Neuer Menuepunkt ueber den Opportunities, mit dem Unterpunkt "Archiv". Die Liste traegt genau die Spalten, die beim Durchgehen zaehlen: Datum, Von, Anbieter, Kanal, Projekttitel, Berater, ein Knopf fuer die Uebernahme und die Symbole fuer Bearbeiten und Loeschen. Eingabe steht ueber der Liste und ist bewusst kein Dialog - Projekte kommen in Serie herein. Nach dem Eintragen bleiben Datum, Anbieter, Kanal und Berater stehen, damit drei Projekte aus einer Mail nicht dreimal dieselben Angaben kosten. Von, Anbieter und Berater schlagen frueher benutzte Werte vor. Was in der Liste keine Spalte hat, aber in der Opportunity vorkommt (Endkunde, Beschreibung, Tagessatz, Laufzeit, Projektpreis, Zeitraum, naechster Schritt, Notizen), klappt darunter auf. Eingang, Archiv und Loeschung ergeben sich aus dem Funddatum - 14 bzw. 90 Tage - und aus converted_at. Es gibt keine Zustandsspalte, die ein Job pflegen muesste und die von der Wirklichkeit abweichen kann. Der Loeschlauf raeumt beim Abruf der Liste, hoechstens einmal pro Stunde; die Abfragen filtern Faelliges ohnehin heraus. Die Uebernahme legt Opportunity und Merker in einer Transaktion an. Anbieter, Von, Kanal, Berater und Link haben in der Opportunity kein Feld und wandern als Herkunftsvermerk in die Notizen. Der Titel wird nur dann zum Link, wenn eine http(s)-Adresse hinterlegt ist: "hays.de/projekt/1" ergaenzt das Backend zu https://, und die Anzeige laesst nichts anderes durch als http und https. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
4.3 KiB
01 Architektur
Bausteine
Drei Teile, keiner davon spricht direkt mit einem anderen ausser über HTTP bzw. SQL:
| Teil | Technik | Wo |
|---|---|---|
| Frontend | React 19, TypeScript, Tailwind 4, Vite | statisches Build in /var/www/perinco_CRM/dist |
| Backend | Express 4, mysql2 (CRM), Sequelize (Scanner) | /var/www/perinco_CRM/server, 127.0.0.1:5006 |
| Datenbank | MariaDB 10.11 | perinco_CRM und perinco_scanner |
Der Browser spricht nie direkt mit MariaDB - deshalb überhaupt ein Backend.
Das Backend bindet ausschließlich auf 127.0.0.1 und ist von außen nur über
den Apache-Reverse-Proxy erreichbar.
Topologie
flowchart LR
U(("Browser")) -->|"HTTPS"| A["Apache :443<br/>pcrm.perinco.de"]
A -->|"/"| D["dist/<br/>SPA, FallbackResource"]
A -->|"/api"| E["Express :5006"]
E --> C[("perinco_CRM")]
E --> S[("perinco_scanner")]
U2(("Browser")) -->|"HTTPS"| A2["Apache :443<br/>scanner.perinco.de"]
A2 -->|"/api, /uploads, /health"| E2["alte Scanner-App :5005"]
E2 --> S2[("project_scanner")]
classDef alt fill:#f7f7f7,stroke:#9a9a9a,stroke-dasharray: 4 3
class U2,A2,E2,S2 alt
Der Scanner im CRM hängt unter /api/scanner und braucht damit keine eigene
Apache-Regel: alles läuft über den bestehenden /api-Proxy. Dasselbe gilt für
die Postfachanbindung unter /api/mail (siehe
11 Postfachanbindung).
Ausgehende Verbindungen
Das Backend spricht von sich aus mit drei fremden Diensten. Alle drei sind optional - fehlen die Zugangsdaten, läuft die Anwendung ohne den jeweiligen Teil weiter.
| Ziel | Wofür | Ausgelöst von |
|---|---|---|
| Projektbörsen | Scraping der Projektangebote | Scanner-Scheduler |
api.openai.com |
Bewertung Lebenslauf gegen Projekt | Scanner-Pipeline |
login.microsoftonline.com, graph.microsoft.com |
Postfach crm@perinco.de lesen |
Mail-Scheduler |
Die Postfachanbindung schickt keine Mailinhalte an Dritte: Kontaktdaten werden auf dem Server aus Graph-Feldern und Signaturen gelesen, ohne Sprachmodell.
Anfrageweg mit Anmeldung
sequenceDiagram
actor B as Browser
participant A as Apache
participant E as Express
participant M as MariaDB
B->>A: POST /api/auth/login
A->>E: weiterleiten
E->>M: SELECT crm_users WHERE username
M-->>E: Zeile mit bcrypt-Hash
E->>E: bcrypt.compare
E-->>B: { token (JWT, 12 h), user }
Note over B: Token im localStorage
B->>A: GET /api/scanner/matches<br/>Authorization: Bearer ...
A->>E: weiterleiten
E->>E: requireAuth: JWT pruefen
E->>M: SELECT crm_users WHERE id (ist der noch aktiv?)
E->>M: SELECT matches JOIN agents, projects
M-->>E: Treffer
E-->>B: JSON
Bei 401 löscht das Frontend das Token und springt zurück auf den
Anmeldeschirm (setUnauthorizedHandler in src/lib/api.ts). Das Token wird bei
jeder Anfrage neu gegen die Datenbank geprüft - ein deaktivierter Benutzer ist
sofort draußen, ohne auf den Ablauf des Tokens zu warten.
Rollen
flowchart TD
L["Anmeldung"] --> R{"Rolle"}
R -->|admin| A["Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Nutzerverwaltung, Mein Konto, Postfach, Scanner, Whisper"]
R -->|user| U["Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Mein Konto, Whisper"]
Bei den Mails darf jede Rolle lesen und zuordnen - crm@perinco.de ist ein
gemeinsames Vertriebspostfach. Einrichten, Verbindungstest und manueller Abgleich
sind Administratoren vorbehalten.
Die Rollenprüfung sitzt doppelt: das Menü blendet aus, was nicht erlaubt
ist, und das Backend weist Zugriffe zusätzlich mit 403 ab (requireAdmin).
Ausnahme ist GET /api/users/directory - die Benutzerliste brauchen alle Rollen
für Netzwerkdiagramm, Zuständigkeiten, @-Mentions, Teilnehmerauswahl und
Terminfarben. Passwort-Hashes liefert der Endpunkt nie.
Ein Sicherheitsnetz im Backend verhindert, dass der letzte aktive Administrator degradiert, deaktiviert oder gelöscht wird.
Belegte Ports auf dem Server
Der Rechner hostet weitere Dienste (n8n, Docker, ~15 Apache-Vhosts). Vor jeder
Portbelegung ss -tlnp prüfen. Relevant hier:
| Port | Dienst |
|---|---|
| 5006 | perinco CRM Backend (nur 127.0.0.1) |
| 5005 | alte Scanner-App (0.0.0.0) |
| 3000 | weitere Vite-App |
| 5678 | n8n |