2-s-Ticker (`unref()`), sonst wäre die erste CPU-Antwort nach jedem Start 0 %.
- `GET /api/sysstat` in `server.js` — ohne `wrap()`/Warteschlange, weil es reine `/proc`-Lesevorgänge
sind und die Abfrage keinen Prozess startet.
- GUI (`web/src/main.js`): `sysmonMarkup()` zeichnet beide Chips, `paintSysmon()` schreibt die Werte ins
DOM, `tickSysmon()` pollt alle 5 s (im Hintergrund-Tab ausgesetzt). Ein einziger Ticker für alle
`render()`-Läufe; direkt nach `render()` werden die letzten Werte zurückgemalt, weil `render()` die
Kopfzeile komplett neu schreibt und die Chips sonst bis zum nächsten Poll leer stünden.
- Turbine: fünf Flügel als SVG-Pfade, Drehdauer per CSS-Variable `--spin`. Die Dauer läuft bewusst in
**Stufen** (7 s Leerlauf … 0,35 s ab 90 %) — eine stufenlos nachgeführte `animation-duration` setzt
die laufende Drehung bei jedem Poll neu an und ruckt sichtbar. `prefers-reduced-motion` stoppt sie.
- Speicherring: `<circle r="15.9155">` (Umfang exakt 100) ⇒ `stroke-dasharray` = Prozentwert.
- Ampel: grün < 75 %, gelb ab 75 %, rot ab 90 %; bei der Turbine zählt der schlimmste Wert aus CPU, RAM
und Temperatur (45 °C → 0 %, 90 °C → 100 %).
- Karten öffnen rein über CSS (`.sys-chip:hover .sys-pop`, zusätzlich `:focus-within` für Tastatur) —
kein Handler, der einen `render()`-Durchlauf überleben müsste.
**Dateien:** neu `app/sysstat.js`; geändert `app/server.js` (`.bak-sysmon`), `app/web/src/main.js`
(`.bak-sysmon`), `app/web/src/style.css` (`.bak-sysmon`). Vite-Build + `systemctl restart callrec`
(vorher geprüft: keine Analyse `pending`). Verifiziert: `/api/sysstat` liefert 52,4 % Platte
(`df` sagt 53 %), 46 °C, 8 Kerne. Doku: Kapitel 07.
## 2026-08-17 — Kontext zum Gespräch: ein Freitextfeld nach dem Stop
**Wunsch:** nach dem Beenden einer Aufnahme die Möglichkeit haben, Kontext zum gerade geführten
Call/Meeting zu ergänzen — das verbessert die Analyse nach dem Transkript erheblich, weil das Modell
Personen, Firmen, Anlass und Eigennamen nicht mehr aus fehlerbehaftetem ASR-Text erraten muss.
**Entscheidung des Nutzers: EIN Freitextfeld, kein Formular.** Ein Vorschlag mit Teilnehmer-, Anlass-,
Projekt- und Begriffsfeldern wurde ausdrücklich verworfen: die Box benutzen später auch technisch nicht
versierte Menschen, und „Kontext hinzufügen“ ist eine Hürde weniger als vier Pflichtfelder. Geführt wird
über den Platzhaltertext, die Struktur (Namen, Begriffe) zieht sich die Analyse selbst aus der Prosa.
**Umsetzung:**
- Neue Spalten `recordings.context_note` / `context_note_at` (`ensureSchema`), `db.setContextNote()`
(Deckel 4 000 Zeichen, leerer Text löscht) und `db.getContextNote()`.
- `PATCH /api/recordings/:id/context`. Die Antwort enthält `applies` und sagt damit **ehrlich**, ob die
Notiz die laufende Verarbeitung noch erreicht: `auto` (wird noch transkribiert → fließt sicher ein),
`running` (Analyse läuft schon, kann sie verpasst haben), `reanalyze` (fertig → nur ein neuer Lauf
nutzt sie; die GUI fragt dann nach und startet `reanalyze-llm`).
- `analyzeRecording()` liest die Notiz **erst kurz vor dem LLM-Aufruf** (`db.getContextNote`), nicht aus
der Zeile vom Anfang: Sprecher-Erkennung und Transkription davor brauchen Minuten, und was der Nutzer
in dieser Zeit tippt, soll noch mitzählen.
- `llm.js`: neuer `contextBlock()` — die Notiz kommt in einem eigenen `"""`-Block mit der Auflage, sie
**nur** für Schreibweisen, Zuordnung, Anlass und Gewichtung zu nutzen und daraus keine Aussagen,
Ergebnisse oder Aufgaben abzuleiten. Eingespeist in alle Pfade: `analyzeSingle` (`PROMPT_CLEAN`,
`PROMPT_CLEAN_LABELED`, `PROMPT_JSON`), `analyzeWhole` (`PROMPT_WHOLE_ANALYZE`) und `analyzeLong`
(jeder Chunk-Prompt + Titel- und Überblick-Mikro-Call). Zwei Deckel: 1 200 Zeichen für die Prompts, die
die Notiz einmal sehen, 600 für die Chunk-Prompts (dort landet sie in **jedem** Chunk von 3 200
Zeichen). Auf dem letzten von drei Chunk-Versuchen fällt sie mit dem `hint` weg.
- GUI: Karte „📝 Kontext zum Gespräch“ über den Modulen der Detailansicht. Nach dem Stop steht sie offen
und fokussiert (`state.ctxPromptFor`), sonst eingeklappt mit dem gespeicherten Text und
„✏️ Bearbeiten“. Sie zeichnet sich **selbst** neu statt über `openRecording()` — ein Neuaufbau der
Detailansicht setzt den `<audio>`-Tag zurück und würde das Abspielen unterbrechen. Getippter,
ungespeicherter Text überlebt den Neuaufbau nach Ende der Analyse (`state.ctxDrafts`). Strg+Enter
speichert, Enter macht Absätze.
**Verifiziert** an der laufenden App: Endpunkt liefert `applies:"reanalyze"` bei fertiger Analyse und
`applies:"auto"` während einer laufenden Transkription (8-s-Wegwerfaufnahme #115, danach in den
Papierkorb). Echter LLM-Lauf auf #97 (37 s, Single-Pfad) mit einer Testnotiz: Log zeigt
`llm: Kontextnotiz des Nutzers wird mitgegeben (196 Zeichen)`, die Zusammenfassung wurde messbar besser
(„Stimmerkennung“ + korrekte Namen Sascha/Fabio statt des ASR-Fehlers „Audioaufnahme … Lichter-Modus“ mit
falscher Sprecherzuordnung) — und die absichtlich in die Notiz gelegten Fremdfakten („Rückruf ist für
Freitag geplant“, „Halle 3 wurde verkauft“) tauchten **nicht** in Zusammenfassung oder ToDos auf, die
Halluzinationsbremse hält also. Die alte Analyse von #97 war vor dem Test gesichert und wurde danach
zurückgeschrieben, die Testnotiz entfernt. `vite build` sauber, `systemctl restart callrec` erst nach
Prüfung auf `analysis_status='pending'`.
**Offene Grenze:** die Notiz verbessert Titel/Zusammenfassung/Teilnehmer/ToDos, nicht das Transkript —
Whisper ist zu dem Zeitpunkt schon gelaufen. Dauerhaft falsche Schreibweisen gehören ins Glossar.
Ebenfalls noch nicht: die Notiz im Suchindex (`passages`) und ein Hinweis „kein Kontext“ in der
Aufnahmenliste.
Dateien: `app/db.js` (`ensureSchema`, `setContextNote`, `getContextNote`, `CONTEXT_MAX`), `app/server.js`
(`PATCH …/context`, `analyzeRecording`), `app/llm.js` (`contextBlock`, `CONTEXT_MAX_CHARS`,
`CONTEXT_CHUNK_CHARS`, alle Prompt-Bausteine + `analyze/analyzeSingle/analyzeWhole/analyzeLong`),
`app/web/src/main.js` (Kontextkarte, `state.ctxPromptFor`/`ctxDrafts`, `toggleRecord`),
`app/web/src/style.css` (`.ctxbox`, `.ctx-*`).
Board-Backups: `.bak-ctxnote` (db.js, server.js, llm.js, web/src/main.js, web/src/style.css).
Kapitel 05 (neuer Abschnitt „Kontextnotiz des Nutzers" + Flussdiagramm + Deckel-Tabelle), Kapitel 03
(Sequenzdiagramm + API-Tabelle).
## 2026-08-14 — Angeheftete Aufnahmen per Drag & Drop zwischen Unterreitern verschieben
**Wunsch:** eine im Projekt abgelegte Aufnahme sollte sich innerhalb des Ordners umhängen lassen, z. B. von
`DFG/Projektleiter Runden` nach `DFG/INF-Projektboard`. Bisher ging das nur über Lösen + neu Anheften,
also zwei Dialoge für eine Bewegung.
**Umsetzung:** die Pin-Zeilen in der Ordneransicht sind `draggable`, die Reiter der Reiterleiste sind
Ablageziele (`bindPinDrag` in `main.js`). Ein Drop schickt `PATCH /api/projects/:id/pins/:pinId {tab_id}`;
`db.movePin` schreibt `project_pins.tab_id` um. Verschoben wird ausschließlich die Referenz — an der
Aufnahme, ihrer Analyse oder ihren übrigen Anheftungen ändert sich nichts.
Drei Punkte, die beim Bauen aufgefallen sind:
- Hängt die Aufnahme auf der Zielebene bereits, würde das `UPDATE` an `UNIQUE uniq_pin` scheitern.
`movePin` löscht dann den Quell-Pin (**Zusammenführen statt Fehler**) und meldet `{merged:true}`.
- Der Zielreiter wird serverseitig gegen den Ordner geprüft (`project_tabs.project_id`), sonst könnte ein
veralteter Browser-Tab einen Pin in ein fremdes Projekt schieben → sonst 404.
- `.ptab-n` (Zähler im Reiter) braucht `pointer-events: none`, sonst feuert beim Überfahren des Zählers
ein `dragleave` und die Ablagemarkierung flackert.
**Verifiziert** direkt gegen die laufende App (Ordner „DFG", Pin #12): Verschieben Reiter 2 → 3 → 2 jeweils
`{"moved":true}` und `tab_id` in der DB entsprechend; fremder Reiter (999) und fremdes Projekt (2) je
`404 {"error":"Anheftung oder Zielreiter nicht gefunden"}`; gleicher Reiter `{"moved":false}` ohne
Schreibzugriff; Zusammenführen getestet mit Aufnahme #109 (zwei Pins → einer). Testdaten danach auf den
Ausgangsstand zurückgesetzt. `vite build` sauber, `systemctl restart callrec` erst nach Prüfung auf
`analysis_status='pending'` (keine laufende Analyse, keine laufende Aufnahme).
Dateien: `app/db.js` (`movePin`), `app/server.js` (`PATCH …/pins/:pinId`), `app/web/src/main.js`
(`bindPinDrag`, `draggable` an der Pin-Zeile, Hinweistext in der Ebenen-Kopfzeile),
`app/web/src/style.css` (`.ptab.drop`, `.item.rec.dragging`, `.ptab-n`).
Board-Backups: `.bak-movepin` (db.js, server.js, web/src/main.js, web/src/style.css, web/dist).
Kapitel 10 (neuer Abschnitt „Verschieben per Drag & Drop" + Sequenzdiagramm + API-Tabelle).
## 2026-08-10 — Recorder überlebt das Neuladen (GUI holt den Zustand vom Server)
**Symptom:** während einer laufenden Aufnahme klickte der Nutzer in eine andere Aufnahme; danach stand der
Recorder auf `00:00` und zeigte den Start-Knopf — auch nach `F5`. Die Aufnahme schien gestorben.
**Sie lief die ganze Zeit.** Gemessen am Board: `parecord` PID 236484, Elternprozess = die Node-App, seit
10:59:02 UTC; die WAV wuchs um ~32 kB/s (16 kHz mono s16 = korrekt); `GET /api/health` meldete
`{"recording":true,"startedAt":1786359542932}` samt allen drei Namensmarkern.
**Ursache:** `web/src/main.js` hielt `recording`/`recStart`/`markers` ausschließlich im Browser-`state`
(Zeile 12, Startwert `false`/`0`) und fragte den Server **nie** danach — `grep -rn "api/health" web/src/`
ergab null Treffer. Jedes Neuladen setzte die GUI also auf „keine Aufnahme" zurück, obwohl `recorder.js`
weiter aufnahm. Fatal daran ist nicht die falsche Anzeige, sondern dass das Kopfband dann ● statt ■ malt:
der Stop-Knopf war unerreichbar. Immerhin ohne Datenrisiko — `recorder.js:270`
`if (current) throw new Error('already recording')` verhindert eine zweite Aufnahme über dieselbe WAV.
**Fix:** neue Funktion `rehydrateRecording()` am Ende von `main.js`, aufgerufen direkt nach dem ersten
`render()`. Sie liest `GET /api/health` und stellt `recording`, `recStart` (= `startedAt`, Server-Epoche)
und `markers` wieder her, rendert neu und frischt die Aufnahmenliste auf (Live-Karte). Ein Fehler bleibt
still (kein Toast), damit ein nicht erreichbarer Server nur die Normalansicht bedeutet. Nebeneffekt: ein
zweites Gerät sieht die laufende Aufnahme jetzt ebenfalls.
**Verifiziert:** `vite build` sauber (`dist/assets/index-B3z3XrMo.js`, `api/health` im Bundle enthalten,
`dist/index.html` verweist darauf). **Kein `systemctl restart`** — nur statische Dateien getauscht, die
laufende Aufnahme blieb unangetastet (`recording:true` vor und nach dem Build, Marker intakt).
Dateien: `app/web/src/main.js` (Board-Backups `src/main.js.bak-rehydrate`, `web/dist.bak-rehydrate`),
Kapitel 03 (neuer Abschnitt „Der Aufnahmezustand gehört dem Server" + `/api/health` in der Endpunkt-Tabelle).
⚠️ **Nebenbefund, nicht behoben:** `enroll-from-recording failed: spk beendet` bei #107 und #85 — TitaNet
stirbt im ONNX-`Where`-Knoten (`Attempting to broadcast an axis by a dimension other than 1. 12288 by
30733`), das Stimmabdruck-Lernen aus langen Aufnahmen fällt also aus. Eigener Punkt.
## 2026-08-07 (3) — Eine Person darf mehrere Namen haben (und mehrere Stimmproben)
**Warum:** die Identität war der NAME. Derselbe Mensch, in einer Aufnahme „Sascha" und in der nächsten
„Sascha Wolf" genannt, existierte damit zweimal — und beide Einträge konnten je ein Cluster benennen.
Aufnahme #101 (34 s, **zwei** Menschen) zeigte deshalb `Michael`, `Sascha`, `Sprecher 3`, `Sascha Wolf`.
`diar.js` hat das mit einem Vornamens-Trick überdeckt, der aber „Markus Ufer" und „Markus Witsch"
gleichsetzt (Kosinus 0,241 = zwei Menschen).
**Neu:** Tabellen `persons` + `person_names` (Name = Primärschlüssel, gehört zu genau einer Person),
`voiceprints.person_id`. Eine Person darf beliebig viele Namen **und** beliebig viele Stimmproben haben
(`AIME_MAX_PRINTS`, Standard 8) — bewertet wird sie mit ihrer **besten** Probe statt mit einem laufenden
Mittel über verschiedene Sessions und Headsets. Score UND Abstand rechnen jetzt zwischen **Personen**;
vorher rissen zwei Abdrücke desselben Menschen die 0,05-Abstandsprüfung, wodurch die Zwangsbedingung in
der Diarisierung faktisch abgeschaltet war. Identität überall: `diar.identityKey()` bildet Marker-Namen
und Abdrücke auf `p<person_id>` ab.
**GUI „Stimmen":** Personen statt Abdrücke — Namen als Chips (hinzufügen/entfernen), zwei Personen
zusammenführen, Proben verwerfen. Ein Name, der schon einer anderen Person gehört, führt beide zusammen.
**Altbestand geleert** (Dump `backup/voiceprints-2026-08-07.sql`, 42 Abdrücke): die Messung mit
`lab/vpcos.mjs` zeigte neben echten Dubletten (`Jens` ~ `Jens Kuppler` = **1,000**) auch kontaminierte
Einträge — `Johannes` lag mit 0,912 an *Sascha Wolf*, aber mit 0,115 an *Johannes Jeckel*, war also aus
einem falsch verschmolzenen Cluster gelernt (wie Merle am 2026-07-29). Neu lernen statt reparieren.
**Verifiziert an #101:** „Michael" + „Sascha" neu gelernt, „Sascha Wolf" als zweiter Name derselben Person
→ Re-Diarisierung benennt `{"speaker_00":"Michael","speaker_01":"Sascha"}` (vorher drei Namen für zwei
Menschen), Log `Cluster 1 = bekannte Stimme "Sascha" (cos 0,917)`. GUI mit Playwright geprüft: keine
JS-Fehler, zwei Personen, Chips „Sascha" + „Sascha Wolf".
⚠️ **Nicht behoben, eigener Punkt:** die Cluster-ANZAHL. #101 bleibt 4 Cluster für 2 Menschen; die beiden
unbenannten heißen „Sprecher 1/2". Ursache ist die Über-Segmentierung kurzer Clips (Diagnose 2026-07-31,
Kap. 04) — dafür liegen drei Optionen vor, keine davon ist gewählt.
Dateien: `app/db.js`, `app/spk.js`, `app/diar.js`, `app/server.js`, `app/recorder.js`,
`app/web/src/main.js`, `app/web/src/style.css` (Board-Backups `.bak-persons`), `app/lab/vpcos.mjs`,
Kapitel [04 – Sprechertrennung](04-diarization.md).
## 2026-08-07 (2) — „KI-Analyse fehlgeschlagen" bei einer 34-Sekunden-Aufnahme: zwei Modelle gleichzeitig
**Symptom:** Aufnahme #101 (34 s, 2 Personen) — Transkript und Sprecherspuren da, aber
„KI-Analyse fehlgeschlagen". Also **nicht** dieselbe Ursache wie der Vormittags-Fix: der betraf die
Länge, dieser die *Reihenfolge*. Gemeinsam ist nur der OOM-Killer.
**Ursache 1:** `rkllm_server` braucht 6,5 GB von 7,74 GB. Die 2-Sekunden-Aufnahme #100 unmittelbar davor
hatte über den Kurz-Clip-Pfad den warmen CT2-Whisper-Daemon (0,9 GB) gestartet, der per Design resident
bleibt. Beim rkllm-Load war er noch da → OOM-getötet, und zwar in **allen 5 Startversuchen**, weil das
Retry nichts freigab: `[rkllm] start 5/5 failed: rkllm beendet vor READY`.
**Ursache 2:** rkllm blieb nach einer Analyse für immer resident (der Prozess von 10:37 lebte um 13:27
noch). Der Suchindex am Ende von `analyzeRecording()` startet aber e5-small (1,15 GB) — daneben erschlug
der Kernel rkllm (13:27:09). Dasselbe Muster war auch der Dauerzustand „nur ~100 MB frei".
**Fix:** `gate.js` bekommt eine Freigabe-Registry (`registerReleaser`/`freeRam(keep)`/`killAndWait`,
verdrahtet in `server.js` wie schon `setProbe`). Wer ein großes Modell lädt, beendet vorher die anderen
Dauerhelfer und wartet auf ihr Prozessende — vor **jedem** der 5 rkllm-Versuche und vor dem
NPU-Whisper-Lauf. Dazu gibt `analyzeRecording()` rkllm frei, **bevor** der Suchindex läuft. Alle Helfer
starten faul neu; verloren geht nur Ladezeit.
**Verifiziert** mit genau der Abfolge, die scheiterte: 12-s-Clip (CT2-Daemon resident) → Analyse #101 →
`ram: für rkllm freigegeben — cpu-transcriber, text-embedder, spk-embedder`, rkllm lud in 22 s, Analyse
„Auto und Budget" in 221 s fertig (`done`), kein OOM, danach **5,3 GB frei** statt 100 MB.
Dateien: `app/gate.js`, `app/llm.js`, `app/server.js`, `app/recorder.js`, `app/spk.js`, `app/emb.js`
(Board-Backups `.bak-ramfree`), Kapitel [05 – LLM-Analyse](05-llm-analyse.md) (neuer Abschnitt
„Speicherhaushalt" mit Messtabelle und Diagramm).
**Offen, getrennt davon (gemessen, nicht gefixt):** dieselbe Aufnahme zeigt 4 Sprecher statt 2, und die
Stimmabdruck-Erkennung ist auf ROHEN Kosinus nicht trennscharf — `Sascha` ↔ `Sascha Wolf` (dieselbe
Person, zwei Einträge) liegt bei 0,928, aber `Sascha Wolf` ↔ `Johannes` (verschiedene Personen) bei
**0,912** und `Sascha` ↔ `Fabio Haase` bei 0,876. Bei `DIAR_VP_MIN` 0,55 passt damit fast jeder auf
jeden; eine höhere Schwelle würde nur alles ablehnen. `Jens` ↔ `Jens Kuppler` ist mit Kosinus **1,000**
sogar eine exakte Dublette. Der Clustering-Teil hat dieses Problem 2026-07-27 durch Mittelwert-Zentrierung
gelöst — die Abdruck-Erkennung arbeitet noch ohne. Dazu kommt die Über-Segmentierung kurzer Clips
(diagnostiziert 2026-07-31, Kap. 04).
## 2026-08-07 — Lange Aufnahmen scheiterten: sherpa-Diarisierung lief in den OOM-Killer
**Symptom:** Aufnahme #99 (53:56) endete mit „Transkription fehlgeschlagen“ (Badge „KI-Fehler“), beim
Abruf der Analyse zeigte die GUI „failed to fetch“. Verdacht lag auf dem eMMC-Umzug vom 2026-08-03 —
**war es nicht**: Speicher-Setup (zram 3,9 GB, kein Swapfile), RAM (7,83 GB) und `armbian-zram-config`
sind vor und nach dem Umzug identisch (alte SD-Root gegengeprüft).
**Tatsächliche Ursache** (aus `dmesg`): die Transkription war längst fertig (8666 Wörter, RTF 0,394),
gestorben ist der sherpa-Lauf danach —
`Out of memory: Killed process (sherpa-onnx-off) … anon-rss:5463416kB`. Und weil systemd eine Unit per
Default komplett stoppt, sobald ein Kindprozess OOM-getötet wird (`OOMPolicy=stop`), riss das die ganze
App mit: `callrec.service: Failed with result 'oom-kill'` → abgebrochene Analyse, leerer Fetch im
Browser. Warum es früher ging: der RAM-Bedarf wächst **quadratisch** mit der Gesprächslänge — gemessen
349 MB (10 min), 1389 MB (20 min), 2643 MB (30 min), 5,4 GB (54 min). Bis ~45 min passt es, danach nicht.
**Fix 1 (Ursache):** sherpa läuft jetzt in Abschnitten von 600 s (`DIAR_CHUNK_SEC`, `0` = aus), je mit
±5 s Kontext; die Turn-Grenzen werden mit Zeit-Offset zusammengesetzt. Zulässig, weil die v2-Pipeline
sherpas Labels ohnehin verwirft und nur die Grenzen nutzt. Speicher bleibt damit dauerhaft auf
Abschnitts-Niveau und der Lauf ist zusätzlich schneller (quadratische Kosten).
**Fix 2 (Schadensbegrenzung):** `OOMPolicy=continue` — ein OOM-getöteter Helfer (sherpa/whisper/rkllm)
darf die App nicht mehr mitreißen; Diarisierung und Analyse sind im Code bereits nicht-fatal.
**Verifiziert an #99** (Re-Transkription + Re-Diarisierung, 2026-08-07): sherpa-Spitze **363 MB** statt
5,4 GB, 6 Abschnitte (131/103/119/160/158/55 Turns) → 726 Turns → 1932 Fenster → **8 Sprecher**, alle
6 Live-Marker verankert und alle 8 Sprecher benannt (Fabio Haase, Merle, Dennis, Nico, Lisa, Kai, Kim,
Artur), Transkript 51.406 Zeichen, Zusammenfassung 15.930 Zeichen, 20 LLM-Abschnitte, Analyse 5073 s,
189 Passagen indexiert, `status=done` / `analysis_status=done`, kein Neustart, kein OOM, 64,7 °C.
Dateien: `app/diar.js` (Board-Backup `diar.js.bak-chunk`),
`system/etc/systemd/system/callrec.service.d/oom.conf` (neu), Kapitel
[04 – Sprechertrennung](04-diarization.md).
**Nebenbefund (offen):** während der Analyse belegt `rkllm_server` 6,5 GB RSS (NPU-Modell, shared) und
das System hat nur noch ~100 MB frei — funktioniert, aber ohne Reserve. Wenn wieder etwas OOM-nah
wird, ist das der Kandidat.
## 2026-08-03 — System von der SD-Karte auf die eMMC umgezogen
**Warum:** alles lag auf der SD-Karte (System, Datenbank, Aufnahmen, Modelle), die verlötete eMMC lag
ungenutzt daneben. SD-Karten sind der übliche Ausfallpunkt im Dauerbetrieb und sterben meist ohne
Vorwarnung; Aime schreibt bei jeder Aufnahme WAV + MP3 plus Datenbank und Suchindex. Die eMMC meldet
ihren Verschleiß sogar: `life_time 0x01`, `pre_eol_info 0x01` — unter 10 % verbraucht.
**Vorher gesichert:** vollständige Sicherung der SD (22,4 GB tar + Bootbereich + SQL-Dump), verifiziert
über Eintragszahl (94.501 = `find / -xdev`) und SHA-256-Stichprobe.
**Ablauf:** eMMC formatiert (die alte Armbian-Karteileiche dort mit einer veralteten `callrec`-Version
ist damit weg), `rsync -aHAX --one-file-system` in zwei Runden — erste im laufenden Betrieb (28,5 GB in
7:25 min, 61 MB/s), zweite mit gestoppten Diensten als Delta (4 s). Danach `fstab` und `armbianEnv.txt`
auf die neue UUID, `e2fsck`, Stichproben, Dateilistenvergleich (Differenz: exakt die zwei Dateien, die
ich selbst nach dem Sync angelegt hatte).
Drei Dinge, die dabei zu lernen waren:
1. **`orphan_file` blockiert U-Boot.** `mkfs.ext4` (e2fsprogs 1.47) setzt `orphan_file` und
`metadata_csum_seed`; ersteres bringt das Incompat-Merkmal `orphan_present` mit, und ein Treiber,
der es nicht kennt, *muss* das Lesen verweigern. Die funktionierende SD-Partition hatte beides
nicht. Vor dem ersten Start entfernt: `tune2fs -O ^orphan_file,^metadata_csum_seed`.
2. **U-Boot liest die Bootdateien von der SD-Karte**, solange sie steckt — nachgewiesen, indem die
SD-`armbianEnv.txt` testweise wieder auf die SD-Root zeigte: das Board fuhr prompt das alte System
hoch. Kernel kommt also von der SD, Root von der eMMC.
3. Deshalb **`aime-bootsync.service`** (neu): spiegelt `/boot` beim Start und beim Herunterfahren auf
die SD. Ohne das würde ein Kernel-Update auseinanderlaufen — neue Module auf der eMMC, alter Kernel
von der SD. Fällt die SD aus, findet U-Boot dort nichts und nimmt die vollständige eMMC-Bootkette.
**Ergebnis:** `/` = `mmcblk0p1` (`aime-emmc`), 28 GB von 58 GB belegt. Die SD ist im Betrieb nicht
eingehängt. Keine fehlgeschlagene Unit, dieselben fünf Dienste aktiv wie vor dem Umzug, Aime antwortet
mit HTTP 200, NPU-Treiber v0.9.8, Suchindex 1799/1799 Passagen, 50,8 °C.
Dateien: `app/aime-bootsync.sh` (neu), `system/aime-bootsync.service` (neu), Kapitel
[01 – Hardware](01-hardware.md) und [07 – Betrieb](07-betrieb.md).
## 2026-08-02 (spät) — Knöpfe rutschten aus der Zeile, 242 MB Dateileichen geräumt
**1. Zeilenumbruch in der Aufnahmenliste.** Bei schmaler Liste schob ein langer Titel die Knöpfe aus der
Zeile — der Papierkorb-Knopf der obersten Aufnahme war nicht mehr erreichbar, die Spalte bekam einen
waagerechten Scrollbalken. Ursache ist die Vorgabe `min-width: auto` für Flex-Kinder: der Textblock
schrumpft von sich aus nie unter seine Inhaltsbreite. Mit der dritten Schaltfläche (Stecknadel) reichte
der Platz dann nicht mehr.
```css
.item > .grow { min-width: 0; overflow-wrap: anywhere; }
.item > .btn { flex: none; }
```
**2. Gelöschte Aufnahmen lagen weiter auf der Karte.** 23 sichtbare Aufnahmen (46 Dateien), aber 152
Dateien im Ordner: **106 verwaiste mit 242 MB**, Rückstand des alten `deleteRecording`, das nur die
Datenbankzeile entfernte. Einmalig geräumt (Gegenprobe vorher: keine der 106 Dateien stand in einer
Zeile, danach: keine benötigte Datei fehlt), und `sweepOrphans` in `server.js` verhindert den Rückfall —
Details in [09 – Suche & Verwaltung](09-suche-und-verwaltung.md).
Die Papierkorb-Kette selbst war in Ordnung und wurde mit einer Wegwerf-Zeile nachgewiesen: löschen →
Papierkorb, Dateien bleiben; endgültig löschen → `{"files":2}`, Zeile und beide Dateien weg.
Dateien: `app/server.js`, `app/db.js` (`allAudioFiles`), `app/web/src/style.css`.
Board-Backups: `.bak-orphans`.
## 2026-08-02 — Wortmarkierung lief dem Ton voraus: VBR-MP3 war schuld
**Symptom:** im Transkript war ein Wort markiert, gesprochen wurde aber eins rund vier Zeilen weiter oben.
Gemessen an #85: markiert „auf" (20:40,3), zu hören „OneDrive" (20:16,3) — **24 s Vorlauf**.
**Was es NICHT war** (der Reihe nach ausgeschlossen, jeweils mit Gegenprobe):
| Verdacht | Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Wortzeiten driften (VAD-Trimming im Batch-Modus) | Ausschnitte bei t = 600/1240/3400 s aus der WAV geschnitten und einzeln transkribiert | dort stehen exakt die Wörter, die die DB führt — **Zeitstempel korrekt** |
| MP3 und WAV haben verschiedene Zeitachsen | MP3 komplett dekodiert, dieselben Stellen geprüft | identisch |
| Datei kaputt / ffmpeg-Seek daneben | `ffmpeg -ss` an denselben Stellen | trifft genau |
| Anzeige-Logik (`ontimeupdate`) | Code gelesen: letztes Wort mit `t_start <= t` | korrekt |
**Was es war:** der Sprung im Browser. Die MP3 war VBR, dort gibt es keine feste Byte-pro-Sekunde-Regel,
also nutzt der Browser die **Xing-Tabelle — 100 Stützstellen, bei 63 Minuten ein Raster von 38 s**. Er
landet auf der Stützstelle davor, meldet über `currentTime` aber die angefragte Zeit zurück. Nachgerechnet
(`lab/tocerr.py`, Frames gezählt + Tabelle geparst): Ziel 20:40 → tatsächliche Abspielposition **20:11,5,
also −28,5 s**. Genau die beobachtete Größenordnung, und der Versatz bleibt bis zum nächsten Sprung stehen.
**Fix:** MP3 künftig **CBR mit 64 kbit und ohne Xing-Tabelle**
(`-b:a 64k -ar 48000 -ac 1 -write_xing 0` statt `-qscale:a 3`). Dann ist die Byte-Position proportional
zur Zeit und jeder Sprung sitzt. Die Tabelle muss auch bei CBR weg — sie rastert Byte-Positionen auf
1/256 der Dateigröße, was bei einer Stunde ~15 s sind (Restfehler gemessen: bis −6,4 s). Ohne sie rechnet
der Decoder linear: **Restfehler 0,02 s = ein halber Frame**, an neun Stichpunkten über die ganze Datei
geprüft.
Dateigröße bleibt praktisch gleich (#85: 32,3 → 30,3 MB), 64 kbit CBR ≈ die bisherige Durchschnittsrate
von 68 kbit.
**Altbestand:** `lab/recode-cbr.sh` schreibt alle vorhandenen Aufnahmen einmalig um — Quelle ist die WAV
mit derselben Filterkette wie beim Aufnehmen, für die alten Aufnahmen ohne WAV die MP3 selbst (dann ohne
erneutes `loudnorm`, das steckt dort schon drin). Schreibt erst in eine `.tmp`, vergleicht die Dauer
(±2 s) und ersetzt erst dann; pausiert oberhalb von 88 °C, weil das Board keinen Lüfter hat.
Zwei Stolpersteine dabei: `-f mp3` ist Pflicht (aus der Endung `.mp3.tmp` leitet ffmpeg kein Format ab),
und eine 0-Byte-Altdatei (`rec_1784247236781.mp3`) bleibt als Fehler liegen statt den Lauf abzubrechen.
Dateien: `app/recorder.js` (Board-Backup `.bak-cbr`), `app/lab/recode-cbr.sh` (neu),
`app/lab/tocerr.py` (neu, Messwerkzeug), Kapitel [03 – Aufnahme-Pipeline](03-aufnahme-pipeline.md).
## 2026-08-02 (nachgereicht) — Grüne Nadel, Logo führt zurück zu den Aufnahmen
**Nadel grün statt rot:** der Anheften-Knopf in der Aufnahmenliste zeigte bei einer angehefteten Aufnahme
nur die Zahl, die Nadel selbst blieb rot. Sie ist jetzt grün (`--ok`, dieselbe Farbe wie das „KI ✓"-Abzeichen).
Dafür musste das **📌-Emoji einem SVG mit `currentColor` weichen** (`ICON_PIN`, gleiches Muster wie
`ICON_TABLE`/`ICON_SHEET`): ein Farb-Emoji rendert die Schriftart immer rot, `color` greift daran nicht.
**Logo als Heimweg:** ein Klick auf Wellen-Logo und Schriftzug „Aime" wechselt auf den Reiter „Aufnahmen"
(`#brandhome` in `render()`), mit Zeiger-Cursor und Hover-Andeutung als Hinweis darauf.
Dateien: `app/web/src/main.js`, `app/web/src/style.css`.
## 2026-08-02 (nachgereicht) — Ordner-Ebene umbenennbar
Der erste Reiter eines Projekts hieß fest „Ordner". Er trägt jetzt einen frei wählbaren Namen, genau wie
die Unterreiter.
Der Name steht in der **neuen Spalte `projects.root_tab_name`** (NULL = „Ordner") und nicht als Zeile in
`project_tabs`: die Ordner-Ebene ist kein echter Reiter — es gibt sie immer, sie hat keine eigene id und
lässt sich nicht löschen. Eine Zeile in `project_tabs` hätte für sie eine id gebraucht, die dann in
`project_pins.tab_id` auftauchen müsste, womit die „0 = Ordner-Ebene"-Regel und mit ihr der
`UNIQUE`-Index gefallen wären.
`PATCH /api/projects/:id/tabs/0` fängt die 0 ab und schreibt ins Projekt; ein leerer Name setzt zurück auf
„Ordner". Auch die Ebenen-Auswahl im 📌-Dialog und die Liste bestehender Anheftungen zeigen den Namen
(`listPinsForRecording` per `COALESCE(t.name, p.root_tab_name)`).
Dateien: `app/db.js`, `app/server.js`, `app/web/src/main.js`, Kapitel
[10 – Projektansicht](10-projektansicht.md).
## 2026-08-02 — Neuer Reiter „Projektansicht": Ordner, Unterreiter, angeheftete Aufnahmen
**Was:** Aufnahmen lassen sich jetzt in Projektordnern bündeln. Ein Ordner („Project X") nimmt direkt
Aufnahmen auf **und** kann Unterreiter („Projektrelevante Aufzeichnungen") enthalten, die ihrerseits
Aufnahmen aufnehmen. Ein Klick auf eine angeheftete Aufnahme springt in den Reiter „Aufnahmen" und öffnet
sie dort. Angeheftet wird auf zwei Wegen: aus dem Projekt heraus per Dropdown (mit Filterfeld) oder direkt
in der Aufnahmenliste über den neuen 📌-Knopf, der Ordner **und** Ebene abfragt, neue Ordner anlegen kann
und bestehende Anheftungen der Aufnahme zum Lösen anzeigt.
**Warum:** Die chronologische Aufnahmenliste beantwortet „wann war das", nicht „was gehört zu diesem
Projekt". Reihenfolge nach Datum ist für die tägliche Arbeit an mehreren Projekten die falsche Sortierung.
**Wie:** Drei Tabellen (`projects`, `project_tabs`, `project_pins`), angelegt in `ensureSchema` wie alle
anderen auch. Ein Pin ist eine reine Referenz — die Aufnahme selbst wird nie verschoben oder kopiert und
darf in mehreren Ordnern hängen.
Zwei Details, die sonst später weh getan hätten:
- `project_pins.tab_id` ist **`INT NOT NULL DEFAULT 0`** (0 = Ordner-Ebene), nicht `NULL`. MariaDB
schließt `NULL` von `UNIQUE`-Indizes aus; mit `NULL` ließe sich dieselbe Aufnahme mehrfach auf dieselbe
Ebene anheften. Mit `0` greift `UNIQUE (project_id, tab_id, recording_id)`, und `INSERT IGNORE` macht
das Anheften idempotent.
- `db.purgeRecording` räumt `project_pins` mit ab, und `getProject` blendet Aufnahmen im Papierkorb aus,
ohne ihren Pin zu löschen — nach dem Wiederherstellen ist die Aufnahme wieder im Ordner.
Dateien: `app/db.js`, `app/server.js`, `app/web/src/main.js`, `app/web/src/style.css`, neues Kapitel
[10 – Projektansicht](10-projektansicht.md). Board-Backups: `.bak-projects`.
## 2026-07-31 (spät) — Zwei Fehler aus dem Suche-Feature behoben
Beide beim Nachsehen aufgefallen, warum die GUI bei einer 29:32-Aufnahme **2 h 34 min Analysezeit** anzeigte.
### 1. Geisterzähler nach Dienst-Neustart
Ein `systemctl restart` SIGKILLt alle Kindprozesse (whisper, spk_embed, rkllm). Die Datenbankzeile blieb
aber auf `analysis_status='pending'` mit gesetztem `analysis_started_at` stehen — die GUI zeigte darauf
„KI-Analyse läuft… (NPU)" und einen Zähler, der ewig hochlief, für Arbeit die es nicht mehr gab.
Ausgelöst hatte es ein Deploy-Neustart um 13:11 mitten in der laufenden Analyse von #87.
**Fix `db.failStaleJobs()`, aufgerufen beim Start:** `pending` → `error`, `transcribing` → `error`. Zum
Startzeitpunkt kann kein Job legitim laufen, also ist das eindeutig. Der Nutzer sieht jetzt den
Wiederholen-Knopf statt eines Phantomzählers.
### 2. `/api/search/answer` ließ rkllm resident
Die Antwortroute lud rkllm über `llm.askRaw()` und gab es nie frei. Gemessen: **1 h 48 min lang 82,6 % RAM
belegt, nur 237 MB verfügbar.**
Das ist genau der Zustand, den `analyzeRecording` und `rediarize` mit ihrem `llm.stopServer()` bewusst
vermeiden — der TitaNet-Helfer für die Sprecher-Embeddings stirbt neben dem residenten 5,9-GB-Modell an
OOM (auf #71 ergab das seinerzeit 48 Rohsprecher). Die nächste Transkription wäre also mit hoher
Wahrscheinlichkeit fehlgeschlagen.
**Fix:** `llm.stopServer()` im `finally` der Route. Danach wieder 7,3 GB verfügbar.
Dateien: `app/server.js`, `app/db.js`. Board-Backups: `.bak-stalejobs`.
## 2026-07-31 (nachmittags) — Abschnittstitel in der Zusammenfassung fett
Die Section-Zusammenfassung kommt als `Abschnittstitel:\nFließtext…`-Blöcke zurück (llm.js/analyzeLong),
wurde aber als eine flache Textwand gerendert. Titelzeilen erscheinen jetzt fett.
**Bewusst im Renderer, nicht in der Datenbank:** so gilt es sofort für alle bereits vorhandenen
Zusammenfassungen, ohne auf 22 Aufnahmen je eine 20-Minuten-Analyse neu zu fahren.
Erkennungsregel in `renderSummary()` (`main.js`): eine **kurze, alleinstehende** Zeile, die auf einen
Doppelpunkt endet und kein `.` `!` `?` enthält — `/^[^.!?]{3,90}:$/`. Beide Bedingungen sind nötig: Fließtext
wie „…die Struktur der Projektberichterstattung: kurze Einordnung, aktueller Stand…" hat den Doppelpunkt
mitten in der Zeile und läuft weiter.
**Gegen echte Daten geprüft** (Zusammenfassungen #85, #79, #74): 37 Titel erkannt, keine Fließtextzeile
fälschlich fett, keine Doppelpunkt-Zeile übersehen.
Dateien: `app/web/src/main.js`, `app/web/src/style.css` (`.summary .sum-head`).
Board-Backups: `.bak-sumhead`.
## 2026-07-31 — Inhaltssuche, Papierkorb, Titel umbenennen (+ WLAN-Ausfall behoben)
Drei Funktionen auf Wunsch des Nutzers, dazu die Störung vom Vormittag. Details:
[09 – Suche & Verwaltung](09-suche-und-verwaltung.md).
### Vorab: Board war nicht erreichbar — SSID-Rename killt den PSK-Hash
Das Board lief weiter als USB-Soundkarte, war aber im Netz unsichtbar. `wpa_supplicant` hing auf
`ssid="RupuWolf5"`; das WLAN heißt seit dem Zusammenlegen der Bänder nur noch **`RupuWolf`** (4 BSSIDs,
2437/2462/5300/5500 MHz). Nach dem SSID-Fix scheiterte die Anmeldung **trotz unverändertem Passwort**:
```
wlP4p65s0: WPA: 4-Way Handshake failed - pre-shared key may be incorrect
CTRL-EVENT-SSID-TEMP-DISABLED ssid="RupuWolf" auth_failures=1 reason=WRONG_KEY
```
Ursache: die Conf speichert `psk=<64 Hex>`, und **WPA-PSK leitet diesen Hash per PBKDF2 mit der SSID als
Salt ab** — ein SSID-Rename entwertet jeden vorberechneten Hash. Fix: Hash aus dem Klartext der
`#psk="…"`-Kommentarzeile neu rechnen (`wpa_passphrase "RupuWolf" "$PLAIN"`).
Backups: `.bak-rupuwolf5` (alte SSID), `.bak-oldhash`.
Außerdem: Hostname auf **`AIme`** gesetzt, `avahi-daemon` installiert → **`AIme.local`** löst per mDNS auf
und ersetzt das IP-Suchen. Die FritzBox zeigt weiter `armbian-sd`, weil sie den Gerätenamen beim ersten
DHCP-Kontakt einfriert; ein Mitschnitt belegt, dass das Board korrekt `Hostname (12): "AIme"` sendet.
### Titel umbenennen
`PATCH /api/recordings/:id/title` + Stift in Liste und Detailkopf. Neue Spalte
**`recordings.title_locked`**: ein von Hand gesetzter Titel überlebt jede spätere KI-Analyse. Leeres Feld
löscht Titel und Sperre.
### Papierkorb, 30 Tage
`DELETE /api/recordings/:id` setzt nur noch `deleted_at`; Audio, Transkript und Analyse bleiben vollständig
liegen. Neue Ansicht über der Liste mit Resttagen (rot ab 3 Tagen), Wiederherstellen, endgültig Löschen.
Aufräumlauf beim Boot **und** täglich — der Boot-Lauf, weil das Board oft tagelang aus ist.
**Altfehler mitbehoben:** das bisherige Löschen ließ die `words`-Zeilen verwaist in der Datenbank und die
WAV/MP3-Dateien für immer auf der Karte zurück. `purgeRecording` räumt beides ab.
### Inhaltssuche mit Zeitstempel-Verweis
Neue Tabelle `passages` (1689 Zeilen aus 22 Aufnahmen), neuer Tab „Suche" in Google-Optik: Trefferliste
sofort aus SQL, formulierte Antwort mit Belegen `[1] [2]` wird nachgereicht (Qwen3-4B, **~140 s**). Jeder
Treffer nennt Meeting, Sprecher und Gesprächsminute und springt beim Klick genau dorthin.
Hybrid aus Volltext (MariaDB FULLTEXT), Passage-Embedding und Dokument-Embedding
(`multilingual-e5-small`, ONNX/CPU auf den A55-Kernen). **Ohne das Modell degradiert die Suche sauber auf
Volltext statt auszufallen.**
**Gemessene Grenzen — bewusst dokumentiert statt geschönt:**
- Volltext allein findet „Steueroptimierung" **nicht** (im Transkript steht eine andere Wortform) → genau
dafür ist die semantische Ebene da, die findet #71 mit `vec=0,92`.
- `e5-small` trennt auf verrauschtem ASR-Text schwach: für „Wie werden unsere Daten gesichert" lag die
Kosinus-Spanne **aller** 1689 Passagen bei nur 0,8085–0,8560, und eine irrelevante Passage („Agenda
zusammenpacken", 0,8560) schlug die richtige Antwort („Backup-Job startet um 11 Uhr", 0,8419).
- Gegenmaßnahmen: Dokument-Ebene aus Titel + Zusammenfassung (sauberer LLM-Text statt ASR-Rauschen) und
IDF-Wertung (Auswahl per `BOOLEAN MODE`, Wertung per `NATURAL LANGUAGE MODE` — Boolean gewichtet nicht
nach Seltenheit, weshalb „Daten"-Wiederholung „gesichert" schlug).
- Ergebnis: richtige Passage auf **Rang 11 von 296** statt gar nicht. Auffindbar, aber nicht in den Top-8,
die das LLM liest. **Nächster Hebel: `multilingual-e5-base`.**
Relative Datumsangaben („letzte Woche") werden **deterministisch** aufgelöst, nicht vom LLM — ein falsches
Kalenderfenster wäre schlimmer als keins. Der Datumsausdruck wird aus den Suchbegriffen entfernt.
### Dateien
Neu: `app/search.js`, `app/emb.js`, `app/inference/embed_text.py`, `docs/09-suche-und-verwaltung.md`.
Geändert: `app/db.js`, `app/server.js`, `app/web/src/main.js`, `app/web/src/style.css`, `README.md`.
Board-Backups: `.bak-search`. Nicht im Repo: `/opt/aime-models/e5-small/` (470 MB Modell).
## 2026-07-30 (nachmittags) — v2 machte den Uplink stumm, v3 behebt es
**Symptom (Nutzer, Testanruf 13:51):** „Die Gegenseite hat mich nicht mehr gehört." Regression aus v2 vom
selben Tag. Das Journal zeigte den Beweis direkt:
```
iPhone call bluez_output.B4_96_A5_42_BD_D6.1: -callrec_mix
```
Nur `-callrec_mix`, kein `+micgate`, kein `+far-end` — v2 hat WirePlumbers Link **getrennt** und dann
**nichts** verlinkt. Uplink ohne Quelle = die Gegenseite hört absolute Stille. Immerhin: v2 hat die
HFP-Nodes erstmals überhaupt erkannt, der Portnamen-Fix von vormittags greift also.
**Ursache: `pw-link -l <node>` filtert nicht.** Reproduziert auf dem Board: mit einem Node-Namen, der nicht
als *Port* auflösbar ist, gibt `pw-link -l` den **gesamten Graph** aus (sogar `pw-link -l micgate.out`
liefert zusätzlich `micgate:playback_MONO`). Der Graph enthält immer `micgate.out` und `callmix` →
- `grep -q micgate.out` → wahr → „schon verlinkt" → **micgate-Link übersprungen**
- `grep -q callmix` → wahr → **Gegenseiten-Link übersprungen**
- `grep -q callrec_mix` → wahr → das Trennen war die einzige Aktion, die je lief
Derselbe Ausdruck steckte schon in v1, dort aber hinter dem Einmal-Guard, der ohnehin nie erreicht wurde.
**Fix `aime-iphone-route.sh` v3 (`.bak-v2`):**
- Neue `links_of PORT` parst die Peers **eines exakten Ports** aus einem einzigen Graph-Dump (awk: Header
auf Spalte 0 exakt vergleichen, eingerückte `|->`/`|<-`-Zeilen als Peers). Kein `grep` mehr über alles.
- **Sicherheitsbedingung: erst verlinken, dann trennen.** `callrec_mix → Uplink` wird nur entfernt, wenn
`micgate.out` am Uplink-Port **bestätigt** anliegt (Graph danach neu gelesen). Sonst bleibt der
WirePlumber-Link stehen und es wird `!no-micgate-uplink-keeping-callrec_mix` geloggt. Ein Echo ist
schlecht, unhörbar sein ist schlimmer.
- Log-Zustand als **Array** statt String: `CHANGED=" "` (nur Leerzeichen) hätte `[ -n ]` passiert und bei
fertig geroutetem Anruf jede Sekunde eine Journal-Zeile geschrieben.
**Verifiziert:** `links_of` gegen den echten Graph (verlinkter Port, unverlinkter Port, nicht existierender
Port — jeweils exakt). Entscheidungslogik gegen einen synthetischen **Mono**-HFP-Graph mit gestubbtem
`pw-link`: Pass 1 (WirePlumber-Default aktiv) → `+micgate` zuerst, dann **beide** `callrec_mix`-Links weg,
Gegenseite in **beide** callmix-Kanäle, und **genau ein** micgate-Link in den Mono-Port (zwei wären +6 dB);
Pass 2 (fertig geroutet) → vollständiger No-op, keine Log-Zeile; Pass 3 (micgate nicht bestätigt) →
`callrec_mix` bleibt stehen, kein Trennen. Nach dem Neustart Graph unverändert bei 32 Links, Script idle
ohne Anruf.
**Noch offen:** Gegenprobe am echten Anruf. Erwartet wird eine Zeile mit `+micgate`, `-callrec_mix` und
`+far-end`. Steht dort `!no-micgate-uplink-keeping-callrec_mix`, ist der Uplink hörbar aber mit Echo, und
der micgate-Link braucht eine eigene Analyse.
## 2026-07-30 (vormittags) — iPhone-Anruf: Gegenseite fehlt in der Aufnahme + Gegenseite hört sich doppelt
**Ausgangslage (Nutzer):** Ein BT-Telefonat wurde aufgenommen, in der Aufnahme ist nur die Nahseite zu
hören; die Gegenseite berichtete zusätzlich, sich selbst stark doppelt zu hören. Der Pfad hatte am
2026-07-13 nachweislich funktioniert.
**Messung:** Aufnahme #80 (13:16, 44 s) → Diarisierung `1 Sprecher` (bekannte Stimme „sascha", cos 0,779);
#81 (13:38) ebenso 1 Sprecher. `journalctl -t aime-iphone-route` über den **gesamten** Boot seit
2026-07-29 12:15 → `-- No entries --`. Watcher-Prozess lief (PID 1446, 27 h), Service `active`, WirePlumber-
Drop-in intakt (`bluez5.roles`, `hfphsp-backend=native`), iPhone `Paired/Bonded/Trusted/Connected = yes`,
Profil-Enum bietet `audio-gateway (A2DP Source & HSP/HFP AG)`. Der Nutzer hat die Gegenseite im H390-Headset
gehört → die HFP-Nodes **existierten**, der Watcher hat sie nur nicht erkannt.
**Ursache: eine, mit zwei Symptomen.** `aime-iphone-route.sh` v1 hat nie gegriffen:
1. *Hartcodierte Portnamen.* Gesucht wurde `bluez_output.<MAC>…:input_FL`. HFP/mSBC ist **mono**, die Ports
heißen `playback_MONO`/`capture_MONO` → der `grep` matchte nie, das Script tat buchstäblich nichts.
Erklärt die 0 Log-Zeilen.
2. *Einmal-Guard.* `if ! pw-link -l "$B" | grep -q micgate.out` übersprang den gesamten Block, sobald
micgate einmal verlinkt war. Da WirePlumber die HFP-Nodes **nicht atomar** anlegt (Uplink erscheint
typischerweise vor der Gegenseite), blieb `bluez_input` in genau diesem einen Durchlauf leer → die
Gegenseite wurde für den ganzen Anruf nie nachverlinkt. Ebenso wurde ein erst mitten im Anruf von
WirePlumber gesetztes `callrec_mix → Uplink` nie mehr entfernt.
Daraus: Gegenseite → `callmix` fehlt → **nicht in der Aufnahme**. Und `callrec_mix → Uplink` bleibt stehen →
Uplink führt den ungegateten Mix statt `micgate.out` → **Rückfall auf genau den Echo-Zustand vor dem
Fix vom 2026-07-13**.
**Fix `aime-iphone-route.sh` v2 (`.bak-v1`):** Portnamen werden über `pw-link -i/-o` **ermittelt** statt
hartcodiert; neue `link_all`-Hilfsfunktion legt **genau einen Link pro Ziel-Port** (mono-Quelle speist beide
Kanäle; Stereo-Quelle auf mono-HFP-Port sendet nur FL — beide zu verlinken würde sie in denselben Port
summieren = +6 dB auf dem Uplink). Alle drei Links werden in **jedem** Durchlauf einzeln geprüft und
nachgezogen (Takt 2 s → 1 s), das Einmal-Guard ist weg. `logger` schreibt nur bei Zustandswechsel, damit
das Journal nicht flutet.
**Verifiziert:** `bash -n` OK; `link_all` mit gestubbtem `pw-link` gegen alle drei Fälle getestet
(stereo→stereo, stereo→mono, mono→stereo) und gegen leere Arrays; Graph nach dem Service-Neustart
unverändert bei 32 Links, Script idle ohne HFP-Nodes. **Noch offen: Gegenprobe am echten Anruf** —
`journalctl -t aime-iphone-route` muss dann `+micgate` und `+far-end` zeigen.
**Doku:** Kapitel 06 — Watcher-Sequenzdiagramm auf den Ein-Sekunden-Prüfzyklus umgestellt, Klarstellung
dass Gegenseite → Headset von WirePlumber kommt und nicht vom Watcher (das alte Diagramm behauptete das
Gegenteil), Kontrollkommando ergänzt.
**Nebenbefund (offen):** `callrec.service` ist am 2026-07-30 13:39:33 mit `Error: write EPIPE` in
`llm.js:84` gestorben (rkllm-Socket beim Schreiben weg), systemd hat neu gestartet (Restart-Counter 1).
Der Socket-Write in `llm.js` hat keinen `error`-Handler → unhandled `'error'` event reißt den ganzen
Server mit. Die Zusammenfassung von #81 dürfte dadurch fehlen.
## 2026-07-29 — #79: verlorener Sprecher + magere Zusammenfassung (Vergleich gegen MS Teams)
**Ausgangslage (Nutzer):** Aufnahme #79 (23-min-Marketing-Jour-fixe) wurde trotz live getippter Namen
falsch analysiert — 3 statt 4 Sprecher, Zusammenfassung 1 082 Zeichen ohne Inhalt. Als Messlatte lagen die
Teams-Notizen desselben Meetings vor (5 Themenblöcke + 3 Folgeaufgaben).
**Zwei unabhängige Ursachen, beide gemessen:**
1. *Diarisierung:* Stufe A lieferte korrekt 4 starke Cluster. Von 4 Markern mit 3 Namen landete der zweite
„Merle" auf **Saschas** Cluster; das bedingungslose must-link verschmolz beide (Kosinus **−0,727**).
2. *LLM:* 21k Zeichen < `WHOLE_MAX_CHARS` 32 000 und 3 < `MANY_SPEAKERS` 5 → Whole-Pass in einem Call →
das erste Thema (Timo/Sabbatical) fiel der Prompt-Kompression zum Opfer.
**Fixes `diar.js` (`.bak-marklink`):** Anker-Gewicht nach Trefferqualität (im Turn 1,0 → 25 s Tippverzögerung
0,2); must-link nur bei `cos ≥ 0,6 × gelernter Schwelle` (`DIAR_MARK_LINK_REL`), sonst Marker verwerfen +
loggen; Warnung bei mehreren Namen auf einem Cluster; **Voiceprints als cannot-link** (`DIAR_VP_MIN` 0,55,
Abstand 0,05, Namensschlüssel = Vorname) — damit ist der Box-Besitzer immer ein eigener Sprecher.
**Fixes `server.js` (`.bak-vpconstraint`, `.bak-uniqlabel`) / `recorder.js`:** Voiceprints werden in
`rediarize()` und `transcribeAndAnalyze()` in die Diarisierung durchgereicht; `applyMarkers()` verschmilzt
nur noch bei `conf = high` (`mid` benennt weiterhin); `buildBasis()` vergibt **eindeutige** Labels (in #79
trugen zwei Cluster „Markus", der LLM verschmolz daraufhin zwei Personen im Text); Stimmabdruck schlägt
einen unsicher verankerten Marker; `relabelAnalysis()` läuft am Ende JEDER Analyse (Namen, die während der
~20 min Laufzeit entstehen, landen sonst nie im fertigen Text — „Sprecher 1" blieb stehen).
**Fixes `llm.js` (`.bak-sectionmin`, `.bak-grounding`):** `SECTION_MIN_CHARS` = 9 000 (alles darüber in den
Sektions-Pfad), `MANY_SPEAKERS` 5 → 3, `CHUNK_CHARS` 4 200 → 3 200, `TAIL_CHARS` = 700 (wörtlicher Kontext
aus dem Vorgänger-Chunk), Prompt-Regeln „jedes Thema mind. ein Satz" + „nicht verallgemeinern", gezielter
Prüf-Aufruf bei Grundsatz-Aussagen, Verwerfen einer reinen Verabschiedungs-Sektion am Ende.
**Ergebnis #79:** 4 Sprecher (Sascha/Markus/Lisa/Merle, alle automatisch benannt), Zusammenfassung
**1 082 → ~5 300 Zeichen**, 7 Themenblöcke, 15–18 ToDos mit Verantwortlichen; alle Teams-Themen abgedeckt.
Regression geprüft: #70 → 4, #68 → 2, #74 → 20 Sprecher (unverändert).
**Neu im Labor:** `app/lab/lab-eval2.mjs` (Replay des echten `clusterWindows()` MIT Voiceprints),
`app/lab/vp-dump.mjs` (Voiceprints als JSON). Damit kostet eine Clustering-Iteration Sekunden statt eines
sherpa-Laufs.
**Betriebs-GOTCHA:** der A76-Takt wurde für einen sherpa-Lab-Lauf auf 2,256 GHz gesetzt — 88–89 °C, kurz
darauf hing das Board (kein Ping auf LAN und WLAN, Hard-Reset nötig). Lüfterlos gilt weiter: schwere Jobs
seriell und Cap 1,6 GHz. Nach dem Neustart hat der R1 per DHCP **192.168.1.48** bekommen (vorher .200).
## 2026-07-28 — GUI: alle Tabs nutzen die volle Fensterbreite
- **Problem:** nur „Aufnahmen" bekam `#app.wide` (max-width: none), Stimmen/Glossar/Bluetooth blieben auf
860 px zentriert → beim Tabwechsel sprang die ganze Kopfzeile in die Bildschirmmitte.
- **Fix:** `.wide`-Sonderfall entfernt — `#app { max-width: none; padding: 16px 28px }` gilt für alle Tabs,
auf < 800 px wieder 16 px Padding. `render()` setzt keine Klasse mehr (`main.js`).
Bundle `index-BOK2TehD.js`, CSS `index-B0V_89UC.css`.
## 2026-07-27 (3) — „(Namen: …)"-Zeilen aus der Zusammenfassung entfernt
- **Problem (Nutzer):** unter jedem Absatz der Zusammenfassung stand „(Namen: Kai, Dennis, …)".
- **Fix (`llm.js`, `.bak-nonames`):** `composeSummary()` druckt die pro Abschnitt extrahierten Eigennamen
nicht mehr in den Body. Die Extraktion bleibt — sie ist Arbeitsdatum für den Rolling Context zwischen
den Chunks (stabile Schreibweise von Personen/Firmen) und für die Schluss-Zeile „Genannte Namen: …".
- **Bestand bereinigt:** Skript entfernte die Zeilen aus bereits gespeicherten Zusammenfassungen
(#74: 7503 → 7203 Zeichen), keine Neu-Analyse nötig.
## 2026-07-27 (2) — Namen nachträglich in die fertige Zusammenfassung übernehmen
- **Problem (Nutzer):** alle 20 Sprecher von #74 benannt, in der Zusammenfassung stand trotzdem weiter
„Sprecher 5" statt Katharina. Grund: der Text entsteht mit den Labels, die beim Analysezeitpunkt galten;
spätere Namen ändern nur `speaker_names`. Zusätzlich zählte `buildBasis()` „Sprecher N" nur über die
UNBENANNTEN Sprecher, die Teilnehmerliste und die Spur-Beschriftung dagegen über alle → dieselbe Nummer
meinte in Text und GUI verschiedene Personen.
- **Fix:** neue Spalte `recordings.speaker_labels` (JSON) speichert das Label jedes Clusters im LLM-Text;
`relabelAnalysis()` (server.js) ersetzt beim Umbenennen wortgenau in `summary`, `todos` und
`transcript_clean`, baut die Teilnehmerliste aus der Diarization neu auf und schreibt das Label auf den
neuen Namen fort. Aufgerufen aus `POST /recordings/:id/speaker` und aus `applyMarkers()`.
Mehrdeutige Labels (ein Label auf zwei Clustern) werden bewusst NICHT ersetzt. Teilnehmerliste der
Analyse nutzt jetzt dieselben Labels wie der Dialogtext.
- **#74 nachgezogen:** Label-Karte des alten Laufs rekonstruiert (Namen zum Analysezeitpunkt:
Kai/Fabio/Fabio) und angewandt → **0 „Sprecher N" mehr in Summary und Todos**, Teilnehmerliste = die 20
echten Namen in Reihenfolge des ersten Auftretens. Rest: „Fabio" steht an 10 Stellen, davon einige
eigentlich Nico (die Stimm-ID hatte damals zwei Cluster „Fabio" genannt) — sauber nur per
„Analyse neu (nur KI)".
- **Dateien:** `server.js` (buildBasis liefert Labels, relabelAnalysis), `db.js`
(`speaker_labels`, `setSpeakerLabels`/`getSpeakerLabels`), `web/src/main.js` (Toast).
Bundle `index-TOCXxq47.js`.
## 2026-07-27 — Diarization v2 (Fenster-Clustering, gelernte Schwelle) + Live-Namensmarker
- **Problem:** #74 (33-min-Weekly, 22 Teilnehmer + ein Kind) automatisch neu analysiert → **44 Sprecher**,
dieselbe Stimme mehrfach als verschiedene Personen. Ursache (gemessen, nicht geraten): v1 bildete
EIN Zentroid pro sherpa-Cluster aus max. 3 Schnitten und verglich mit fester Kosinus-Schwelle auf
ROHEN Embeddings — unzentrierte TitaNet-Vektoren einer Aufnahme haben aber eine große gemeinsame
Komponente (Kreuz-Turn-Kosinus ≈ 0,4), damit ist keine Schwelle trennscharf. 51 Roh-Cluster → 44.
- **Fix — `diar.js` v2 (`.bak-v2clust`):** sherpa liefert nur noch Turn-GRENZEN
(`--min-duration-off=0`, threshold 0,2 — Labels verworfen). Danach: 3-s-Fenster (Hop 1,5 s, PCM-Slicing
ohne ffmpeg) → TitaNet-Embedding pro Fenster → **L2 / Aufnahme-Mittelwert abziehen / L2**
(Kanal-Kompensation: Kreuz-Kosinus ≈ 0, d' 3,5) → **Average-Linkage-AHC** Stufe A (fein 0,45) →
Weak-Fold (< min(20 s, 2 % Sprechzeit)) → Stufe B bis zur **pro Aufnahme gelernten Schwelle**
(2-Gauß-EM auf den Paar-Ähnlichkeiten, `mergeThreshold()`, Clamp 0,05–0,35) oder bis zur gepinnten
Anzahl. Turn-Label = dauergewichtete Mehrheit seiner Fenster. `DIAR_MODE=legacy` = alter Pfad.
- **Warum gelernte Schwelle:** fest 0,30 → #74 21 Sprecher (gut), #70 aber 9 (statt 4); fest 0,15 → #70 4,
#74 kollabiert auf 14. Die Verteilung ist pro Aufnahme verschieden (gleicher Sprecher 0,21–0,30 je nach
Audioqualität). Gelernt: #74 0,202 · #70 0,070 · #68 0,050.
- **Validierung (Labor + Produktion):** #74 44 → **20** · #70 (4 bekannte Sprecher) → **4** ·
#68 (2 Personen) → **2**. Modell-Benchmark auf #74 (1181 Fenster): TitaNet-large d' 3,75/197 s,
CAM++ 3,72/82 s, **TitaNet-small 3,54/57 s**, wespeaker-VoxCeleb-resnet34 2,43/185 s → durch die
Pipeline geschickt alle innerhalb eines Sprechers → TitaNet-small bleibt (schnell + alle gelernten
Voiceprints bleiben gültig). Voiceprints tragen jetzt die Spalte `model`.
- **NEU: Live-Namensmarker** (Wunsch des Nutzers) — während der Aufnahme den Namen der gerade sprechenden
Person eintippen (Kopfzeilen-Feld, Enter). Tabelle `markers` (t_ms, name, speaker, conf);
`POST/GET/DELETE /api/record/marker(s)` live, `POST /api/recordings/:id/markers` zum Nachtragen an der
Abspielposition, `POST /api/recordings/:id/apply-markers` zum Neu-Zuordnen ohne sherpa-Lauf.
Zuordnung `diar.resolveMarkers()`: asymmetrisches Fenster 25 s zurück / 8 s vorwärts (man tippt NACH
dem Hören), Turn der den Marker überdeckt gewinnt, `conf` high/mid/low. Zusätzlich **Supervision der
Trennung**: gleicher Name = must-link, verschiedene Namen = cannot-link in Stufe B; ein Name auf mehreren
Clustern → Cluster werden zusammengeführt. Benannte Sprecher werden automatisch als Voiceprint gelernt.
- **Re-Diarization löscht jetzt `speaker_names`** (`server.js`): die Cluster werden neu durchnummeriert,
alte Namen zeigten danach auf fremde Stimmen. Marker + Auto-ID füllen sofort neu.
- **Dateien:** `diar.js` (v2 + resolveMarkers), `server.js` (applyMarkers, Marker-Endpunkte,
Voiceprint-Modellbindung), `db.js` (`markers`-Tabelle, `voiceprints.model`), `recorder.js`
(Marker-Puffer während der Aufnahme), `spk.js` (`modelId()`, Modell-Doku), `web/src/main.js` +
`style.css` (Kopfzeilen-Eingabe, Marker-Chips, Marker-Liste im Detail). Backups `.bak-v2clust`,
`.bak-markers`. Bundle `index-q6bHhDgg.js`. Labor-Skripte (Segment-Dump, Fenster-Embeddings, Cluster-Grid, Schwellen-Fit) liegen auf dem Board
unter `/opt/callrec/lab/` und im Repo unter `app/lab/` — damit ist das Tuning reproduzierbar.
- **Nachtrag gleicher Tag — „Voice-Auto-Naming tot" (offen seit 2026-07-16) GELÖST:** TitaNet-ONNX bricht bei
langen Eingaben ab (reproduziert 180 s → `Non-zero status code … broadcast … 12288 by 17998`, 20/60 s ok).
`identifySpeakers()` embettete den LÄNGSTEN Lauf ungekürzt (auf #74 minutenlang) → Helfer stirbt beim
ersten Sprecher; da `spk.js` über eine Promise-Kette serialisiert und `.then()` auf einer rejected Promise
den Callback überspringt, schlugen ALLE weiteren Sprecher sofort mit „spk beendet" fehl. Fixes:
`ID_CUT_SEC = 25 s` in `identifySpeakers()`, Kette in `spk.js` + `tdChain` in `recorder.js` failure-isoliert,
und pro Name gewinnt nur der beste Kosinus (#74 hatte „Fabio" auf zwei Clustern). Verifiziert per
Testskript: 180-s-Schnitt scheitert, direkt danach liefert ein 20-s-Schnitt wieder ein Embedding.
- **GOTCHA (Betrieb):** zwei schwere Jobs parallel (Labor-sherpa + App-Analyse, deren `finally` den Takt
auf 2,25 GHz zurückstellt) haben die A76 auf **101,9 °C** getrieben — lüfterloses Board, das ist
Shutdown-Nähe. Schwere Jobs immer serialisieren, Cap 1,4–1,6 GHz.
## 2026-07-17 — Round-Robin-Meetings: Sektions-Pfad statt Whole-Pass ab 5 Sprechern (Recency-Bias-Fix)
- **Problem:** #74 (33-min-Weekly, 13 Sprecher, 31k Zeichen) lief knapp unter `WHOLE_MAX_CHARS` als
Whole-Pass → Summary enthielt fast nur die letzten Sprecher. 4B kann 15+ gleichwertige Themen in
einem ~10k-Token-Prompt nicht gewichten; Whole-Pass taugt nur für narrative Gespräche mit wenigen
Sprechern.
- **Fix (llm.js, `.bak-standup`):** `analyze()` routet labeled Transkripte mit ≥ 5 Sprechern
(`MANY_SPEAKERS`, `countSpeakers()`) immer in `analyzeLong` (Sektions-Konglomerat). Sektions-Pfad
auf Besprechungsnotizen-Niveau ausgebaut: `thema`-Überschrift pro Chunk, Pflicht zur Erwähnung
JEDER berichtenden Person, Smalltalk-Dämpfung (Privates max. Halbsatz), Todos nur beruflich mit
Verantwortlichem in Klammern, Überblick-Mikro-Call (`PROMPT_OVERVIEW`, Key-tolerant: Qwen schreibt
teils `"überblick"`), Summary-Cap 6 000 → 16 000 (alter Cap schnitt 10 Sektionen mitten im Satz ab).
- **Validierung:** 3 Iterationen per `reanalyze-llm` auf #74 — final alle 13 Sprecher + alle Themen
abgedeckt (Intro-Absatz, 10 Themen-Sektionen, 30 saubere Todos mit Verantwortlichen), kein
Recency-Bias. Temporärer `/api/debug/ask` fürs Overview-Prompt-Tuning wieder entfernt
(server.js unverändert).
## 2026-07-17 — GUI: Aufnahme-Tab gestrichen, Record-Button in der Kopfzeile + Stille-MP3-Fix
- Der Reiter "Aufnahme" ist weg: Quelle (CallRecMix), HFP-Codec (auto) und Sprecherzahl (auto) waren
eh die Defaults. Aufnahme-Knopf (roter Kreis) + Laufzeit sitzen jetzt MITTIG in der Kopfzeile
zwischen Logo und Tabs; beim Aufnehmen pulsiert er rot. Start legt SOFORT ein rotes
"Aufnahme laeuft..."-Kaestchen mit Live-Timer ganz oben in der Liste an; Stop erzeugt daraus die
echte Zeile (transcribing) und oeffnet sie rechts. Standard-Tab ist jetzt "Aufnahmen".
- **recorder.js (`.bak-silentmp3`):** lame crashte auf komplett stiller Aufnahme
(`psymodel.c calc_energy: el >= 0` — seit dem Mic-Gate real: niemand sprach = Null-Samples,
loudnorm-Kette triggert die Assertion) -> Fallback-Encode ohne Filter statt Stop-Fehler.
E2E getestet (3-s-Stille-Aufnahme: Stop ok, Zeile erstellt, transkribiert, wieder geloescht).
Bundle `index-UPMXRPJp.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Scrollbalken im Logo-Kupfer
Alle Scrollbalken (Liste, Transkript-Panel, Sprechblase, Seite) jetzt im Akzent-Kupfer:
Firefox via scrollbar-color, Chromium/WebKit via ::-webkit-scrollbar-* (10 px, runder Daumen,
transparente Schiene). Bundle `index-U7lT-ig5.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Listenbreite per Splitter ziehbar
Zwischen Liste und Detail sitzt jetzt ein 6-px-Splitter (Hover/Ziehen = Kupfer-Schimmer,
col-resize-Cursor): Liste zwischen 340 px (alte Festbreite = Minimum) und 680 px (Maximum = doppelt)
frei ziehbar, Breite persistiert in localStorage['aime-list-width']. Auf schmalen Screens (gestapelt)
ausgeblendet. Playwright-getestet (Clamp 340/680 + Persistenz). Bundle `index-BbmdfFEI.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Kupfer-Zaehler, Favicon, Tab-Reihenfolge
Tages-Zaehler in der Liste jetzt im Logo-Kupfer (accent-soft-Pille); Wellenform-Logo als Favicon
(SVG-data-URI in index.html, Browser-Tab); Tab-Reihenfolge neu: Aufnahme, Aufnahmen, Stimmen,
Glossar, Bluetooth (Bluetooth ans Ende). Bundle `index-Bt2IsJIF.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Liste startet mit nur dem neuesten Tag geoeffnet
Beim Betreten des Aufnahmen-Tabs ist nur noch die aktuellste Tagesgruppe aufgeklappt, alle aelteren
sind eingeklappt (Zaehler-Badge zeigt die Anzahl). Manuelles Auf-/Zuklappen bleibt bis zum naechsten
Tab-Wechsel erhalten (state.resetCollapse-Flag, angewandt beim ersten Listen-Build).
Bundle `index-C_-UUeU5.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Transkript/Am-Tisch-Panel ebenfalls verschiebbar (zwei Drop-Spalten)
Alle Bloecke — Zusammenfassung, ToDos UND das Transkript-/Tisch-Panel — sind jetzt per Drag & Drop
frei anordenbar, auch SPALTENUEBERGREIFEND: zwei Drop-Zonen (links 54 % / rechts 46 %), Layout
persistiert als localStorage['aime-detail-layout'] {main:[...], side:[...]} (altes
aime-detail-order wird migriert). Eine leere Spalte kollabiert zu einem schmalen gestrichelten
Streifen und bleibt Drop-Ziel (JS-Klasse .empty — :empty scheitert an Template-Whitespace).
Bundle `index-B1y2-Z_b.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Sprecher-Modul entfernt, Umbenennen direkt am Verlauf
Das separate "Sprecher"-Modul war redundant zu den Spur-Labels. Jetzt: Klick auf einen Namen links
im Sprecher-Verlauf oeffnet ein Popover (Name aendern + "als Stimme lernen" + Speichern) — gleiche
API wie vorher (POST /speaker). Klick-Seek in den Spuren zuendet nur noch IN einer Spur, nicht mehr
auf der Label-Spalte. Bundle `index-Bj1pQQtk.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Blasen-Oeffnung zeigt exakt auf den Sprecher
Bei mehreren Sprechern je Tischkante (5-/6-Sitz-Layouts) zeigte der Schwanz nur auf die Kantenmitte.
Jetzt wird die Sitz-x-Position in Blasen-Koordinaten umgerechnet (CSS-Variable --ax, BUBBLE_W in
main.js synchron zur CSS-Breite) — die Oeffnung wandert entlang der Ober-/Unterkante exakt zum
Sprechenden; bottomleft/bottomright-Sonderklassen entfallen. Bundle `index-FKbNFs-A.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Tisch-Blase fix, Oeffnung wandert zum Sprecher
Feinschliff nach User-Feedback: Die Sprechblase liegt wieder FEST auf dem Tisch (54 % Breite),
nur ihr Schwanz/die Oeffnung springt per arrow-Klasse zum jeweils Sprechenden; Rand-/Namensfarbe
wechseln weich mit (border-color-Transition). Wort-Highlight, internes Mitscrollen und Klick-Seek
bleiben. Bundle `index-CpZJOt3u.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Sprechblase am Sprecher mit Wort-Highlight + Mitscrollen
Tisch-Ansicht verfeinert: Die Blase haengt jetzt klassisch am MUND des Sprechers (dynamisch zwischen
Sitz und Tischmitte positioniert, Schwanz zeigt zum Kopf) statt zentral auf dem Tisch. Inhalt = der
komplette Redebeitrag als einzelne Wort-Spans: aktives Wort wird synchron zum Audio gehighlightet
(wie im Transkript), die Blase scrollt intern mit (innere .tb-scroll-Huelle, damit der Pfeil nicht
mitscrollt), Klick auf ein Wort springt im Audio dorthin. Bundle `index-BK0gpRp9.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Konferenztisch-Ansicht (Umschalter neben "Analyse neu")
Neuer Umschalt-Button (Icon: drei Personen am Tisch <-> Textblatt) in der Status-Zeile: ersetzt das
Transkript rechts durch eine animierte Szene — Sprecher als Figuren in ihren Spurfarben um einen
abgerundeten Tisch, Sprechblase AUF dem Tisch (Rand/Name in Sprecherfarbe, Pfeil zeigt zum Sprecher,
Text = aktueller Redebeitrag), alle anderen Personen drehen die Pupillen zum Sprechenden, dessen Mund
animiert beim Reden (reduced-motion respektiert). Sitzordnungen fuer 1-6 Teilnehmer vordefiniert.
Wahl bleibt in localStorage['aime-side-view']. Bundle `index-DXTNo40e.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Aufnahmen-Tab nutzt die volle Fensterbreite
`#app.wide` war auf 1180 px gedeckelt — auf breiten Monitoren blieb rechts/links viel Leerraum und
die Zusammenfassung wurde unnötig schmal/lang. Deckel entfernt (max-width: none, Padding 28 px);
die Liste bleibt 340 px fix, das Detail bekommt den Rest. Bundle `index-RpsXFTh8.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Live-Text-Box entfernt
Die Box rechts neben den Sprecher-Spuren (aktueller Redebeitrag) flog auf User-Wunsch raus —
redundant zum mitscrollenden Transkript daneben. Spuren nutzen jetzt die volle Breite.
Bundle `index-BiCA5LX5.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Sprecher-Verlauf als Vollbreiten-Streifen unter dem Player
Der Sprecher-Verlauf (Spuren + Live-Text) sitzt jetzt fix unter der Audio-Laufleiste und zieht sich
ueber BEIDE Spalten (oberhalb von Zusammenfassung und Transkript); aus den Drag&Drop-Modulen entfernt.
Lanes ~2/3, Live-Box ~1/3 Breite. Bundle `index-COpkdtd3.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Transkript als eigene Scroll-Spalte
Transkript (+ Dialog) aus den Drag&Drop-Modulen herausgelöst: eigene, sticky Spalte rechts neben
Zusammenfassung/Verlauf/ToDos/Sprecher, Höhe auf Viewport begrenzt, scrollt INTERN durch und folgt
dem aktiven Wort im Panel (statt die Seite zu ziehen). Unter 1100 px stapeln die Spalten
(Transkript max. 60 vh). Bundle `index-DQmY8pnQ.js`.
## 2026-07-17 — GUI: Sprecher-Verlauf-Visualisierung + Drag&Drop-Module
Detail-Ansicht ist jetzt modular: fester Kopf (Titel, Player, Status), darunter Blöcke
**Zusammenfassung / Sprecher-Verlauf / ToDos / Sprecher / Transkript** — jeder Block hat einen
Grip-Header (⠿) und lässt sich per Drag & Drop umsortieren; die Reihenfolge liegt in
`localStorage['aime-detail-order']` und gilt für alle Aufnahmen.
**Sprecher-Verlauf** (neu): pro Sprecher eine farbige Spur (sp0–sp3) übereinander mit
Redeabschnitts-Blöcken (Wörter mit ≤ 1,2 s Lücke zusammengefasst), Kupfer-Playhead wandert beim
Abspielen mit, die Spur des gerade Sprechenden leuchtet (Label fett, Punkt pulsiert; respektiert
`prefers-reduced-motion`), Klick in die Spuren springt an die Stelle. Rechts daneben die **Live-Box**:
zeigt Sprecher + Text des aktuellen Redebeitrags. Per Playwright-Screenshots verifiziert
(beide Themes, Playback mit aktiver Spur). Bundle `index-WaE171bv.js`.
## 2026-07-17 — GUI: „Weggezogen"-Bug gefixt + Redesign mit Dark/Light-Switch (`.bak-theme`)
- **Bug:** lief beim ausgewählten Eintrag eine Analyse, feuerte ein 5-s-Timer `openRecording(alteId)` als
**stale closure** — auch nachdem der Nutzer längst eine andere Aufnahme hörte → riss ihn zurück und
stoppte den Player. Fix: Poll bricht bei Auswahl-/Tab-Wechsel ab, prüft während der Analyse NUR den
Status (kein DOM-Rebuild) und baut das Detail genau EINMAL neu, wenn die Ergebnisse da sind — inkl.
Wiederherstellung von Player-Position und Play-Zustand.
- **Redesign:** Themes über CSS-Variablen (`data-theme` auf `<html>`, vor First-Paint aus localStorage/
OS-Einstellung, Toggle ☀️/🌙 im Header). Dunkel = neutrales Anthrazit, Hell = warmes Papier; Akzent =
Kupfer (#e8804c/#c05f2d — Rot bleibt der Aufnahme vorbehalten), Wortmarke mit Wellenform-Glyph,
Pill-Tabs, weichere Karten, sichtbarer Tastatur-Fokus, `prefers-reduced-motion` respektiert.
Sprecherfarben (sp0–sp3) als Variablen mit hell/dunkel abgestimmten Werten.
- Bundle `index-C2xK4eql.js` / `index-ClT74fBX.css`. Dateien: `web/index.html`, `web/src/main.js`,
`web/src/style.css` (Backups `.bak-theme`).
## 2026-07-17 — Hall auf der Gegenseite + verschmolzene Sprecher: Mikro→Mix jetzt GEGATET (`.bak-gatedmix`)
User: Gegenseite klingt „wie in einem schallenden Raum", Diarization macht aus zwei entfernten Personen
eine. **Diagnose per Cepstral-Analyse** auf #71: Gegenseiten-Segment hat einen felsenstabilen Peak bei
**79–80 ms** (22/26 Frames) = deterministische verzögerte Kopie; User-Segment sauber. Ursache: der direkte
`cr_mic2mix`-Loopback (immer offen) legte die Gegenseite doppelt in den Mix — digital (`cr_pc2mix`) UND als
Kopfhörermuschel-Bleed durchs Mikro (~80 ms Latenz). Der Hall verschmiert zusätzlich die TitaNet-Embeddings
→ zwei Remote-Stimmen (gleicher Kanal + gleicher „Raum") rücken über die 0,5-Kosinus-Schwelle zusammen.
- **Fix** (`aime-usb-audio-setup.sh`): direkter `cr_mic2mix`-Loopback ENTFERNT; stattdessen
`pw-link micgate.out → callmix` — dieselbe Gate-Auskopplung wie beim Teams-Selbstecho-/iPhone-Uplink-Fix.
In Sprechpausen des Nutzers ist das Mikro komplett aus der Aufnahme. Fallback ohne Gate = alter Loopback.
- Verifiziert strukturell (`pw-link -l`: callmix ← cr_pc2mix + micgate.out, kein HSMIC-Direktpfad) und
funktional (4 s callrec_mix bei Stille = RMS 0/Peak 0). **Echter Call steht noch aus.**
- **Nebenbei entdeckt:** OOM-Ereignis 17:47 (die fünf 60-s-READY-Timeout-Retries beim ersten Qwen3-Start
luden je 5,3 GB, NPU-Speicher der gekillten Loads wurde nicht schnell genug frei) riss mariadb, callrec
UND pipewire weg — Audio-Topologie war seitdem TOT. Mit dem 180-s-Timeout (Changelog unten) behoben;
Topologie neu aufgebaut. Lehre: nach OOM immer `pw-link -l` prüfen.
## 2026-07-16 — Glossar: Einträge bearbeitbar (`.bak-gedit`)
User-Wunsch: gespeicherte Glossar-Begriffe nachträglich ändern. Neu: `PUT /api/glossary/:id`
(`db.updateGlossary`), GUI-Stift-Button je Eintrag lädt Begriff+Soundalikes ins Formular
(Titel „… bearbeiten", Speichern/Abbrechen), Update statt Neuanlage. Bundle `index-NRK6cGUI.js`.
API-verifiziert (POST→PUT→DELETE). Dateien: `server.js`, `db.js`, `web/src/main.js`.
## 2026-07-16 — rkllm vor Diar/Identify freigeben (TitaNet-OOM) + #71 validiert
- **Bug:** residenter rkllm (5,9 GB) ließ den TitaNet-spk-embed-Helper OOM-sterben („spk beendet" pro
Cluster) → Konsolidierung bekam NULL Centroids → #71 bekam still **48 Roh-Sprecher**. Fix (`server.js`):
`llm.stopServer()` am Anfang von `rediarize()` UND `analyzeRecording()` (Reload ~96 s, egal bei 15-min-Analysen).
- **#71 E2E danach:** Diar 48 → **2 Sprecher** (5 schwache gefoldet), Qwen3-Whole-Pass auf 31,3k Zeichen →
„Steuergestaltung für wachsendes Unternehmen" mit konkreten Zahlen (30 MA, 3 Mio Umsatz, 15-20 %-Ziel,
Kick-off Hamburg, Termin 23.) — alter Titel war generisch, alte Sprecherzahl 28.
- **OFFEN:** `identify … spk beendet` schlägt auch MIT freiem RAM fehl → Voice-Auto-Naming (Voiceprints)
aktuell tot; Teilnehmer erscheinen als „Sprecher N". Separater Bug, noch zu untersuchen (spk.js/Helper).
## 2026-07-16 — ✅ LLM → **Qwen3-4B-Instruct-2507** (Nacht; Gemma-Rollback vorhanden)
Auf User-Wunsch Qwen3-4B selbst konvertiert und im A/B gegen Gemma getestet — **3/3 Prompts klar besser**,
produktiv geschaltet und E2E validiert.
- **Konvertierung:** wiederverwendetes Kit (`rkllm-convert:1.3.0`-Docker neu gebaut), HF `Qwen/Qwen3-4B-Instruct-2507`
(7,6 GB bf16) → `w8a8_g128`/grq, max_context 16384, auf RTX 3090 in ~35 min → 5,3 GB `.rkllm`, pscp aufs Board.
- **A/B (gleiche Prompts wie Gemma-Tests):** Chunk 1 (Com4Tec-Story) in 140 s mit ALLEN Nuancen (50 %-Kappa,
kein Body Leasing, Perinko/Icon); Auto-Chunk 91 s inkl. Detail-Korrektur „Michael Wagner, nicht Fabienne";
**Whole-Pass 21,8k Zeichen in 691 s fehlerfrei gewichtet** — exakt der Fall, in dem Gemma englisch schwafelte
bzw. nur das Ende zusammenfasste. Qwen3 = ChatML-Template statt Gemma-Turns (`rkllm_server.cpp`).
- **Produktiv-Swap:** Drop-in `RKLLM_MODEL=qwen3-4b-w8a8g128-16k.rkllm`, prod `rkllm_server` mit ChatML neu
gebaut (Rollback: `.bak-gemmatmpl` + Drop-in zurückstellen), `WHOLE_MAX_CHARS` 20 000 → **32 000** (bis ~35-min-
Aufnahmen Single-Pass; Sektions-Konglomerat bleibt für längere). **GOTCHA:** Qwen3 lädt ~96 s → llm.js
READY-Timeout 60 s → 180 s (sonst Endlos-Retry-Schleife, real passiert).
- **E2E validiert:** #70 Whole-Pass 15,4 min → „Neue Kontakte und Stellenangebote", Auto raus, Comfort Tech/
Adem Marlock/Nico-Profil-Todo konkret; #68 Kurzclip (analyzeSingle+ChatML) 22,2 min inkl. Queue → sauber.
- Damit ist die 4B-Synthese-Decke aus dem Sektions-Konglomerat-Eintrag (unten) für ≤ 32k Zeichen GESCHLOSSEN;
das Konglomerat bleibt als >32k-Pfad und Fallback.
## 2026-07-16 — A/B-Test Qwen2.5-3B vs Gemma-3-4B im neuen Chunk-Pfad: Gemma bleibt
Auf User-Wunsch das noch vorhandene `qwen2.5-3b.rkllm` gegen die neuen 4,2k-Chunk-Prompts getestet
(Test-Binary mit ctx 4096 in /tmp, direkt übers Stdin-Protokoll — kein App-Umbau). Ergebnis: **3 von 3
Outputs unbrauchbar** (Feldbeschreibungs-Echo ohne Inhalt; Abbruch nach ~100 Zeichen mitten im Satz;
Struktur-Müll mit der Feldbeschreibung als JSON-Key) — Gemma lieferte im selben Job 8/8 verwertbare
Sektionen. Dazu prinzipiell: Qwen2.5 hat fix 4096 Kontext → der validierte Whole-Pass (≤ 20k Zeichen)
wäre unmöglich. Testartefakte entfernt. Offene Alternative (ungetestet, ~½ Tag): Qwen3-4B neu konvertieren.
## 2026-07-16 — Sektions-Konglomerat statt LLM-Reduce (Abend, `.bak-sectionsum`)
Auftrag: Lang-Transkript-Summary (> 20k Zeichen) inhaltlich retten. Prompt-Lab auf #70 mit temporärem
`/api/debug/ask`-Endpoint (nach Abschluss wieder entfernt), ~15 Reduce-/Chunk-Varianten in je ~2 min
statt 9-min-Vollanalysen.
- **Befund 1: Chunk-Größe ist der Fidelity-Hebel.** 8k-Chunks → generisches namenloses Blabla; 4k-Chunks →
geerdete Summaries mit echten Eigennamen (Com4Tec, René, Tobi+Niklas, 20 Bewerbungen). `CHUNK_CHARS` 8000 → **4200**.
- **Befund 2: Cross-Section-Synthese unmöglich auf Gemma-3-4B.** Jede LLM-Reduce-Variante (Gewichtungsregeln,
Abschnitts-Labels, Themen-Tabellen) → Regeln ignoriert, Namen durch Rollen ersetzt, Dubletten, Loops.
**LLM-Reduce abgeschafft.**
- **Neue `analyzeLong`-Pipeline** (`llm.js`): 4,2k-Chunks sequenziell mit **Rolling Context** (1-Satz-
Kurzfassungen der Vorgänger → erkennt geänderte Entscheidungen: „jetzt X, vorher Y") + **eigennamen-
Extraktionsfeld**; Echo-Guard (Feldbeschreibungs-Echo ist INHALTS-abhängig reproduzierbar → bis 3 Versuche
mit variiertem Prompt: ohne Kontext, ohne Hint) + Feld-Salvage per Regex + Prosa-Rettung (≥ 60 Zeichen);
**Titel-Mikro-Call** ohne letzten Abschnitt (Smalltalk-Filter); **Konglomerat baut Code**: „Gesprächsverlauf
in n Teilen — genannte Namen: …" + „Teil i/n: …" chronologisch. Kap. 05 (Mermaid + Marotten aktualisiert).
- **E2E #70 (3 Läufe):** Titel ohne Auto-Smalltalk ✅, alle Abschnitte mit echten Namen ✅, Auto nur noch in
Teil 7 ✅, 12-14 min für 26-min-Aufnahme. Restgrenze: Abschnitts-Summaries variieren pro Lauf in Schärfe
(Sampling), keine thematische Verdichtung ÜBER Abschnitte (4B-Decke). ≤ 20k Zeichen weiter Whole-Pass.
## 2026-07-16 — #70-Debug: Phantom-Sprecher, Summary-Fehlgewichtung, Thermal-Leck (Nachmittag)
Auslöser: Aufnahme #70 (26 min, 4 Personen) — 7 Sprecher erkannt, Titel/Summary aus Randthemen
(Auto-Smalltalk der letzten 3 min statt Recruiting-Hauptteil). 9 Analyse-Iterationen auf #70.
- **Diarization Stufe 3 „Weak-Fold"** (`diar.js`, `.bak-weakfold`): finale Sprecher < `DIAR_MIN_TOTAL_SEC`
(20 s, Segment-Zeiten!) werden in den akustisch nächsten starken Sprecher gefaltet — ein einzelner
≥ 3-s-Streu-Cluster konnte vorher einen Phantom-Anchor eröffnen (#70: 3 Phantome mit 2,5–4,8 s).
10 s reichte NICHT (9,2-s-Phantom kam durch). **Verifiziert: #70 konstant 50 Roh-Cluster → exakt 4.** Kap. 04.
- **Whole-Pass-Grenze = Modellgrenze bewiesen** (Runden 2–5): rkllm-Runtime-Kontext 8192 → **12288**
(`rkllm_server.cpp`, `.bak-ctx12k`, Rebuild) und `WHOLE_MAX_CHARS` testweise 32k → Gemma-3-4B kippt
> ~6k Input-Token reproduzierbar: englisches Geplauder statt Analyse, Recency-Bias (fasst nur das
Gesprächsende zusammen), JSON-Zerfall (typografische Quotes, Wiederholungsschleifen). `WHOLE_MAX_CHARS`
zurück auf **20 000** (dort validiert gut); ctx 12288 bleibt (Headroom). Kap. 05 neuer Abschnitt.
- **Robustheit `llm.js`** (`.bak-ctx12k`): End-Instruktion nach dem Transkript (ohne Platzhalter-Skelett —
Gemma kopiert `...` wörtlich!); JSON-Repair-Call (repariert kaputten Output OHNE das große Transkript);
Sanity-Check (Zusammenfassung ≥ 20 Zeichen) → sonst Chunk-Fallback statt Hard-Error; `extractJson()`
repariert typografische Anführungszeichen + trailing commas; **1 Retry pro Chunk** (Parse = Sampling-
Münzwurf: 3/3 ok vs 1/3 im nächsten Lauf; Retry live bestätigt); Reduce-Input mit „Abschnitt i von n"-
Labels + Gewichtungsregeln (Hauptthema = mehrere Abschnitte; Nur-letzter-Abschnitt = Smalltalk).
- **Regression bestätigt: Chunk-Prompt MUSS minimal bleiben** — eine zusätzliche Anweisungszeile
(Namen/Firmen/Zusagen) kippte 2/3 Chunks in Prosa (Runde 6). Zurückgebaut.
- **Thermal-Leck geschlossen** (`server.js`, `.bak-anacap`): `analyzeRecording()` lief als einziger
schwerer Pfad OHNE A76-Takt-Cap → 95–97 °C bei langer Gemma-Generierung (lüfterlos!). Jetzt Cap wie
`transcribeWav`/`rediarize`. Kap. 03/05.
- **Ehrliches Ergebnis #70:** Sprecher exakt 4 ✅, Analyse crashfrei in ~9 min ✅, Summary führt jetzt mit
Recruiting, ABER Auto-Smalltalk bleibt in Titel/Kernpunkten und konkrete Namen (Com4Tec, Kandidaten)
fehlen — **Qualitätsdecke des 4B-Modells im Chunk-Pfad (> 20k Zeichen)**. Aufnahmen ≤ ~23 min laufen
über den validierten Whole-Pass.
## 2026-07-16
- **Codebase ins Repo aufgenommen:** `app/` = Spiegel von `/opt/callrec` (Backend, Frontend-Quellen, Inferenz-Python, Skripte, `rkllm_server.cpp`), `system/` = systemd-Units + WirePlumber/PipeWire-Drop-ins + sudoers. Modelle/Binaries/Aufnahmen bewusst außen vor (`.gitignore`).
- **Projekt umbenannt in „Aime“** (vormals CallRec, wie der BT-Name des Boards): Gitea-Repo → `sascha/Aime`,
Web-GUI-Titel/Header → „Aime“ (Bundle `index-CuWeUh1j.js`, Backups `index.html.bak-aime`/`main.js.bak-aime`),
Doku rebranded. Technische Bezeichner auf dem Board bleiben `callrec*` (Stabilität).
- **Doku-Repo angelegt** (dieses Repo). Ab jetzt verbindliche Ablage inkl. Diagrammen.
## 2026-07-15/16 — Strukturierte Analyse + Teilnehmer-Fix (`.bak-structsum`)
- Teilnehmer kommen aus der **Diarization** statt vom LLM (das listete alle *erwähnten* Namen → 11 statt 3 bei #69).
- Summary strukturiert: Überblick + „Kernpunkte“ + „Entscheidungen“ als Bullets (`composeSummary`, CSS `pre-line`).
- Chunk-Salvage-JSON-Leak gefixt; Reduce-Input gekappt + Retry; `cleanList` filtert `null`/`[object Object]`/Objekt-Todos.
- Referenz #69 (71,6 min): Analyse ~20 min, Ergebnis sauber. Bundle `index-B2dSaBty.js`.
## 2026-07-15 — LLM-Wechsel auf Gemma-3-4B + Marker-Fix
- Qwen2.5-3B → **Gemma-3-4B-it** (`gemma3-4b-w8a8g128-16k.rkllm`, grouped w8a8; plain w8a8 kaputt, w4a16 nicht unterstützt).
- rkllm-Runtime 1.2.1 → **1.3.0**. `analyzeWhole` (≤ 20k Zeichen) ersetzt Map-Reduce im Mittelbereich.
- Qualität ≈ Gemini, ~3× langsamer. Wort-Highlight-Marker lief ~1 Wort voraus → SYNC_MS=250 (`index-CLero27-.js`).
## 2026-07-14 — Kurzclip-Beschleunigung + Analyse-Timer
- Clips ≤ 30 s über warmen CPU-Whisper-Daemon ohne rkllm-Swap: 10-s-Clip 120 s → **53 s** (`.bak-shortdaemon`).
- GUI zeigt Analysezeit live (`analysis_ms`/`analysis_started_at`, `.bak-anatimer`).
## 2026-07-13 — Diarization stabil + NPU-Meilenstein 2 + iPhone-Repair
- **Greedy-Anchor-Merge** ersetzt Union-Find: derselbe Call ergab vorher 2/3/7 Sprecher, jetzt konstant 27→3 (`.bak-anchor`).
- **Meilenstein 2:** Whisper-turbo-Encoder auf NPU produktiv — RTF 1,51 → 0,61, Temp 90 °C → 59 °C; batched (batch=8) → RTF 0,389.
- iPhone neu gekoppelt, `Trusted=yes` gesetzt (fehlte → keine HFP-Nodes → #58 ohne Gegenseite).
## 2026-07-09 — Meilenstein-1-Snapshot, Auto-Diarization, Glossar, Whisper-Kalibrierung
- Snapshot `/opt/callrec/milestones/m1-20260709/` (Rollback-Punkt).
- Auto-Diarization: 2-stufige Konsolidierung (17→2 verifiziert), `reanalyze` re-diarisiert immer (0=auto / >0=gepinnt).
- **Glossar Phase 1:** deterministische Ganzwort-Ersetzung + LLM-Hinweis, GUI-Tab, „Aime“ geseedet.
- Whisper-Kalibrierung: medium beam1 optimal (11,3 % WER vs large-v3); `--initial-prompt` mit Termliste = Echo-Loop (tabu).
- 46-min-E2E über Nacht sauber (Long-Rec-Fixes produktionsvalidiert).
## 2026-07-08 — Echo-Fix, Thermal-Crashes, Whisper medium, Sprecher-Lernen, Long-Rec-Analyse
- **Selbst-Echo der Gegenseite gelöst:** LADSPA-Noise-Gate `micgate` im Mikro→PC-Pfad (Thr −45 dB, Mic-HW niedrig); AEC verworfen. Reboot-verifiziert.
- **Thermal-Schutzabschaltungen gefixt:** A76-Cap 1,6 GHz über die ganze `transcribeWav` (Whisper+Diar), SIGSTOP-Guard >90 °C; crash-sicheres asynchrones Speichern (`stopAndSave` persistiert vor Transkription); `/retranscribe` für hängende Zeilen.
- Whisper small → **medium** (Hörfehler).
- **Sprecher-Umbenennen + Stimm-Lernen** (Voiceprint-Zentroide) + Leertaste Play/Pause.
- Lange Aufnahmen (> 20 min) analysierbar: Chunked Map-Reduce gegen 4096-Token-Limit; Diar-Timeout skaliert mit Dauer; Lösch-Confirm.
## 2026-07-07 — MEILENSTEIN 1: USB-Headset-Pfad komplett
- Logi H390 ersetzt toten ES8323-Mikrofonpfad; callmix + 4 Loopbacks + `callrec_mix`-Remap; Volume-Bridge; Inline-Tasten.
- Kaltstart-verifiziert. Clip-sicheres Gain-Staging (PC→Mix 60 %) — Übersteuerung hatte Diarization zerstört (14 Sprecher, #41).
- Re-Diarization mit fester Sprecherzahl (`numSpeakers`), #41 14→2 verifiziert.
- LLM-Fixes: Phantom-Todo (Prompt-Beispiel-Echo) entfernt, KV-Cache-Clear, leere Todos → `[]`.
## 2026-07-06
- ES8323-3,5mm-Mikro als defekt diagnostiziert (Verstärkung fest −42,14 dB) → Entscheidung für USB-Headset.
## 2026-07-05 — „Helikopter“-Debugging (Referenz)
- ES8323 S16-Modus = Treiberbug (S24 nutzen); PipeWire/alsaloop-Capture des ES8323 injizierte ~13 Klicks/s,
arecord nicht; Windows-Shared-Mode-AGC = separates 20-Hz-Pumpen (exklusiv sauber).
- Sauberer Fallback damals: dual native-clock arecord. Durch Headset-Pfad obsolet.
## Früher
- iPhone-BT-HFP-Pfad aufgebaut (Rollen-Drop-in, frischer Pair, Echo-Fix Uplink←micgate, Route-Watcher) — Details Kap. 06.
- BT-Buds No-Bonding-Quirk: LinkKey manuell persistiert (Referenz, Dongle entfernt).