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perinco-CRM/docs/05-frontend.md
T
Sascha WolfandClaude Opus 5 6f57483f33 feat(dashboard): Startansicht mit Bewerbungen, Wandlung und Gewinnen
Erster Menuepunkt und Startansicht; das Logo oben links fuehrt dorthin zurueck.

Vier Kennzahlen (Bewerbungen, daraus Opportunities samt Quote, gewonnene
Projekte, aktuell beim Kunden), ein Saeulendiagramm mit denselben drei Reihen
ueber der Zeit, die Bewerbungen je Berater, die naechsten Termine und alle
Opportunities in Kundenvorstellung bzw. Interview Kunde. Zeitraum ueber vier
Vorgaben oder frei, Einteilung nach Tag, Monat, Quartal oder Jahr.

Bewerbung heisst dabei: ein Eintrag in der Akquise - jeder Eintrag bedeutet, dass
ein Profil raus ist (so vom Nutzer festgelegt).

Zwei Dinge dafuer am Datenmodell:

- crm_opportunities.won_at haelt den Zeitpunkt des Wechsels nach "Beauftragt".
  Die Phase allein sagt nur, wie es jetzt steht, nicht wann es passiert ist.
  Beim Wechsel heraus wird das Datum geleert, sonst zaehlt das Dashboard einen
  Gewinn, den es nicht gibt.
- Die Akquise loescht nach 90 Tagen - damit waere jede Jahresauswertung falsch.
  Der Aufraeumlauf sichert deshalb vorher Tag, Berater und Anzahl in
  crm_acquisition_history, in derselben Transaktion wie das Loeschen. Gesichert
  wird nur, was verschwindet; die Auswertung addiert beide Quellen und kann sich
  damit nicht ueberschneiden. Projektdaten sind nach dem Loeschen weiterhin weg.

Termine und die Phasenlisten kommen nicht aus einem eigenen Endpunkt: Termine und
Opportunities laedt die App ohnehin komplett, das Dashboard filtert sie selbst.

Diagramme von Hand (SVG-freie Balken plus Tailwind-Uebergaenge) statt einer
Bibliothek - drei Darstellungen rechtfertigen keine weitere Abhaengigkeit, und so
kommen die Farben aus denselben Tokens wie der Rest. Die Zahlen laufen hoch, die
Saeulen wachsen; wer Bewegung im System abgeschaltet hat, bekommt sofort den
Endwert.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-08-18 15:02:35 +02:00

6.9 KiB

05 Frontend

Eine einzige React-Anwendung ohne Router: App.tsx hält die aktuelle Ansicht in einem Zustand und rendert sie. Das genügt, weil die App hinter einer Anmeldung sitzt und keine tiefen Links braucht.

Menü und Ansichten

flowchart TD
    SB["Seitenleiste"] --> K["Kategorien"]
    K --> D["Dashboard<br/>(Startansicht, auch über das Logo)"]
    K --> AQ["Akquise"]
    AQ --> AQ1["Eingang<br/>Funde der letzten 14 Tage"]
    AQ --> AQ2["Archiv<br/>älter; nach 90 Tagen gelöscht"]
    K --> O["Opportunities"]
    K --> C["Interviews"]
    K --> L["Kontakte"]
    L --> L1["Alle Kontakte"]
    L --> L2["Aus Mails<br/>Vorbereich, Zähler im Menü"]
    K --> M["Mails"]
    M --> M1["Postfach<br/>Reiter: Postfach, Kontakt-Vorschläge"]
    M --> M2["Papierkorb<br/>im CRM gelöschte Mails"]
    K --> SC["Scanner"]
    SC --> SC1["Dashboard"]
    SC --> SC2["Unpassend"]
    SC --> SC3["Suchagenten"]
    SC --> SC4["Börsen-Konten"]
    SB --> E["Einstellungen"]
    E --> E1["Nutzerverwaltung (admin)"]
    E --> E2["Mein Konto"]
    E --> E3["Postfach (admin)"]
    E --> E4["Scanner (admin)"]
    E --> E5["Whisper"]

Postfach und Kontakt-Vorschläge sind Reiter innerhalb der Ansicht Mails, keine Menüpunkte - sie gehören zusammen und wechseln oft hin und her.

Die Menüpunkte Kontakte und Scanner klappen ihre Unterpunkte auf; der Kopfeintrag ist dabei selbst eine Ansicht (Kontaktliste bzw. Scanner-Dashboard). Bei eingeklappter Leiste (Symbolbreite) erscheinen nur die Symbole, die Unterpunkte kommen mit den Beschriftungen zurück. Beide Gruppen entstehen aus derselben Struktur MenuGroup in Sidebar.tsx.

Aus Mails trägt einen Zähler mit der Anzahl der offenen Funde - er kommt aus App.tsx, das die Kontakte ohnehin geladen hat.

Zustand und Datenfluss

flowchart TB
    subgraph Kontexte["Kontexte in main.tsx"]
        TH["ThemeProvider<br/>hell/dunkel/System"]
        TO["ToastProvider"]
        AU["AuthProvider<br/>JWT, Benutzer"]
        WH["WhisperProvider<br/>Modell, Worker"]
    end

    APP["App.tsx<br/>currentView, settingsTab, focusLeadId"]
    NAV["NavigationProvider<br/>goTo(view, {tab, leadId})"]
    DATA["loadData()<br/>leads, connections, events, users, opportunities"]

    Kontexte --> APP
    APP --> NAV
    APP --> DATA
    DATA --> V1["Opportunities"]
    NOTE["Akquise lädt selbst<br/>acquisitionsApi, nicht über loadData()"]
    DATA --> V2["Interviews"]
    DATA --> V3["Kontakte<br/>mail_pool = false"]
    DATA --> V5["Aus Mails<br/>mail_pool = true + Kontakte zum Abgleich"]
    DATA --> V4["Mails<br/>leads + opportunities für den Zuordnungsdialog"]
    NAV --> DF["DictationField<br/>springt nach Whisper"]
    NAV --> ML["Mails<br/>springt zum Kontakt einer Zuordnung"]

    SCV["Scanner-Ansichten"] -->|"laden selbst"| API["/api/scanner"]
    MV["Mailansicht"] -->|"lädt selbst"| MAPI["/api/mail"]

Die CRM-Daten werden einmal zentral geladen und als Props durchgereicht; die Scanner- und Mailansichten laden ihre eigenen Daten selbst - der Scanner, weil er eine andere Datenbank und eine Auffrischung im 30-Sekunden-Takt hat; die Mails, weil sie blättern, suchen und filtern und dabei nicht die ganze Liste im Speicher halten sollen. Kontakte und Opportunities bekommt die Mailansicht dagegen als Props: der Zuordnungsdialog braucht sie beide zum Vorschlagen.

/api/leads liefert beide Bestände in einem Aufruf; App.tsx teilt sie in leads (Kontakte) und mailPoolLeads (Vorbereich „Aus Mails") auf. Alle anderen Ansichten bekommen ausschließlich leads - ein Fund aus einer Mail soll in keiner Auswahlliste auftauchen. Die Ansicht Aus Mails braucht beides: sie vergleicht jeden Fund gegen den Kontaktbestand und markiert Dubletten.

goTo('Kontakte', { leadId }) ist der Sprung aus einer Mailzuordnung zum Kontakt. App.tsx hält die Id in focusLeadId, die Kontaktansicht öffnet den Kontakt und meldet mit onFocusHandled() zurück - der Effekt hängt an leads und wartet damit auf einen gerade erst angelegten Kontakt.

reload={() => loadData(true)} lädt still nach - ohne Ladeanzeige, damit ein Speichern im Dialog nicht die ganze Liste flackern lässt.

Komponentenkarte

src/
  App.tsx                     Layout, Datenladen, Ansichtswechsel
  types.ts                    Gemeinsame Typen, Farbpalette, Rechenhilfen
  lib/
    api.ts                    Fetch-Wrapper (JWT, 401-Behandlung) + CRM-Endpunkte
    scannerApi.ts             Typisierte Endpunkte unter /api/scanner
    mailApi.ts                Endpunkte unter /api/mail, UTC-Datumshelfer
    auth.tsx                  Anmeldung, Benutzer, Rolle
    theme.tsx                 Hell/Dunkel/System
    navigation.tsx            Ansichtswechsel für tiefe Komponenten
    whisper.tsx               Modell, Worker-Lebenszyklus
    dictation.tsx             Aufnahme-Hook
    audio.ts                  Aufnahme zu 16-kHz-Mono-PCM
    imageCompress.ts          Bilder vor dem Upload verkleinern
  components/
    Sidebar.tsx               Menü inkl. aufklappbarer Gruppen (Kontakte, Scanner)
    Header.tsx                Titel, Untertitel, Dark-Mode-Schalter
    opportunities/            Kachel, Liste, Pipeline (Drag & Drop), Formular
    calendar/                 Monat/Woche/Tag, Termine (Drag & Drop), @-Mentions
    leads/                    Kachel, Liste, Netzwerkdiagramm (d3-force),
                              Vorbereich "Aus Mails" mit Dublettenabgleich
    mail/                     Postfachliste, Detail, Zuordnung, Kontakt-Vorschläge
    scanner/                  Dashboard, Unpassend, Suchagenten, Börsen-Konten
    settings/                 Reiter: Nutzerverwaltung, Konto, Postfach, Scanner, Whisper
    whisper/                  Einrichtung der Spracherkennung
    ui/                       Modal, Avatare, Diktatfeld

Dark Mode ohne dark:-Varianten

Die Klasse dark auf <html> tauscht in src/index.css nur die Werte der Variablen canvas, surface, ink-*, brand-* und der getönten Statusfarben. Die Komponenten benutzen durchgängig diese Skalen und folgen damit automatisch - kein dark: im Markup.

flowchart LR
    T["Umschalter im Header"] --> P["localStorage<br/>perinco_crm_theme"]
    P --> H["class 'dark' auf html"]
    H --> V["Variablen in index.css<br/>canvas, surface, ink-*, brand-*"]
    V --> U["Utility-Klassen der Komponenten"]
    SYS["Systemeinstellung"] -.->|"ohne eigene Wahl"| H

Ein Inline-Skript in index.html setzt die Klasse vor dem ersten Frame, sonst blitzt beim Laden die helle Variante auf. Drei Werte bleiben in beiden Modi gleich: ink-950 (liegt nur unter Dialog-Overlays), text-white (steht immer auf farbigen Flächen) und brand-500 (das CI-Grün der Buttons).

Eine bewusste Ausnahme: der Mailinhalt bleibt auch im Dunkelmodus auf weissem Grund. Fremdes Mail-HTML bringt seine eigenen Farben mit; ein dunkler Hintergrund darunter macht schwarze Schrift auf schwarzer Fläche. Der Rahmen liest sich damit wie ein Blatt Papier im dunklen Fenster - gewollt.