Die Unit startet Node als User=callrec (uid 1000) und konnte darum keinen
privilegierten Port binden - daher bisher :3000. Mit
AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE bindet der unprivilegierte Prozess
jetzt Port 80 direkt, ohne Reverse-Proxy (nginx haette 20-40 MB RAM gekostet,
die neben dem residenten rkllm nicht frei sind). Kein Code-Eingriff noetig:
server.js liest process.env.PORT, das Frontend nutzt relative API-Pfade.
:3000 ist bewusst tot, alte Lesezeichen muessen angepasst werden.
Dazu: Doku-IPs auf aime.local/192.168.1.48 korrigiert (192.168.1.200 war
veraltet) und die Geisteranzeige-Diagnose vom 26.08. in Kapitel 03 + Changelog
festgehalten (verwaister Browser-Reiter zaehlt ewig weiter, fmt() ohne Stunden).
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Neuer Reiter neben "Aufnahmen": Projektordner bündeln Aufnahmen zweistufig
(Ordner + Unterreiter), auf beiden Ebenen anheftbar. Anheften geht aus dem
Projekt heraus (Dropdown mit Filter) oder über den 📌-Knopf in der
Aufnahmenliste, der Ordner und Ebene abfragt, neue Ordner anlegt und
bestehende Anheftungen zum Lösen zeigt. Klick auf eine angeheftete Aufnahme
springt in die Aufnahmen-Ansicht.
Ein Pin ist eine Referenz, kein Besitz: die Aufnahme bleibt unverändert in
der Liste und darf in mehreren Ordnern hängen.
project_pins.tab_id ist INT NOT NULL DEFAULT 0 (0 = Ordner-Ebene) statt NULL,
weil MariaDB NULL von UNIQUE-Indizes ausschließt — sonst ließe sich dieselbe
Aufnahme mehrfach auf dieselbe Ebene anheften. So macht INSERT IGNORE das
Anheften idempotent.
purgeRecording räumt project_pins mit ab; getProject blendet Aufnahmen im
Papierkorb aus, ohne deren Pin zu löschen.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Drei vom Nutzer angeforderte Funktionen.
Titel umbenennen: PATCH /api/recordings/:id/title. Neue Spalte recordings.title_locked,
damit eine spaetere KI-Analyse einen von Hand gesetzten Titel nicht wieder ueberschreibt.
Papierkorb: DELETE setzt nur noch deleted_at, nichts wird angefasst. Wiederherstellen,
endgueltig loeschen, Aufraeumlauf beim Boot und taeglich (Boot-Lauf, weil das Board oft
tagelang aus ist). Behebt nebenbei einen Altfehler: das bisherige Loeschen liess die
words-Zeilen verwaist in der DB und die WAV/MP3-Dateien auf der Karte zurueck.
Inhaltssuche: neue Tabelle passages (1689 Zeilen aus 22 Aufnahmen) mit Sprecher und
Zeitfenster je Passage. Trefferliste kommt aus SQL in Millisekunden, die formulierte
Antwort mit Belegen [1][2] wird nachgereicht (Qwen3-4B, ~140 s) - deshalb zweistufig.
Hybrid: MariaDB FULLTEXT + Passage-Embedding + Dokument-Embedding aus Titel/Zusammenfassung
(multilingual-e5-small, ONNX/CPU, taskset A55). Ohne Modell degradiert die Suche sauber
auf Volltext statt auszufallen.
Gemessene Grenzen sind dokumentiert statt geschoent: e5-small trennt auf verrauschtem
ASR-Text schwach (Kosinus-Spanne aller Passagen nur 0,8085-0,8560; eine irrelevante
Passage schlug die richtige Antwort). Dokument-Ebene und IDF-Wertung heben die richtige
Passage auf Rang 11 von 296, aber nicht in die Top-8, die das LLM liest. Naechster Hebel
waere multilingual-e5-base.
Relative Datumsangaben werden deterministisch aufgeloest, nicht vom LLM - ein falsches
Kalenderfenster waere schlimmer als gar keins.
Neu: app/search.js, app/emb.js, app/inference/embed_text.py, docs/09-suche-und-verwaltung.md
Board-Backups: .bak-search
GUI-Titel/Header auf dem Board ebenfalls umgestellt; technische
Bezeichner (callrec.service, /opt/callrec, DB, CallRecMix) bleiben.
Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>