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perinco-CRM/README.md
T
Sascha WolfandClaude Opus 5 a866cd9a52 feat(scanner): Agenten nachtraeglich uebernehmen mit --agents-only und --skip
Der Legacy-Import war ein Erststart-Werkzeug: er brach bei vorhandenen
Agenten ab und schrieb immer auch Einstellungen und Portale mit. Um
spaeter einzelne Suchagenten aus project_scanner nachzuziehen, gab es
keinen Weg.

--agents-only laesst Einstellungen, Portale, Projekte und Treffer
unberuehrt und laeuft additiv: vorhandene Agenten blockieren nicht mehr,
sondern werden am Namen erkannt und uebersprungen, damit im CRM
bearbeitete Agenten nicht ueberschrieben werden. Die Id der Quelle wird
nur uebernommen, solange sie im Ziel frei ist.

--skip=Name[,Name] laesst Agenten nach Namen aus, ohne Ruecksicht auf
Gross- und Kleinschreibung.

--force ist mit --agents-only gesperrt: es wuerde Projekte und Treffer
loeschen, die der Lauf gar nicht anfasst.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-09 08:57:21 +02:00

680 lines
33 KiB
Markdown

# perinco CRM
CRM im perinco Corporate Design. Vite/React-Frontend, Express-Backend, MariaDB.
Enthält den portierten *Projekt Scanner* und die lesende Anbindung des
Vertriebspostfachs `crm@perinco.de` über Microsoft Graph.
![Opportunities im perinco CRM](docs/bilder/opportunities-kacheln.png)
*Beispieldaten - Firmen, Personen und Zahlen in allen Abbildungen sind erfunden.
Die Bildstrecke aller Bereiche steht in der
[Anleitung für Benutzer](docs/07-anleitung-benutzer.md).*
> **Dokumentation mit Funktionszeichnungen:** [`docs/`](docs/README.md)
> — Architektur, Datenmodell, Scanner-Ablauf, Diktat, Frontend, Betrieb,
> [Postfachanbindung](docs/11-postfach.md).
> Zum Einstieg: [Anleitung für Benutzer](docs/07-anleitung-benutzer.md) ·
> [Anleitung für Entwickler](docs/08-anleitung-entwickler.md) ·
> [Quellcode-Referenz](docs/09-quellcode.md)
## Corporate Identity
Direkt aus dem perinco Logo gesampelt:
| Rolle | Wert |
| --- | --- |
| Primärfarbe (Grün) | `#6BA04A`, Akzent `#68A33F` |
| Sekundärfarbe (Grau) | `#6E6E6E` |
| Schrift | Avenir LT (wie perinco.de); Fallback Nunito Sans |
Die Farbskalen liegen als Tailwind-Theme in `src/index.css` (`brand-*`, `ink-*`)
sowie die Flächen `canvas` (Seite) und `surface` (Karten, Leisten, Dialoge).
## Dark Mode
Umschalter rechts oben im Header. Die Wahl liegt in `localStorage`
(`perinco_crm_theme`); ohne Wahl folgt die App der Systemeinstellung, ein
Doppelklick auf den Umschalter stellt das wieder her.
Umgesetzt ist der Dark Mode **ohne `dark:`-Varianten im Markup**: die Klasse
`dark` auf `<html>` tauscht in `src/index.css` nur die Werte der Variablen
`canvas`, `surface`, `ink-*`, `brand-*` und der getönten Statusfarben. Die
Komponenten benutzen durchgängig diese Skalen und folgen damit automatisch.
Drei Dinge bleiben in beiden Themes gleich und sind deshalb bewusst so gewählt:
| Was | Warum |
| --- | --- |
| `ink-950` | liegt nur unter Dialog-Overlays, muss dunkel bleiben |
| `text-white` | steht immer auf farbigen Flächen (Buttons, Termin-Chips) |
| `brand-500` | das CI-Grün der Buttons; nur die Tints darum kippen |
Das Netzwerkdiagramm kann im SVG keine Tailwind-Klassen stapeln und benutzt
deshalb `var(--color-*)` direkt. Das Logo ist für helle Hintergründe gemacht -
die Utility `.logo-adaptive` dreht im Dark Mode die Helligkeit und holt per
`hue-rotate` das Grün zurück.
Ein Inline-Skript in `index.html` setzt die Klasse vor dem ersten Frame, sonst
blitzt beim Laden die helle Variante auf.
## Architektur
```
Browser ──► Apache (:443/:80, pcrm.perinco.de)
├── / → /var/www/perinco_CRM/dist (SPA, FallbackResource)
└── /api → 127.0.0.1:5006 (Express)
├──► MariaDB perinco_CRM (CRM + Postfach)
├──► MariaDB perinco_scanner (Scanner)
└──► Microsoft Graph (crm@perinco.de, nur lesend)
```
Der Scanner hängt unter `/api/scanner`, die Postfachanbindung unter `/api/mail` -
beide brauchen damit **keine** eigene Apache-Regel.
Der Browser spricht **nie** direkt mit MariaDB - deshalb das Express-Backend.
Das Backend bindet ausschließlich auf `127.0.0.1` und ist von außen nur über
den Apache-Proxy erreichbar.
### Datenmodell
| Tabelle | Inhalt |
| --- | --- |
| `crm_users` | Benutzer, Rolle `admin` oder `user`, bcrypt-Hash, `color` (Kalenderfarbe), `avatar` (Foto) |
| `crm_leads` | Kontakte inkl. `created_by` (Ersteller) und `owner_id` (zuständig); `mail_pool = 1` ist der Vorbereich „Aus Mails" aus dem Postfachabgleich |
| `crm_opportunities` | Vertriebschancen: Phase, Tagessatz, Laufzeit, letzte Interaktion, Wahrscheinlichkeit |
| `crm_opportunity_contacts` | Ansprechpartner je Opportunity (n:m auf `crm_leads`) mit Rolle |
| `crm_lead_connections` | Wer steht mit wem in Kontakt; Paar aufsteigend gespeichert, Unique-Key verhindert Duplikate |
| `crm_events` | Termine des gemeinsamen Teamkalenders; `description` kann Mention-Tokens enthalten |
| `crm_event_participants` | Teilnehmer je Termin (n:m), Primärschlüssel verhindert Doppeleinträge |
### Rollen
* `admin` - sieht den Menüpunkt Einstellungen inkl. Nutzerverwaltung
* `user` - sieht Einstellungen nicht; die API weist Zugriffe zusätzlich mit 403 ab
Ein Sicherheitsnetz im Backend verhindert, dass der letzte aktive Administrator
degradiert, deaktiviert oder gelöscht wird.
Ausnahme von der Admin-Regel ist `GET /api/users/directory`: die Benutzerliste
brauchen alle Rollen für Netzwerkdiagramm, Zuständigkeiten, @-Mentions,
Teilnehmerauswahl und Farben. Passwort-Hashes liefert der Endpunkt nie.
Termine darf jeder anlegen; ändern und löschen nur der Ersteller oder ein
Administrator.
## Struktur
```
src/
App.tsx Layout, Datenladen, View-Routing
types.ts Gemeinsame Typen und Konstanten
lib/api.ts Fetch-Wrapper + typisierte Endpunkte
lib/auth.tsx Auth-Context (JWT im localStorage)
lib/theme.tsx Theme-Context (hell/dunkel/System)
lib/navigation.tsx Ansichtswechsel für tief liegende Komponenten
lib/whisper.tsx Modelleinstellungen, Worker-Lebenszyklus, Zustand
lib/whisper.worker.ts Whisper im Web Worker (Laden und Erkennen)
lib/audio.ts Aufnahme zu 16-kHz-Mono-PCM
lib/dictation.tsx Aufnahme-Hook (Mikrofon, Dauer, Abbruch)
lib/imageCompress.ts Bilder im Browser auf 256 px verkleinern
components/
Sidebar.tsx Menü links (Opportunities, Kalender, Kontakte,
Scanner mit aufklappbaren Unterpunkten);
unten Whisper (alle) und Einstellungen (admin only)
Header.tsx Titel, Menü-Toggle, Umschalter für den Dark Mode
Toast.tsx, LoginScreen.tsx
ui/Modal.tsx Modal + Bestaetigungsdialog
ui/UserAvatar.tsx Benutzerfoto, sonst Initiale auf der Benutzerfarbe
ui/AvatarPicker.tsx Foto-Upload mit Vorschau (Kontakte und Benutzer)
ui/DictationField.tsx Mikrofon-Button, Hinweisbox, Textfeld mit Diktat
whisper/
WhisperSettings.tsx Reiter Whisper: Geraetecheck, Modellwahl, Probe
opportunities/
Opportunities.tsx Suche, Phasenfilter, Sortierung, Ansichtswechsel
OpportunityGrid.tsx Kachelansicht
OpportunityList.tsx Sortierbare Tabelle
OpportunityPipeline.tsx Kanban nach Phase mit Drag & Drop
OpportunityModal.tsx Formular inkl. Ansprechpartnern und Diktat
opportunityUi.tsx Phasenfarben, Aufklapptext, Chancenbalken
calendar/
Calendar.tsx Monat/Woche/Tag + Liste der nächsten Termine
EventModal.tsx Terminformular inkl. Teilnehmerauswahl
EventDetailModal.tsx Leseansicht mit klickbaren @-Mentions
UserDetailModal.tsx Detailfenster für markierte Benutzer
mentions.tsx Mention-Parser, Renderer, @-Autocomplete
calendarUtils.ts Datums-, Raster- und Layoutlogik
leads/
Leads.tsx Suche, Statusfilter, Ansichtswechsel
LeadGrid.tsx Kachelansicht
LeadList.tsx Listenansicht (sortierbar)
LeadNetwork.tsx Interaktives Netzwerkdiagramm (d3-force + SVG)
LeadModal.tsx Kontaktformular inkl. Verbindungspflege
leadUi.tsx Statusfarben, Eingabestile, Avatar
scanner/
ScannerDashboard.tsx Kennzahlen, Filter, Match-Tabelle, Signalton
ScannerRejected.tsx Reiter Unpassend (status = rejected)
ScannerAgents.tsx Suchagenten inkl. CV-Upload
ScannerPortals.tsx Börsen-Konten, Cookie-Import, Verbindungstest
MatchDetailModal.tsx Detailfenster eines Treffers (beide Listen)
scannerUi.tsx Prozent-Badge, Status-Pillen, Formatierung
settings/
Settings.tsx Tabs Nutzerverwaltung / Mein Konto / Scanner
UserManagement.tsx Benutzer anlegen, bearbeiten, löschen
ScannerSettings.tsx Alle Einstellungen des Projekt Scanners
ColorPicker.tsx Auswahl der persoenlichen Kalenderfarbe
lib/scannerApi.ts Typisierte Endpunkte unter /api/scanner
server/
src/server.js Express-App
src/db.js Pool + Schema-Init + Admin-Seed
src/schema.sql Idempotentes Schema
src/middleware/auth.js JWT-Prüfung, Admin-Guard
src/userFields.js Prüfung von Farbe und Foto (von auth und users genutzt)
src/routes/ auth, users, leads, connections, events, opportunities,
scanner
src/scanner/ Portierter Projekt Scanner: Sequelize-Modelle,
Scraper (Playwright), Matching (OpenAI), Scheduler
deploy/
perinco-crm-backend.service systemd-Unit
pcrm.perinco.de.conf Apache-Vhost
```
## Opportunities
Erster Reiter im Menü und Startansicht. Drei Ansichten wie bei den Kontakten,
umgeschaltet oben rechts:
| Ansicht | Inhalt |
| --- | --- |
| **Kachel** | Karten mit Volumen, Tagessatz, Laufzeit, Zeitraum, letzter Interaktion und nächstem Schritt |
| **Liste** | sortierbare Tabelle, Spaltenkopf klicken kehrt die Richtung um |
| **Pipeline** | Kanban nach Phase, Karten per Drag & Drop verschiebbar |
Die dritte Ansicht ist bewusst eine Pipeline statt eines Netzwerks: bei einer
Vertriebschance interessiert der Fortschritt durch die Phasen. Wer nicht ziehen
mag oder auf dem Tablet arbeitet, ändert die Phase über das Auswahlfeld auf der
Karte.
**Felder:** Titel, Firma, Projektbeschreibung (in Kachel und Liste
aufklappbar), Phase, Abschlusswahrscheinlichkeit, Tagessatz, Laufzeit in
Personentagen (halbe Tage möglich), Projektstart und -ende, letzte Interaktion
mit Notiz, nächster Schritt, Tags, interne Notizen, Zuständigkeit sowie
beliebig viele Ansprechpartner aus den Kontakten - jeder mit eigener Rolle.
**Volumen** rechnet die App aus Tagessatz x Personentagen, **gewichtet** zusätzlich
mit der Wahrscheinlichkeit. Beides steht live im Formular, pro Karte, als Summe
über der Liste, je Pipeline-Spalte und in der Kopfzeile.
**Sortieren** geht doppelt: über das Auswahlfeld in der Steuerleiste (wirkt in
allen Ansichten) und in der Liste über die Spaltenköpfe. Geld- und Datumsfelder
starten absteigend, Text aufsteigend; leere Werte landen immer hinten.
Ändern und löschen darf der Ersteller, der Zuständige und jeder Administrator.
## Projekt Scanner
Der eigenständige *Projekt Scanner* ist vollständig hier eingezogen und soll
die alte App ersetzen. Die läuft weiter unter `scanner.perinco.de`:
```
/var/www/Projekt Scanner/backend Express auf 0.0.0.0:5005
/var/www/Projekt Scanner/frontend/dist DocumentRoot des Vhosts
systemd-Unit: project-scanner-backend (nicht "project-scanner")
```
Bis zur Ablosung laufen **beide parallel und beide voll funktional**: eigene
Datenbank, eigener Verschlüsselungsschlüssel, eigenes Upload-Verzeichnis,
eigener Scheduler. Die alte App bleibt unverändert - weder ihre Dateien noch
ihre Datenbank werden angefasst.
Menüpunkt **Scanner** links; ein Klick klappt die Reiter der alten App darunter
auf:
| Reiter | Inhalt |
| --- | --- |
| **Dashboard** | Kennzahlen, Filter (Zeitraum, Agent, Schwellenwerte), sortierbare Match-Tabelle, *Jetzt scannen* |
| **Unpassend** | als „passt nicht" markierte Treffer; zurückholen oder löschen |
| **Suchagenten** | Beraterprofile: Name, E-Mail, Keywords, Ausschlussbegriffe, CV-PDF, aktiv/inaktiv |
| **Börsen-Konten** | Verbindungsstatus je Portal, Zugangsdaten, Cookie-Import, Verbindungstest |
Die **Einstellungen** des Scanners stehen nicht im Untermenü, sondern als Reiter
*Scanner* unter *Einstellungen* - also nur für Rolle `admin`. Die Reiter selbst
sieht jede Rolle. Anzeige- und Benachrichtigungs-Schwellenwert lassen sich an
beiden Stellen ändern; es ist derselbe Wert in der Datenbank.
### Was portiert wurde
| Teil | Wohin |
| --- | --- |
| Sequelize-Modelle (`agents`, `portals`, `projects`, `matches`, `settings`) | `server/src/scanner/models/` |
| Scraper (Playwright), Matching (OpenAI `gpt-4o-mini`), Pipeline, Scheduler, Cleanup, PDF-Parser | `server/src/scanner/services/` |
| REST-API | `server/src/routes/scanner.js`, gemountet als `/api/scanner` |
| Oberfläche | `src/components/scanner/`, in Tailwind und CI-Farben neu gebaut |
| Übernahme aus der alten DB | `server/src/scanner/importLegacy.js` (`npm run scanner:import`) |
Drei bewusste Unterschiede zum Original:
1. **Anmeldung** Die HTTP-Basic-Auth des Scanners entfällt - alle Endpunkte
liegen hinter `requireAuth`, also der CRM-Sitzung.
2. **CV-PDFs** kommen über `GET /api/scanner/agents/:id/cv` statt aus einem
statischen Verzeichnis: ein Link im neuen Tab kann kein Bearer-Token
mitschicken, deshalb holt das Frontend die Datei und öffnet sie als Blob.
3. **Meldungen** laufen als Toast statt `alert()`, Löschabfragen als Dialog.
### Parallelbetrieb - alles doppelt
Beide Scanner laufen **gleichzeitig und funktional**, ohne sich zu berühren.
Dafür ist hier jede geteilte Ressource verdoppelt:
| | alte App | diese Instanz |
| --- | --- | --- |
| Datenbank | `project_scanner` | `perinco_scanner` (eigene Tabellen, gleiche Namen) |
| Verschlüsselung | `ENCRYPTION_KEY` | `SCANNER_ENCRYPTION_KEY` - eigener Wert |
| CV-PDFs | `/var/www/Projekt Scanner/backend/uploads` | `SCANNER_UPLOAD_DIR` = `/var/www/perinco_CRM/server/uploads` |
| Scheduler | eigener Cron im alten Dienst | `SCANNER_SCHEDULER`, Standard `true` |
| Aufräumen | 03:00 | 03:30 |
Die Scanner-Datenbank legt das Backend beim Start **selbst an**
(`CREATE DATABASE IF NOT EXISTS`), die Tabellen kommen aus `sequelize.sync()`,
Portale und Standardeinstellungen werden geseedet. Es genügt also, das Backend
zu starten.
| Variable | Bedeutung |
| --- | --- |
| `SCANNER_DB_NAME` | eigene Datenbank, Standard `perinco_scanner` - **nicht** auf `project_scanner` zeigen lassen |
| `SCANNER_DB_HOST/_PORT/_USER/_PASSWORD` | leer = CRM-Zugangsdaten |
| `SCANNER_ENCRYPTION_KEY` | eigener Schlüssel für die Portal-Passwörter; ohne ihn wird ein bekannter Ersatzschlüssel benutzt und beim Start gewarnt |
| `SCANNER_UPLOAD_DIR` | eigenes CV-Verzeichnis; leer = `<server>/uploads` |
| `SCANNER_SCHEDULER` | Hintergrund-Scraper; Standard an, nur `false` schaltet ab |
| `SCANNER_SCHEDULER_OFFSET` | Minuten Versatz für den **allerersten** Lauf, Standard `30`. Danach trägt `settings.last_scan_at` den Zeitplan über Neustarts hinweg |
> **Kosten:** Beide Instanzen bewerten dieselben Projekte unabhängig
> voneinander - die OpenAI-Kosten fallen also doppelt an, solange die alte App
> läuft. Das ist der Preis des Parallelbetriebs, kein Fehler. Wer nur zuschauen
> will, setzt `SCANNER_SCHEDULER=false`; der Knopf *Jetzt scannen* funktioniert
> dann weiter.
Der **Zeitversatz** ist nicht Kosmetik: beide Instanzen benutzen dieselben
Portal-Sessions (aus derselben Cookie-Quelle) und würden beim ersten Start
gleichzeitig losziehen - das provoziert Rate-Limits und CAPTCHAs bei
Freelancermap und Freelance.de. `SCANNER_SCHEDULER_OFFSET=30` verschiebt den
ersten Lauf um 30 Minuten, danach laufen beide im eigenen Intervall verschränkt.
Ab dem zweiten Start trägt `settings.last_scan_at` den Zeitplan - die Frist
greift dann nicht mehr. Sonst begann sie bei jedem Deployment von vorn und ein
fälliger Lauf konnte beliebig lange ausfallen (siehe
[docs/03-scanner.md](docs/03-scanner.md#wann-laeuft-er)).
Innerhalb dieser Instanz kann **nur ein Lauf** gleichzeitig arbeiten: Scheduler
und *Jetzt scannen* teilen sich eine Sperre (`isPipelineRunning`), ein zweiter
Aufruf bekommt 409 und den Hinweis *„Ein Suchlauf läuft bereits"*. Das Dashboard
zeigt oben links den Zustand - automatische Suche aktiv, nur manuelle Suche,
pausiert, Suchlauf läuft - samt Namen der Datenbank.
### Daten aus der alten App übernehmen
Damit die neue Instanz nicht bei Null anfängt, holt ein Skript Agenten, Portale
und Einstellungen herüber. Es liest die alte Datenbank nur, geschrieben wird
ausschließlich in `perinco_scanner`:
```bash
cd /var/www/perinco_CRM/server
npm run scanner:import -- --dry-run # nur anzeigen
npm run scanner:import # Einstellungen, Portale, Agenten + CVs
npm run scanner:import -- --with-matches # zusätzlich Projekte und Treffer
npm run scanner:import -- --force # vorhandene Zieldaten vorher löschen
npm run scanner:import -- --agents-only --skip=Bilal # später: nur fehlende Agenten
```
`--agents-only` ist der nachträgliche Lauf: nur Suchagenten, additiv, vorhandene
werden über den Namen erkannt und übersprungen. `--skip=` lässt Agenten nach
Namen aus. Details: [03 Projekt Scanner](docs/03-scanner.md#agenten-nachträglich-holen).
Quelle kommt aus `LEGACY_*` in `server/.env`:
| Variable | Wofür |
| --- | --- |
| `LEGACY_DB_NAME` | Standard `project_scanner` |
| `LEGACY_DB_HOST/_PORT/_USER/_PASSWORD` | leer = CRM-Zugangsdaten |
| `LEGACY_UPLOAD_DIR` | Verzeichnis der alten CV-PDFs (`/var/www/Projekt Scanner/backend/uploads`); die Dateien werden **kopiert**. Wegen des Leerzeichens im Pfad in der `.env` in Anführungszeichen setzen - systemd liest die Datei als `EnvironmentFile` und trennt sonst am Leerzeichen |
| `LEGACY_ENCRYPTION_KEY` | nur damit lassen sich die Portal-Passwörter übernehmen: entschlüsseln mit dem alten, neu verschlüsseln mit dem eigenen Schlüssel |
Übernommen werden auch die Session-Cookies der Portale (Klartext-JSON in der
DB) - der neue Scanner ist damit sofort scharf.
Agenten, Projekte und Treffer behalten ihre Ids, damit übernommene Treffer
weiter auf die richtigen Agenten und Projekte zeigen. Deshalb bricht das Skript
ab, wenn im Ziel schon Agenten stehen - `--force` räumt vorher auf.
> **Beim Rollout am 06.08.2026 festgestellt:** Die in der alten Datenbank
> gespeicherten Portal-Passwörter lassen sich mit dem dortigen
> `ENCRYPTION_KEY` **nicht** mehr entschlüsseln - der Schlüssel wurde nach dem
> Speichern getauscht. Die alte App kann sie damit ebenso wenig lesen; es ging
> also nichts verloren. Wer den Notfall-Login des Scrapers will, gibt die
> Passwörter unter *Börsen-Konten* neu ein. Die Sessions (Cookies) sind davon
> unberührt und wurden übernommen.
### Playwright
`playwright` ist auf **exakt 1.60.0** gepinnt - dieselbe Version wie die laufende
Scanner-App. Deren Chromium-Build (`chromium-1223`) liegt auf dem Server bereits
in `/root/.cache/ms-playwright`, also fällt kein zweiter Browser-Download an und
gescrapt wird mit der Version, die dort produktiv funktioniert. Ein `^` in der
Version würde beides aufgeben, deshalb steht in `server/package.json` ein
`comments`-Feld mit dieser Begründung.
## Diktat (Whisper im Browser)
Überall, wo längerer Text entsteht - Projektbeschreibung, Interaktionsnotiz,
nächster Schritt, interne Notizen - sitzt ein Mikrofon-Button. Die Erkennung
läuft **vollständig im Browser des Benutzers**: Whisper als ONNX-Modell über
`@huggingface/transformers`, gerechnet auf der Grafikkarte (WebGPU) oder
ersatzweise auf der CPU (WASM).
```
MediaRecorder ──► AudioContext (16 kHz Mono) ──► Web Worker ──► Whisper (WebGPU/WASM)
```
Das Backend ist daran **nicht beteiligt** und sieht keine Audiodaten - es gibt
keinen API-Key, keine Kosten pro Minute und keinen Datenabfluss. Aufnahmen
werden nirgends gespeichert.
* Die Erkennung läuft in einem **Web Worker** (`src/lib/whisper.worker.ts`),
damit die Oberfläche währenddessen nicht einfriert.
* Die **ONNX-Laufzeit** wird mit ausgeliefert (Vite bundelt die `.wasm`), die
**Modelldateien** kommen beim ersten Laden vom Hugging-Face-CDN und bleiben
danach im Browser-Cache. Wer auch das vermeiden will, kann die Modelle auf den
eigenen Server legen und `env.localModelPath` setzen.
### Reiter "Whisper"
Unten im Menü, über den Einstellungen, für **alle Rollen** sichtbar. Es gibt
dort **nichts zu konfigurieren** - genau ein Knopf:
1. Reiter öffnen, dort steht *"Einmalig werden 299 MB Sprachmodell geladen."*
2. **Sprachmodell laden (299 MB)** klicken, Fortschrittsbalken abwarten
3. Fertig - ab jetzt sind die Mikrofon-Buttons in den Formularen aktiv, auch
nach jeder weiteren Anmeldung
Dazu gibt es eine Probeaufnahme und **Sprachmodell löschen**, falls man den
Platz zurückhaben will. Sonst nichts: keine Modellauswahl, keine Genauigkeit,
kein Rechenweg, keine Gerätetabelle.
Das ist Absicht. Modell, Genauigkeit, Rechenweg und Sprache stehen als
Konstanten in `src/lib/whisper.tsx` - `small`, `q4`, Grafikkarte wenn vorhanden,
Deutsch. Jede andere Kombination war in den Messungen entweder schlechter oder
kaputt (siehe unten); eine Auswahl hätte also nur Gelegenheit geboten, etwas
falsch zu machen.
Beim Anmelden wird das Modell automatisch bereitgestellt, **wenn** es schon in
diesem Browser liegt - ein Download von 759 MB startet nie von allein. Der
Automatismus greift bewusst nur einmal pro Seitenaufruf: wer das Modell löscht,
bekommt es nicht sofort wieder heruntergeladen.
### Wo das Modell liegt und wie lange
Nicht in Cookies - dort passen nur wenige Kilobyte. Die Dateien liegen im
**Cache-Speicher der Seite** (`caches`, Name `transformers-cache`), der
Sitzungen und Browserneustarts überlebt. Beim Laden bittet die App zusätzlich
per `navigator.storage.persist()` um dauerhaften Speicher; damit darf der Browser
die Dateien bei Platznot nicht mehr selbst wegräumen. Chrome entscheidet darüber
nach eigenen Kriterien und lehnt häufig ab - dann funktioniert alles genauso, nur
ohne diese Zusicherung.
Gerät oder Browserprofil gewechselt? Dann fällt der Download erneut an; der
Speicher gehört zum Profil, nicht zum Benutzerkonto. Findet die App das Modell
nach dem Laden nicht im Cache, sagt sie es ausdrücklich.
### Warum small und q4 - die Messungen
Die folgenden Zahlen sind der Grund, warum es keine Auswahl gibt. Gemessen mit
derselben deutschen Testaufnahme (Windows-Sprachausgabe, also schwieriger als
eine echte Stimme) auf einem Rechner mit NVIDIA-GPU, jeweils in q4:
| Modell | Erkennung des Satzes | Download | Laden |
| --- | --- | --- | --- |
| tiny | "auf es vier Hanna", "Der Tag ist satscht bei L-10 Euro" | 99 MB | 4 s |
| small | "auf Esfihana", "Der Tagessatz liegt bei 1100 Euro" | 299 MB | 10 s |
| **large-v3-turbo** | **"auf S4 HANA"**, "Der Tagessatz liegt bei 1100 Euro" | 759 MB | 13 s |
Alle drei erkennen etwa 4x schneller als Echtzeit; auf Geräten ohne WebGPU
verschiebt sich das Tempo erheblich.
Festgelegt ist **large-v3-turbo**: nur dieses Modell bekommt Fachbegriffe wie
"S4 HANA" richtig, und genau daran scheitern die kleineren im Alltag. Die 759 MB
fallen einmal pro Browser an - danach liegt das Modell im Cache-Speicher der
Seite und überlebt Browserneustarts (gemessen: 762 MB, zweite Sitzung ohne
jeden Download bereit).
`small` ist der Kompromiss: turbo erkennt besser, wird vom Browser aber nicht
zwischengespeichert (siehe Größengrenzen unten) und lädt darum bei jedem Start
erneut 759 MB.
### Welche Genauigkeit auf welchem Rechenweg
Deshalb ist `q4` festgelegt:
| | q4 | q8 | fp16 | fp32 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| **WebGPU** | tiny 1,4 s · small 1,9 s · turbo 3,8 s | Kauderwelsch oder keine Antwort | tiny läuft, small blockiert den Tab | Einzeldatei zu groß |
| **WASM** | läuft | small 10,3 s | ungetestet | Einzeldatei zu groß |
Der wichtigste Grund für diese Beschränkung: bei `small` in fp16 auf WebGPU
reagiert der ganze Browser-Tab nicht mehr - **kein Timeout in der Seite kann das
abfangen**, weil das Skript selbst nicht mehr läuft.
Genau deshalb ist die Auswahl verschwunden: `q4` steht fest, und damit kann diese
Klasse von Fehlern nicht mehr auftreten. Als Netz bleibt trotzdem eine Frist pro
Erkennung und eine Hänger-Erkennung beim Laden - falls ein Gerät trotzdem etwas
Unerwartetes tut.
Zusätzlich hat jede Erkennung eine Frist (15x Aufnahmedauer, mindestens 45 s,
höchstens 5 min). Läuft sie ab, wird der Worker verworfen und der Fehler
gemeldet, statt dauerhaft "Erkenne..." zu zeigen.
### Die Größengrenze des Browsers
Nicht die Gesamtgröße entscheidet, sondern die **größte Einzeldatei** - der
Browser muss sie in einem zusammenhängenden Speicherblock halten. Über etwa
500 MB bricht das Laden mit "Array buffer allocation failed" ab. Belege: 425 MB
(turbo in q4) laden und laufen, 688 MB (turbo in fp32) scheitern.
Genau daran scheitern für turbo alle Genauigkeiten ausser q4 - ein weiterer
Grund, warum es keine Auswahl gibt.
Die Downloadgröße im Reiter kommt live von Hugging Face
(`src/lib/whisperModels.ts`), damit dort eine echte Zahl steht.
> **Korrektur:** In einer früheren Fassung stand hier eine zweite Grenze von
> etwa 300 MB pro Cache-Eintrag, oberhalb derer das Modell angeblich nicht
> zwischengespeichert wird. Das war falsch - ein Artefakt der Testumgebung.
> Von Playwright gestartete Chrome-Instanzen schreiben den Cache-Speicher nicht,
> ein normal gestartetes Chrome dagegen sehr wohl: turbo/q4 liegt dort mit
> 762 MB im Cache und überlebt einen Browserneustart. Deshalb prüft
> `scratchpad/realchrome.mjs` die Persistenz gegen ein normal gestartetes
> Chrome und nicht gegen den Automatisierungskontext.
> **Version festgehalten:** `@huggingface/transformers` ist auf `^3.8.1`
> gepinnt. Version 4.2.0 zieht eine andere ONNX-Laufzeit (`asyncify` statt
> `jsep`, letztere ist die WebGPU-Variante) - vor einem Wechsel also erst die
> Modelle real gegentesten.
### Wenn das Modell fehlt
Solange nichts geladen ist, erscheint im Opportunity-Formular ein Hinweis mit
Knopf **Zu Whisper**; die einzelnen Mikrofon-Buttons werden zu *Diktat
einrichten*. Beides schließt den Dialog und springt in den Reiter. Auf Geräten
ohne Mikrofon oder ohne HTTPS erscheint gar kein Diktat.
## Kalender
Ein gemeinsamer Teamkalender: alle Benutzer sehen dieselben Termine, jeder darf
Einträge anlegen.
* **Ansichten** Monat, Woche, Tag; `Heute` und die Pfeile blättern. Klick auf
einen Monatstag oder eine Stundenzelle legt direkt einen Termin an, Klick auf
einen Wochentagskopf springt in die Tagesansicht.
* **Farben** Jeder Termin hat die Farbe seines Erstellers. Die Farbe kommt aus
`crm_users.color`; ist sie leer, wird sie stabil aus der Benutzer-ID
abgeleitet (Palette in `src/types.ts`). Änderbar unter *Einstellungen → Mein
Konto* und - für Admins für alle - in der Nutzerverwaltung. Die Legende
unter dem Kalender zeigt, welche Farbe zu wem gehört.
* **Teilnehmer** Ein Termin kann beliebig viele Benutzer haben; sie erscheinen
mit Foto - oder, wenn keines hinterlegt ist, als Initiale auf ihrer
Kalenderfarbe - und sind anklickbar.
* **@-Mentions** In der Beschreibung `@` tippen, um Kontakte *und* Benutzer zu
markieren (Pfeiltasten, Enter/Tab zum Übernehmen). Gespeichert wird ein Token
`@[Anzeigename](lead:12)` bzw. `@[Anzeigename](user:3)`. In der Leseansicht
sind Mentions klickbar: Kontakte öffnen das Kontaktfenster, Benutzer ein
Detailfenster mit Farbe, nächsten Terminen und zugeordneten Kontakten.
Existiert die Person nicht mehr, bleibt der Name als grauer Text stehen.
* **Nächste Termine** Rechts neben dem Kalender, nach Tagen gruppiert und
zeitlich sortiert - der nächste anstehende Termin steht oben. Vergangene
Termine fallen aus der Liste, bleiben im Kalender aber erhalten.
## Fotos
Fotos von Kontakten und Benutzern liegen als Data-URL in der Datenbank
(`crm_leads.avatar`, `crm_users.avatar`). Damit das die Nutzlast nicht aufbläht,
verkleinert der Browser jedes Bild **vor** dem Upload
(`src/lib/imageCompress.ts`):
* mittiger Ausschnitt auf ein Quadrat von 256 px - mehr braucht keine Ansicht,
die größte ist 80 px
* WebP mit Qualität 0,82, Fallback JPEG, dann PNG
* aus einem 2,9-MB-Foto werden so einige Kilobyte
Das Backend akzeptiert nur Bild-Data-URLs und http(s)-Adressen und begrenzt die
Länge; die Quelldatei darf bis 25 MB groß sein, weil sie ohnehin
komprimiert wird.
Benutzerfotos pflegt jeder für sich unter *Einstellungen → Mein
Konto*, Admins für alle in der Nutzerverwaltung. Angezeigt werden sie in der
Sidebar, bei Terminteilnehmern und Erstellern, im Benutzer-Detailfenster, in den
@-Vorschlägen, in der Nutzerverwaltung und als Benutzerknoten im
Netzwerkdiagramm. Ohne Foto erscheint überall die Initiale auf der
Kalenderfarbe (`UserAvatar`).
Überlappende Termine teilen sich im Zeitraster die Spaltenbreite, mehrtägige
Termine erscheinen an jedem betroffenen Tag, und eine rote Linie markiert die
aktuelle Uhrzeit.
## Netzwerkansicht
Kraftgerichtetes Layout (`d3-force`), gerendert als SVG.
* **Kreise** = Kontakte, Farbe nach Status, Größe nach Anzahl Verbindungen
* **Quadrate** = Benutzer, die Kontakte angelegt haben
* **Grüne Linie** = Kontakt &harr; Kontakt (Dicke nach Verbindungsstärke)
* **Graue gestrichelte Linie** = Ersteller &rarr; Kontakt
Bedienung: Hintergrund ziehen verschiebt, Mausrad zoomt auf den Cursor,
Knoten ziehen fixiert ihn (grüner Punkt), Doppelklick löst die Fixierung.
Über *Verbindung erstellen* zwei Kontakte anklicken, um eine Kante anzulegen;
Esc bricht ab. Die Ansicht respektiert Suche und Statusfilter.
## Lokale Entwicklung
```bash
npm install
cd server && npm install && cp .env.example .env # Werte anpassen
npm start # Backend :5006
cd .. && npm run dev # Frontend :3100, /api wird geproxied
```
Für lokale Entwicklung braucht es eine erreichbare MariaDB mit der Datenbank
`perinco_CRM`; das Schema legt das Backend beim Start selbst an. Die
Scanner-Datenbank `perinco_scanner` legt es komplett selbst an, inklusive
Tabellen, Portalen und Standardeinstellungen.
## Deployment
Gebaut wird **lokal**, auf den Server geht nur `dist/` plus Backend-Quellen -
der Server hat wenig freien RAM und volles Swap.
```powershell
npm run build
powershell -File deploy/deploy.ps1 # lädt dist/ und server/src hoch
powershell -File deploy/deploy.ps1 -Deps # zusätzlich npm install auf dem Server
```
Ein Rollout mit neuen Backend-Paketen braucht `-Deps`.
### Einmalige Scanner-Einrichtung (am 06.08.2026 erledigt)
```bash
# 1. .env ergänzen: erzeugt SCANNER_ENCRYPTION_KEY, holt die LEGACY_*-Werte
# aus "/var/www/Projekt Scanner/backend/.env", legt vorher ein .env.bak an
bash /tmp/scanner-setup.sh # aus deploy/scanner-setup.sh
# 2. Bestand übernehmen
cd /var/www/perinco_CRM/server
npm run scanner:import -- --dry-run
npm run scanner:import -- --with-matches
# 3. MemoryMax anheben und neu starten
cp /var/www/perinco_CRM/deploy/perinco-crm-backend.service /etc/systemd/system/
systemctl daemon-reload && systemctl restart perinco-crm-backend
journalctl -u perinco-crm-backend -n 40
```
Die Datenbank `perinco_scanner` muss **nicht** von Hand angelegt werden, das
erledigt das Backend beim Start. Playwright-Browser ebenfalls nicht, siehe
Abschnitt *Playwright* oben.
> **Reihenfolge beachten:** Der Import schreibt `search_interval` aus der alten
> App (15 Minuten) in die Einstellungen. Der laufende Scheduler bemerkt die
> Änderung binnen einer Minute und plant sich neu - beim Rollout hat er deshalb
> direkt nach dem Import einen Scan gestartet, den der folgende Restart mitten im
> Scrapen abgeschossen hat (`Target page ... has been closed` im Log, harmlos).
> Wer das vermeiden will, macht Schritt 3 vor Schritt 2.
Das höhere `MemoryMax` (1536M statt 512M) ist kein Luxus: ein Scan-Lauf startet
Chromium als Kindprozess in derselben cgroup, mit 512M würde der OOM-Killer das
Backend mitten im Scrapen beenden. `deploy.ps1` lädt die Unit nicht mit hoch -
daher der `cp` oben.
> **RAM im Parallelbetrieb:** Im schlechtesten Fall scrapen beide Scanner
> gleichzeitig, also laufen zwei Chromium-Instanzen. `SCANNER_SCHEDULER_OFFSET`
> verschiebt die Läufe gegeneinander, garantiert aber nichts - der alte Dienst
> hat seinen eigenen Zeitplan. Auf einem Server mit knappem RAM und vollem Swap
> ist das der Punkt, den man nach dem ersten Tag im Journal nachsieht.
Manuell entspricht das:
```powershell
pscp -r -P 4345 dist root@212.227.135.41:/var/www/perinco_CRM/
pscp -r -P 4345 server\src root@212.227.135.41:/var/www/perinco_CRM/server/
pscp -P 4345 server\package.json root@212.227.135.41:/var/www/perinco_CRM/server/
plink -P 4345 root@212.227.135.41 "systemctl restart perinco-crm-backend"
```
### Serverseitige Einrichtung (einmalig, bereits erledigt)
```bash
mysql -uroot -p -e "CREATE DATABASE IF NOT EXISTS perinco_CRM
CHARACTER SET utf8mb4 COLLATE utf8mb4_unicode_ci;"
mkdir -p /var/www/perinco_CRM/server
# .env anlegen (chmod 600), Abhaengigkeiten installieren
cd /var/www/perinco_CRM/server && npm install --omit=dev
cp deploy/perinco-crm-backend.service /etc/systemd/system/
systemctl daemon-reload && systemctl enable --now perinco-crm-backend
cp deploy/pcrm.perinco.de.conf /etc/apache2/sites-available/
a2ensite pcrm.perinco.de && apache2ctl configtest && systemctl reload apache2
```
### HTTPS (offen - braucht DNS)
Sobald `pcrm.perinco.de` per A-Record auf `212.227.135.41` zeigt:
```bash
certbot --apache -d pcrm.perinco.de
```
certbot legt den `:443`-Block selbst an. Bei anderer Subdomain den `ServerName`
in `deploy/pcrm.perinco.de.conf` und den certbot-Aufruf anpassen.
## Zugang
Beim ersten Backend-Start wird ein Administrator aus den `ADMIN_*`-Variablen in
`server/.env` angelegt - aber nur, wenn `crm_users` leer ist. Das Passwort ist
danach ausschließlich über die Nutzerverwaltung bzw. *Mein Konto* änderbar.