Erster Menuepunkt und Startansicht; das Logo oben links fuehrt dorthin zurueck. Vier Kennzahlen (Bewerbungen, daraus Opportunities samt Quote, gewonnene Projekte, aktuell beim Kunden), ein Saeulendiagramm mit denselben drei Reihen ueber der Zeit, die Bewerbungen je Berater, die naechsten Termine und alle Opportunities in Kundenvorstellung bzw. Interview Kunde. Zeitraum ueber vier Vorgaben oder frei, Einteilung nach Tag, Monat, Quartal oder Jahr. Bewerbung heisst dabei: ein Eintrag in der Akquise - jeder Eintrag bedeutet, dass ein Profil raus ist (so vom Nutzer festgelegt). Zwei Dinge dafuer am Datenmodell: - crm_opportunities.won_at haelt den Zeitpunkt des Wechsels nach "Beauftragt". Die Phase allein sagt nur, wie es jetzt steht, nicht wann es passiert ist. Beim Wechsel heraus wird das Datum geleert, sonst zaehlt das Dashboard einen Gewinn, den es nicht gibt. - Die Akquise loescht nach 90 Tagen - damit waere jede Jahresauswertung falsch. Der Aufraeumlauf sichert deshalb vorher Tag, Berater und Anzahl in crm_acquisition_history, in derselben Transaktion wie das Loeschen. Gesichert wird nur, was verschwindet; die Auswertung addiert beide Quellen und kann sich damit nicht ueberschneiden. Projektdaten sind nach dem Loeschen weiterhin weg. Termine und die Phasenlisten kommen nicht aus einem eigenen Endpunkt: Termine und Opportunities laedt die App ohnehin komplett, das Dashboard filtert sie selbst. Diagramme von Hand (SVG-freie Balken plus Tailwind-Uebergaenge) statt einer Bibliothek - drei Darstellungen rechtfertigen keine weitere Abhaengigkeit, und so kommen die Farben aus denselben Tokens wie der Rest. Die Zahlen laufen hoch, die Saeulen wachsen; wer Bewegung im System abgeschaltet hat, bekommt sofort den Endwert. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
4.4 KiB
01 Architektur
Bausteine
Drei Teile, keiner davon spricht direkt mit einem anderen ausser über HTTP bzw. SQL:
| Teil | Technik | Wo |
|---|---|---|
| Frontend | React 19, TypeScript, Tailwind 4, Vite | statisches Build in /var/www/perinco_CRM/dist |
| Backend | Express 4, mysql2 (CRM), Sequelize (Scanner) | /var/www/perinco_CRM/server, 127.0.0.1:5006 |
| Datenbank | MariaDB 10.11 | perinco_CRM und perinco_scanner |
Der Browser spricht nie direkt mit MariaDB - deshalb überhaupt ein Backend.
Das Backend bindet ausschließlich auf 127.0.0.1 und ist von außen nur über
den Apache-Reverse-Proxy erreichbar.
Topologie
flowchart LR
U(("Browser")) -->|"HTTPS"| A["Apache :443<br/>pcrm.perinco.de"]
A -->|"/"| D["dist/<br/>SPA, FallbackResource"]
A -->|"/api"| E["Express :5006"]
E --> C[("perinco_CRM")]
E --> S[("perinco_scanner")]
U2(("Browser")) -->|"HTTPS"| A2["Apache :443<br/>scanner.perinco.de"]
A2 -->|"/api, /uploads, /health"| E2["alte Scanner-App :5005"]
E2 --> S2[("project_scanner")]
classDef alt fill:#f7f7f7,stroke:#9a9a9a,stroke-dasharray: 4 3
class U2,A2,E2,S2 alt
Der Scanner im CRM hängt unter /api/scanner und braucht damit keine eigene
Apache-Regel: alles läuft über den bestehenden /api-Proxy. Dasselbe gilt für
die Postfachanbindung unter /api/mail (siehe
11 Postfachanbindung).
Ausgehende Verbindungen
Das Backend spricht von sich aus mit drei fremden Diensten. Alle drei sind optional - fehlen die Zugangsdaten, läuft die Anwendung ohne den jeweiligen Teil weiter.
| Ziel | Wofür | Ausgelöst von |
|---|---|---|
| Projektbörsen | Scraping der Projektangebote | Scanner-Scheduler |
api.openai.com |
Bewertung Lebenslauf gegen Projekt | Scanner-Pipeline |
login.microsoftonline.com, graph.microsoft.com |
Postfach crm@perinco.de lesen |
Mail-Scheduler |
Die Postfachanbindung schickt keine Mailinhalte an Dritte: Kontaktdaten werden auf dem Server aus Graph-Feldern und Signaturen gelesen, ohne Sprachmodell.
Anfrageweg mit Anmeldung
sequenceDiagram
actor B as Browser
participant A as Apache
participant E as Express
participant M as MariaDB
B->>A: POST /api/auth/login
A->>E: weiterleiten
E->>M: SELECT crm_users WHERE username
M-->>E: Zeile mit bcrypt-Hash
E->>E: bcrypt.compare
E-->>B: { token (JWT, 12 h), user }
Note over B: Token im localStorage
B->>A: GET /api/scanner/matches<br/>Authorization: Bearer ...
A->>E: weiterleiten
E->>E: requireAuth: JWT pruefen
E->>M: SELECT crm_users WHERE id (ist der noch aktiv?)
E->>M: SELECT matches JOIN agents, projects
M-->>E: Treffer
E-->>B: JSON
Bei 401 löscht das Frontend das Token und springt zurück auf den
Anmeldeschirm (setUnauthorizedHandler in src/lib/api.ts). Das Token wird bei
jeder Anfrage neu gegen die Datenbank geprüft - ein deaktivierter Benutzer ist
sofort draußen, ohne auf den Ablauf des Tokens zu warten.
Rollen
flowchart TD
L["Anmeldung"] --> R{"Rolle"}
R -->|admin| A["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Nutzerverwaltung, Mein Konto, Akquise, Postfach, Scanner, Whisper"]
R -->|user| U["Dashboard, Akquise, Opportunities, Interviews, Kontakte, Mails, Scanner<br/>Einstellungen: Mein Konto, Akquise, Whisper"]
Bei den Mails darf jede Rolle lesen und zuordnen - crm@perinco.de ist ein
gemeinsames Vertriebspostfach. Einrichten, Verbindungstest und manueller Abgleich
sind Administratoren vorbehalten.
Die Rollenprüfung sitzt doppelt: das Menü blendet aus, was nicht erlaubt
ist, und das Backend weist Zugriffe zusätzlich mit 403 ab (requireAdmin).
Ausnahme ist GET /api/users/directory - die Benutzerliste brauchen alle Rollen
für Netzwerkdiagramm, Zuständigkeiten, @-Mentions, Teilnehmerauswahl und
Terminfarben. Passwort-Hashes liefert der Endpunkt nie.
Ein Sicherheitsnetz im Backend verhindert, dass der letzte aktive Administrator degradiert, deaktiviert oder gelöscht wird.
Belegte Ports auf dem Server
Der Rechner hostet weitere Dienste (n8n, Docker, ~15 Apache-Vhosts). Vor jeder
Portbelegung ss -tlnp prüfen. Relevant hier:
| Port | Dienst |
|---|---|
| 5006 | perinco CRM Backend (nur 127.0.0.1) |
| 5005 | alte Scanner-App (0.0.0.0) |
| 3000 | weitere Vite-App |
| 5678 | n8n |